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Joshua Kimmich: Darum ist mit Häme für den Bayern-Star eine Grenze erreicht


Jetzt ist die Grenze erreicht

Ein Kommentar von Robert Hiersemann

Aktualisiert am 10.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Meinung
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Joshua Kimmich: Der Nationalspieler wird dem FC Bayern noch längere Zeit fehlen.Vergrößern des Bildes
Joshua Kimmich: Der Nationalspieler wird dem FC Bayern noch längere Zeit fehlen. (Quelle: MIS/imago-images-bilder)

Der Bayern-Profi ist durch seine Corona-Erkrankung und die Folgen genug gestraft. Und deshalb müssen Aufregung und Frust über das Handeln des Nationalspielers genau hier enden.

Ja. Joshua Kimmich hätte sich längst impfen lassen sollen.

Und ja. Natürlich hat er Bedenken über angebliche Langzeitfolgen durch eine Corona-Impfung geäußert, die nicht fundiert waren, und die sicher viele in Deutschland durcheinandergebracht haben.

Aber bitte. Die Aufregung und der Frust über das Handeln des Nationalspielers müssen genau jetzt (alle Hintergründe zum Fall erfahren Sie hier) – in dieser Situation – ein Ende finden. Denn die Grenze ist erreicht!


Der 26-Jährige ist durch seine Corona-Infektion genug gestraft. Er fällt seit Wochen aus, musste sich mehrmals in Quarantäne begeben. Und nun hat er mit den Folgen der Erkrankung zu kämpfen und muss weiter seinen Teamkollegen beim Fußballspielen zuschauen.

Häme ist deplatziert

Seien Sie sich sicher: Für einen Fußballverrückten, wie es Kimmich ist, gibt es nichts Schlimmeres, als über eine so lange Zeit seiner größten Leidenschaft nicht nachgehen zu können. Und es quält vor allem einen Leistungssportler wie ihn, wenn er nicht weiß, ob und wann er wieder zu 100 Prozent fit ist.


"Long-Covid"-Häme für einen Ungeimpften ist deplatziert und völlig falsch. Kimmich musste in den vergangenen Wochen schon genug aushalten – immerhin stand er stellvertretend für so viele Ungeimpfte in der deutschen Öffentlichkeit.

Wünschen wir ihm nun nur das Beste und eine möglichst schnelle und einhundertprozentige Genesung.

Und falls sich einige Menschen immer noch fragen, ob die Corona-Impfung das Richtige für sie ist: Der Fall Kimmich sollte ihnen diese Frage endgültig beantworten.

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