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Maxl Eberl kritisiert Verband und Fritz Keller:: Nazi-Vergleich passt ins DFB-Bild

Manager kritisiert Verband  

Gladbachs Eberl: Kellers Nazi-Vergleich passt ins Bild des DFB

02.05.2021, 10:42 Uhr | dpa

Maxl Eberl kritisiert Verband und Fritz Keller:: Nazi-Vergleich passt ins DFB-Bild. Max Eberl: Der Gladbacher Manager kritisiert den DFB und Präsident Fritz Keller. (Quelle: imago images/Contrast)

Max Eberl: Der Gladbacher Manager kritisiert den DFB und Präsident Fritz Keller. (Quelle: Contrast/imago images)

Die Posse um DFB-Präsident Fritz Keller beschäftigt auch die Führungskräfte der Fußball-Bundesliga. Gladbachs Manager Max Eberl hat die Verbandsspitze nun für ihren desaströsen Zustand kritisiert.

Max Eberl hat DFB-Präsident Fritz Keller für dessen Nazi-Vergleich kritisiert und sich für eine grundsätzliche Neuaufstellung des Deutschen Fußball-Bunds ausgesprochen. "Ich glaube, wir sind uns alle einig, dass so etwas nicht geht. Für mich war das sehr befremdlich", sagte der Sportdirektor von Bundesligist Borussia Mönchengladbach der "Welt am Sonntag" zu der verbalen Entgleisung von Keller. "Aber es passt leider ins Bild, das der Deutsche Fußball-Bund seit einiger Zeit abgibt."

Keller hatte den DFB-Vizepräsidenten Rainer Koch Medienberichten zufolge als "Freisler" bezeichnet und so mit Roland Freisler, dem Vorsitzenden des Volksgerichtshofes im Nationalsozialismus, verglichen. Der 64 Jahre alte Keller hatte daraufhin Koch um Entschuldigung gebeten. Bei einem Treffen an diesem Wochenende in Potsdam will die zerstrittene DFB-Spitze mit den Chefs der Landesverbände das weitere Vorgehen besprechen.

Eberl: Fraglich, ob Keller "noch tragbar ist als DFB-Präsident"

Es stehe ihm nicht zu, abschließend zu beurteilen, ob Keller als DFB-Präsident noch tragbar sei, sagte Eberl. "Ich schätze Fritz Keller sehr – und ich bin auch einer, der sagt, dass Fehltritte passieren können. Doch es gibt irgendwann auch den Punkt, an dem es nicht mehr weitergeht und an dem man sich eben genau diese Frage stellen muss, ob jemand, der sich so äußert, noch tragbar ist als Präsident des DFB." Man müsse aber auch fragen, wie es so weit kommen könne, dass so etwas in der Führungsriege des Verbands passiere.

Der Fußball werde in der Corona-Zeit kritisch gesehen und müsse sich insgesamt neu aufstellen, sagte Eberl. "Auch der Verband. In Bezug auf diesen wäre es wünschenswert, wenn wir ein unbeflecktes Bild und Leute beim DFB hätten, die anpacken und die für Authentizität, Geradlinigkeit und Verlässlichkeit stehen, die frohen Mutes und positiv sind."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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