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Bundesliga: FC Bayern im Elfmeter-Glück – Zittersieg beim FC Augsburg


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Zittersieg gegen Augsburg: FC Bayern im Elfmeter-Glück

Von t-online, sid, BZU

Aktualisiert am 21.01.2021Lesedauer: 2 Min.
Robert Lewandowski atmet auf: Das Spiel in Augsburg war kein gutes vom FC Bayern.
Robert Lewandowski atmet auf: Das Spiel in Augsburg war kein gutes vom FC Bayern. (Quelle: Poolfoto/imago-images-bilder)
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Als klarer Favorit ging der FC Bayern ins Spiel gegen den FC Augsburg. Und früh ging der Rekordmeister auch in Führung, doch in der Folge war die Flick-Elf von der Rolle – und hatte noch mächtig Glück.

Der FC Bayern hat mit etwas Dusel einen Sieg beim FC Augsburg geholt. In der Fuggerstadt gab es einen knappen 1:0-Sieg für die Mannschaft von Trainer Hansi Flick. Das goldene Tor erzielte mal wieder Robert Lewandowski. Der Pole traf in der 13. Minute per Elfmeter. Doch besonders im zweiten Abschnitt enttäuschte der FC Bayern und hatte Glück, als Alfred Finnbogason in der 77. Minute einen Strafstoß an den Pfosten setzte.


"Lewa" wandelt weiter auf den Spuren von "Bomber" Gerd Müller. Die Bayern-Legende war zur "Halbzeit" der Saison 1971/72, an deren Ende er 40 Tore erzielt hatte, nur 17-mal erfolgreich. Ungewöhnlich: "Lewa" wurde ausgewechselt (67.), besprach sich danach kurz mit einem Bayern-Physio und deutete dabei auf sein Gesicht.

Bayern-Defensive lange nicht gefordert

"Wir wollen jetzt nachlegen", betonte Bayern-Coach Hansi Flick vor dem Anpfiff noch einmal. Dieses Vorhaben ging er mit fast derselben Elf an, die Freiburg niedergerungen hatte (2:1) – nur Lucas Hernandez rückte für Alphonso Davies ins Team. Flick bewies damit ein glückliches Händchen: Der Linksverteidiger schaltete sich immer wieder in der Offensive ein und holte nach einem plumpen Foul von Rani Khedira den Elfmeter zur Führung heraus. Lewandowski verwandelte nach dem üblichen Zwischenhüpfer gewohnt sicher.

Die Bayern-Spieler gratulieren Robert Lewandowski (m.): Vom Punkt blieb der Pole eiskalt.
Die Bayern-Spieler gratulieren Robert Lewandowski (m.): Vom Punkt blieb der Pole eiskalt. (Quelle: Sven Hoppe/dpa-bilder)

Gegen die Bayern, meinte FCA-Coach Heiko Herrlich bei Sky, könne eine Mannschaft "zeigen, was du für einen Wert hast". Das Bemühen war seinem Team nicht abzusprechen, spielerisch aber blieb zu vieles Stückwerk. Herrlichs Plan, mit einem 3-4-3 die gefährlichen Münchner Außen zu stoppen, verfing ebenfalls nur bedingt.

Die Bayern-Defensive um den umsichtigen Abwehrchef David Alaba wurde lange Zeit nicht richtig gefordert. Vertretbar war die Entscheidung, dem lautstark protestierenden FCA nach einem Handspiel von Hernandez (26.) einen Elfmeter zu verweigern; der Franzose war weggerutscht.

Finnbogason vergibt

Auf der anderen Seite versäumten es die Bayern, die Vielzahl ihrer Chancen zu weiteren Toren zu nutzen. Lewandowski traf den Außenpfosten (42.), zur Pause zählte die Statistik 0:12 Torschüsse.

Mit der Einwechslung von Tobias Strobl stabilisierte Herrlich nach dem Seitenwechsel seinen Defensivverbund. Plötzlich taten sich die Bayern schwer, spielten weniger zielstrebig und konzentriert. Für Lewandowski kam Leroy Sane, Müller rückte ins Sturmzentrum. Doch die Gäste suchten die Vorentscheidung nicht mit aller Vehemenz und ließen Augsburg auf einen Glückstreffer hoffen. Den vergab Finnbogason nach Benjamin Pavards Handspiel.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur SID
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