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Eintracht Frankfurt: Vorstand Axel Hellmann geht auf Spieler und Trainer los

"Blamiert" und "versagt"  

Frankfurt-Vorstand attackiert Spieler und Trainer

17.05.2021, 09:50 Uhr | dpa

Eintracht Frankfurt: Vorstand Axel Hellmann geht auf Spieler und Trainer los. Sie konnten es nicht fassen: Enttäuschte Eintracht-Spieler nach der Schalke-Pleite. (Quelle: imago images/Sven Simon)

Sie konnten es nicht fassen: Enttäuschte Eintracht-Spieler nach der Schalke-Pleite. (Quelle: Sven Simon/imago images)

Dieses Urteil ist vernichtend. Wenn der eigene Vorstand auf Spieler und Trainer losgeht, spricht das klar dafür, dass etwas richtig schiefgelaufen ist. So wie die Pleite von Eintracht Frankfurt auf Schalke. 

Eintracht Frankfurts Vorstandssprecher Axel Hellmann hat Mannschaft und Trainer nach dem Verspielen der Champions League scharf kritisiert. "Nach 60 Jahren ohne Champions League hatten wir eine historische Chance. Wir haben versagt. Ich kann die Wut und Enttäuschung der Fans verstehen", sagte der 49 Jahre alte Funktionär bei "Sport1", der sich auch in anderen Medien sehr kritisch äußerte.

Die Hessen haben einen Vorsprung von sieben Punkten auf Borussia Dortmund verspielt und werden die Saison nun nicht auf einem der Champions-League-Ränge, sondern nur auf Platz fünf und mit der Qualifikation für die Europa League beenden.

"Wir haben uns blamiert gegen Schalke"

"Wir können in Anbetracht der letzten Ergebnisse nicht von einem tollen Saisonergebnis oder einer tollen Leistung sprechen", fügte Hellmann an. Vor allem das 3:4 gegen den längst abgestiegenen FC Schalke 04 am vergangenen Samstag störte Hellmann. "Die Mannschaft hat den deutlichen Vorsprung auf Borussia Dortmund aus der Hand gegeben. Wir haben uns gegen Schalke blamiert."

Sowohl Trainer Adi Hütter (nach Gladbach) als auch Sportvorstand Fredi Bobic (zu Hertha) verlassen den Klub am Saisonende. Mit Blick auf die Umstände rund um Hütters Abgang kommentierte Hellmann: "Da ist viel Glaubwürdigkeit verloren gegangen." Wer in der kommenden Saison auf den Österreicher folgt, ist noch offen.

Verwendete Quellen:
  • Mit der Nachrichtenagentur dpa

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