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Klub-WM – Tigres UANL: Dieses Team will den Titeltraum des FC Bayern zerstören


Dieses Team will Bayerns Traum vom Klub-WM-Titel zerstören

Von Benjamin Zurmühl

Aktualisiert am 11.02.2021Lesedauer: 3 Min.
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Die "Tiger" um André-Pierre Gignac (r.): Auch gegen die Bayern will der bullige Franzose jubeln.
Die "Tiger" um André-Pierre Gignac (r.): Auch gegen die Bayern will der bullige Franzose jubeln. (Quelle: Agencia EFE/imago-images-bilder)
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Der FC Bayern geht als großer Favorit ins Finale der Klub-WM. Wie so oft gilt der europäische Vertreter als erster Anwärter auf den Prestige-Pokal. Doch der Endspielgegner der Bayern hat es in sich.

Wenn die "Tiger" ein Heimspiel haben, ist das Estadio Universitario fast immer voll. 42.000 Zuschauer passen in das Stadion hinein – doch bei der Lautstärke fühlt es sich an, als seien es eher 420.000 Menschen, die ihre Mannschaft anfeuern. Eng aneinandergedrängt stehen sie, singen, jubeln, schimpfen. Wie die "Gelbe Wand" von Dortmund sehen sie aus in ihren gelben Trikots in den Vereinsfarben ihres Herzensklubs: Tigres UANL.


FC Bayern: Was diese ehemaligen Stars heute machen

t-online.de hat sich 20 ehemalige Spieler des deutschen Rekordmeisters herausgesucht und aufgeschrieben, was sie heute machen. Tobias Rau beispielsweise, 2003 bis 2005 im Verein, unterrichtet heute in der Nähe von Bielefeld an einer Gesamtschule Biologie und Sport.
Thomas Helmer (1992–1999): Jahrelang eine Bank in der Defensive des FC Bayern. Zuletzt moderierte der Europameister von 1996 die Sport1-Kultsendung "Doppelpass", im Sommer 2021 gab er sie jedoch an Florian König ab. Helmer ist dennoch weiterhin für Sport1 als Moderator im Einsatz, moderiert unter anderem den "Doppelpass on Tour", den Sport1-Fantalk oder auch die Spiele des DFB-Pokals.
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Ein Lob von Hansi Flick

Der Klub aus der Großstadt San Nicolás de los Garza ist einer der beliebtesten in ganz Mexiko. Mit den euphorischen Fans im Rücken sind die "Tiger" nur schwer zu stoppen. Auch in Corona-Zeiten, wenn keine 40.000 Menschen in gelben Trikots das Team nach vorne peitschen, spielen sie mit hohem Einsatz und Tempo.

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Das voll besetzte Estadio Universitario erstrahlt in Gelb, wenn die Fans da sind.
Das voll besetzte Estadio Universitario erstrahlt in Gelb, wenn die Fans da sind. (Quelle: ZUMA Press/imago-images-bilder)

Kein Wunder, dass Bayern-Trainer Hansi Flick in der Pressekonferenz am Dienstag die Dynamik der Mexikaner hervorhob. "Ich war sehr beeindruckt von der Art und Weise des Spiels und wie sie den Druck sehr hoch gehalten haben", so der 55-Jährige über die Leistung von Tigres im Halbfinale beim 1:0-Sieg über den brasilianischen Spitzenklub Palmeiras. "Sie stehen verdient im Finale."

Bis zur Unsterblichkeit

Schon mit dem Einzug ins Endspiel schrieben die Mexikaner Geschichte, denn noch nie schaffte es ein Vertreter des Concacaf, des Verbandes aus Nord- und Mittelamerika, unter die besten zwei Teams. Meistens war es das Duell zwischen Südamerika und Europa, nun also Mittelamerika und Europa.


Die Hoffnung beim Außenseiter ruht dabei auf einem Namen, der auch europäischen Fußballfans geläufig sein sollte: André-Pierre Gignac (35). Der französische Mittelstürmer wechselte 2015 aus Marseille nach San Nicolás de los Garza und sorgte für eine große Überraschung. Was will ein Nationalspieler im damals besten Fußballeralter in Mexiko?

Wenn er trifft, steht das Stadion Kopf: André-Pierre Gignac.
Wenn er trifft, steht das Stadion Kopf: André-Pierre Gignac. (Quelle: Agencia EFE/imago-images-bilder)

Fast sechs Jahre später stellt sich diese Frage in Frankreich niemand mehr. Denn Gignac ist in Mexiko inzwischen eine Legende, bei den "Tigern" sogar mehr als das. Mit 147 Toren nach 246 Einsätzen ist er für die Fans unsterblich. 2019 berichtete das Medium "MedioTiempo", dass über 40 Kinder im Bundesstaat Nuevo León Namen erhalten haben, die mit dem von André-Pierre Gingac zusammenhängen.

Eine eigene Statue

Was die Fans besonders an ihm lieben, ist die hundertprozentige Identifikation mit dem Klub. Gignac sah die Tigres nie als eine Zwischenlösung in seiner Karriere. Er lernte früh Spanisch, brachte seine Kinder mit nach Mexiko und lebte sich in der Region gut ein.


Im Sommer 2019 wurde dem früheren französischen Nationalspieler vor einem Spiel gegen Ligakonkurrent Nexaca vom Verein mitgeteilt, dass man ihm zu Ehren eine Statue von ihm vor dem Stadion bauen würde. Ehrfürchtig bedankte er sich und lauschte der Mariachi-Band, die für ihn spielte.

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Seine Reaktion auf dem Platz: Er schoss 3 Tore in den ersten 23 Minuten des Spiels. Die Fans liebten ihn.

Und auch wenn sie am Donnerstag nicht aus 40.000 Kehlen ihren Helden vor Ort im Stadion anfeuern können, ist die Hoffnung auf die Sensation groß. Denn was soll schiefgehen mit einem André-Pierre Gignac im Sturm?

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Verwendete Quellen
  • Pressekonferenz des FC Bayern mit Hansi Flick
  • Zuschauerzahlen von Tigres UANL
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