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Bundesliga: FC Bayern nach Sieg gegen Mainz wieder Tabellenführer

Nach turbulentem Sieg gegen Mainz  

FC Bayern ist wieder Bundesliga-Tabellenführer

03.01.2021, 20:02 Uhr | t-online, dpa

Bundesliga: FC Bayern nach Sieg gegen Mainz wieder Tabellenführer. Alphonso Davies klatscht Torschützen Robert Lewandowski ab. (Quelle: imago images/Poolfoto)

Alphonso Davies klatscht Torschützen Robert Lewandowski ab. (Quelle: Poolfoto/imago images)

Die Münchner siegten dank einer starken zweiten Halbzeit und stoßen damit RB Leipzig von der Spitze. Mainz bleibt durch die Niederlage weiter im Tabellenkeller.

Mit einem Kraftakt hat der FC Bayern München gegen den Abstiegskandidaten FSV Mainz 05 einen krachenden Fehlstart ins neue Jahr abgewendet. Trainer Hansi Flick stand beim 5:2 (0:2) am Sonntagabend erst fluchend an der Seitenlinie, bevor er nach den Toren von Joshua Kimmich (50. Minute), Leroy Sané (56.), Niklas Süle (70.) und dem zweimal erfolgreichen Weltfußballer Robert Lewandowski (76./Fouelelfmeter/83.) doch noch eine tolle Münchner Aufholjagd bejubeln konnte.

Die defensiv weiter anfälligen Münchner, die Welttorhüter Manuel Neuer mit mehreren Paraden im Spiel halten musste, setzten sich damit wieder an die Tabellenspitze, zwei Punkte vor RB Leipzig. Beflügelt vom großen Stühlerücken auf der Führungsebene und bestens eingestellt von Aushilfscoach Jan Siewert stand der lange wie verwandelt auftretende Tabellenvorletzte aus Mainz bis kurz nach der Pause vor einem Paukenschlag.

Burkardt und Hack düpieren Bayern vor der Pause

Die bissigen, griffigen und entschlossenen Gäste belohnten sich zunächst mit den Toren von Jonathan Burkardt (32. Minute) und Alexander Hack (44.) für einen starken Auftritt in der Allianz Arena.

Kapitän Danny Latza hatte in der 48. Minute sogar die 3:0-Führung auf dem Fuß. Doch Neuer parierte seinen Schuss mit einem tollen Reflex. Es war ein Schlüsselmoment, danach drehten die Bayern die Partie – und die Mainzer gingen im großen Münchner Druck unter.

Im Tor vertrat U21-Nationalkeeper Finn Dahmen bei seinem Bundesligadebüt den verletzten Robin Zentner (Rückenprobleme) lange sehr abgeklärt. Später war er dann machtlos bei allen Gegentoren.

Beim FC Bayern war nach dem kurzen Weihnachtsurlaub von der von Flick im Training erlebten neuen Frische erst spät etwas zu sehen. Auch die defensiven Schwächen aus der Endphase des Fünf-Titel-Jahres 2020 waren wieder feststellbar. Zum achten Mal nacheinander geriet man in Rückstand. Beim 0:1 ließ sich Jérôme Boateng nach einem langen Ball von Mainz-Kapitän Danny Latza vom 20-jährigen Burkardt mit einem leichten Rempler düpieren. Danach überwand der Angreifer Neuer mit einem strammen Schuss. Hack konnte noch vor der Pause nach einem Freistoß von Daniel Brosinski nahezu ungestört einköpfen.

Mit Kimmich kehrt nicht mehr Stabilität ins Bayern-Spiel

Auch die Rückkehr von Nationalspieler Kimmich in die Startelf sorgte nicht für mehr defensive Stabilität beim Triple-Gewinner. Der zur Pause auf die rechte Verteidigerposition gewechselte Kimmich gab dann aber mit seinem Kopfball das Signal für die Aufholjagd. Er vollendete einen Angriffszug über den später verletzt ausgewechselten Serge Gnabry und Lewandowski mit dem Kopf. Danach waren die Bayern im Spiel. Sané zog entschlossen mit dem Ball nach innen und traf mit einem präzisen Flachschuss aus 20 Metern zum 2:2. Danach lief der Ball, die weiteren Tore fielen fast zwangsläufig.

Die Mainzer Mannschaft bewies trotzdem, dass sie Bundesliga-Potenzial hat. Am Dienstag wird der neue Chefcoach präsentiert, wie der neue Sportdirektor Martin Schmidt ankündigte. "Jetzt sind wir so weit, dass wir gute Gespräche führen, die Verträge vorliegen, sie sind noch nicht unterschrieben", sagte der Schweizer im Fernsehsender Sky. Als Favorit auf den Posten gilt der ehemalige Mainzer Profi Bo Svensson.

Der FC Bayern liegt nach 14 Spieltagen mit 33 gesammelten Punkten an der Bundesliga-Tabellenspitze. Der erste Verfolger RB Leipzig hat 31 Zähler auf dem Konto. Mainz 05 bleibt mit sechs Punkten Vorletzter.

Verwendete Quellen:
  • Bundesliga live auf Sky Sport 
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa

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