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Keller-Nachfolgerin: Gräfe für Bibiana Steinhaus-Webb als DFB-Präsidentin


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Schiri Gräfe für Steinhaus-Webb als DFB-Präsidentin

Von dpa
Aktualisiert am 16.05.2021Lesedauer: 1 Min.
Bibiana Steinhaus-Webb: Schiedsrichter Manuel Gräfe sieht in seiner Kollegin die geeignete DFB-Präsidentin.
Bibiana Steinhaus-Webb: Schiedsrichter Manuel Gräfe sieht in seiner Kollegin die geeignete DFB-Präsidentin. (Quelle: Martin Hoffmann/imago-images-bilder)
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Der scheidende Bundesliga-Schiedsrichter Manuel Gräfe spricht sich für seine Kollegin Bibiana Steinhaus-Webb als neue DFB-Präsidentin aus. Bei der Nachfolge von Fritz Keller müsse "ein neuer Ansatz" gewählt werden.

Schiedsrichter Manuel Gräfe hat seine Kollegin Bibiana Steinhaus-Webb als mögliche Nachfolgerin von DFB-Präsident Fritz Keller ins Gespräch gebracht. "Warum nicht Bibi? Sie hat Weltmeisterschaften gepfiffen, sie hat viele Jahre beim DFB gearbeitet, sie kennt alle Facetten des Sports von beiden Seiten", sagte Gräfe im "Aktuellen Sportstudio" des ZDF. Beim DFB hat Präsident Fritz Keller seinen Rückzug angekündigt.

Gräfe: Hat "diese Hartnäckigkeit", die es beim DFB braucht

Die 42 Jahre alte Steinhaus-Webb hat als erste Schiedsrichterin in der Bundesliga Spiele geleitet. "Sie hat auch die Nachteile erlebt als Frau, musste sich richtig durchbeißen, das war nicht einfach für sie. Ich habe sie immer bewundert, dass sie diese Konsequenz hatte, diese Hartnäckigkeit", sagte Gräfe über seine Kollegin, die inzwischen als Video-Assistentin im Einsatz ist. "Die bräuchte es auch in der Spitze und vielleicht wäre das mal ein neuer Ansatz." Er traue Steinhaus "eine andere Art, eine andere Moderation" zu, "die vielleicht für Lösungen offener und bereiter sind", sagte Gräfe.

Nach dem angekündigten Rückzug von Keller hatte unter anderem die ehemalige Weltfußballerin Nadine Keßler gefordert, der DFB müsse auch über eine Frau an der Spitze nachdenken. "Es gibt sicherlich auch noch viele andere fähige Frauen, die das machen könnten", sagte Gräfe, der "einen Strukturwandel und eine andere Philosophie" beim DFB forderte. "Es hilft nicht, nur den Präsidenten auszutauschen."#

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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