Sie sind hier: Home > Sport > Bundesliga >

Stiko-Chef kritisiert Fußballer: "Kimmich ist kein Fachmann in Fragen der Impfung"

Stiko-Chef kritisiert Fußballer  

"Kimmich ist kein Fachmann in Fragen der Impfung"

25.10.2021, 07:19 Uhr | dpa

Stiko-Chef kritisiert Fußballer: "Kimmich ist kein Fachmann in Fragen der Impfung". Joshua Kimmich: Der Bayern-Star ist ungeimpft, seine Argumentation, weshalb er sich so entschieden hat, dünn. (Quelle: imago images/Sven Simon)

Joshua Kimmich: Der Bayern-Star ist ungeimpft, seine Argumentation, weshalb er sich so entschieden hat, dünn. (Quelle: Sven Simon/imago images)

Fußballstar Joshua Kimmich hat sich bislang nicht gegen Corona impfen lassen – weil Langzeitstudien zu den Impfstoffen fehlten. Nun hat sich Impfkommissions-Chef Thomas Mertens dazu geäußert.

Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, hat die Bedenken von Fußballnationalspieler Joshua Kimmich wegen fehlender Langzeitstudien bei Impfstoffen zurückgewiesen. "Joshua Kimmich ist sicher ein ausgewiesener Fachmann in Fragen des Fußballs, aber kein Fachmann in Fragen der Impfung und der Impfstoffe. Dennoch hat er mit seinen Bedenken einem Problem Ausdruck verliehen, das sicher bei manchen Menschen in unserer Gesellschaft so gesehen wird", sagte Mertens im Interview der Deutschen Presse-Agentur.

Bayern-Profi Kimmich hatte am Samstag eingeräumt, dass er sich bislang nicht gegen Corona impfen ließ. Er habe "persönlich noch ein paar Bedenken, gerade, was fehlende Langzeitstudien angeht".

Prof. Dr. Thomas Mertens: Der Stiko-Chef hat sich zum Fall Kimmich geäußert. (Quelle: imago images/ IPON)Prof. Dr. Thomas Mertens: Der Stiko-Chef hat sich zum Fall Kimmich geäußert. (Quelle: IPON/imago images)

Mertens: Nebenwirkungen meist kurz nach der Impfung

Wenn ein Impfstoff zur Verwendung an Menschen freigegeben wird, gebe es begleitende Studien, die genau untersuchten, ob es bei der Anwendung zu schwerwiegenden Nebenwirkungen kommen könne, erwiderte Mertens. "Man muss bedenken, dass mittlerweile sieben Milliarden Dosen an Menschen mit Covid-19-Impfstoff verimpft worden sind", sagte er. "Dass es bei der Anwendung eines Impfstoffes über knapp ein Jahr keine Zehnjahres-Beobachtungsstudien geben kann, ist klar." Das gelte aber nicht nur für jeden anderen Impfstoff auch, der neu angewendet werde, sondern auch für jedes neue Medikament.

"Neben den Zulassungsstudien wissen wir aus den begleitenden Studien, dass es nur zu einigen Nebenwirkungen gekommen ist, die alle recht kurze Zeit nach der Impfung aufgetreten sind", sagte der Stiko-Chef. In der Wissenschaft sei man sich einig, dass spät auftretende Nebenwirkungen nach einer Impfung "nicht vorkommen, beziehungsweise eine extrem seltene Rarität bei einzelnen Impfstoffen" gewesen seien.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: