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Sami Khedira beendet seine Fußballkarriere

Von t-online, dpa
Aktualisiert am 20.05.2021Lesedauer: 2 Min.
Sami Khedira: Der Weltmeister von 2014 beendet seine Profikarriere.
Sami Khedira: Der Weltmeister von 2014 beendet seine Profikarriere. (Quelle: camera4+/imago-images-bilder)
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Nach fast 15 Jahren auf höchstem Niveau ist Schluss: Sami Khedira hat das Ende seiner Fußballerkarriere bekannt gegeben. Zuletzt war das Mittelfeld-Ass auch bei Hertha BSC durch Verletzungen zurückgeworfen worden.

Weltmeister Sami Khedira beendet nach dem letzten Spieltag der Bundesligasaison am Samstag seine Karriere. Das gab der frühere deutsche Nationalspieler am Mittwoch bei einer Pressekonferenz seines derzeitigen Klubs Hertha BSC bekannt.

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"Heute ist ein schwerer Tag, es fällt mir persönlich sehr schwer, weil ich sagen möchte, dass am Samstag um 17.15 Uhr meine Karriere bei Hertha BSC und auch meine Fußballkarriere enden wird", erklärte der 34-Jährige in der Medienrunde. Khedira weiter: "Das ist ein harter Schritt, aber der richtige. 15 Jahre Profifußball haben ihre Spuren hinterlassen. Ich muss aber ehrlich sein, in welchem Zustand ich bin und was ich noch leisten könnte."

Karriereende nach nur vier Monaten Berlin

Khedira war erst im Februar ablösefrei vom italienischen Rekordmeister Juventus Turin nach Berlin gewechselt. Sein Vertrag bei den Hauptstädtern wäre ohnehin Ende Juni ausgelaufen. Bei 14 möglichen Partien war der gebürtige Stuttgarter in nur acht zum Einsatz gekommen, in nur vier Spielen durfte er von Beginn an aufs Feld. Dennoch lobte ihn Cheftrainer Pál Dárdai nach dem gelungenen Klassenerhalt zuletzt als wichtige Stütze des Teams. "Sportlich konnte er nicht viel helfen, aber die Sache, in der Kabine viele Dinge zu regeln, da war nicht nur sein Name Weltklasse. Das war eine große Hilfe", sagte der Hertha-Coach.

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"Mission KLASSENERHALT, vollendet!" Mit diesen Worten hatte der Schwabe am Wochenende noch den Ligaverbleib mit den Berlinern in den sozialen Netzwerken gefeiert. Seine eigene Mission in der Hauptstadt ist nach vier Monaten schon wieder beendet. Der Körper macht nicht mehr mit. Zuletzt bereitete die Wade mehrmals Probleme. Wie vor dem WM-Finale 2014 gegen Argentinien, als er kurz vor dem Anpfiff passen musste. Der Titel war dennoch Höhepunkt einer großen Karriere, samt Titelgewinnen mit dem VfB Stuttgart, Real Madrid und Juventus Turin.

In der Nationalmannschaft war schon nach dem Russland-Debakel 2018 nach 77 Länderspielen Schluss. Bundestrainer Joachim Löw holte ihn nicht zurück. Etwas mehr als 300 Minuten spielte Khedira nun nur für die Hertha. In 8 von 14 möglichen Partien war er dabei. Die volle Distanz stand er nie auf dem Platz. Fitnessproblem und Verletzungsrisiko, das waren schon die Argumente der Zweifler, als Khedira im Winter in die Hauptstadt kam. In Turin hatte er in eineinhalb Jahren nur einmal gespielt, nachdem er sich unter anderem einer Herzoperation hatte unterziehen müssen.

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