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Bobic: "Die schwerste Aufgabe, die ich je gehabt habe"

  • David Digili
Von David Digili

27.02.2022Lesedauer: 3 Min.
Selbstkritisch: Hertha-Geschäftsführer Fredi Bobic.
Selbstkritisch: Hertha-Geschäftsführer Fredi Bobic. (Quelle: Nordphoto/imago-images-bilder)
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Der Macher des Hauptstadtklubs äußert sich im "Doppelpass" bei Sport1 zur Situation bei Hertha BSC. Dabei nimmt er die Spieler in die Pflicht – und äußert sich auch selbstkritisch zu seiner Aufgabe bei den Berlinern.

Von den letzten acht Pflichtspielen gingen sechs verloren, aktuell nur auf Platz 15, einen Punkt vom Relegationsplatz entfernt – Hertha BSC steckt in akuter Abstiegsgefahr. Zuletzt gab es ein 0:3 am Samstag beim SC Freiburg, der nächste Tiefpunkt. Geschäftsführer Fredi Bobic stellte sich am Sonntag im "Doppelpass" bei Sport1 den Fragen zur Lage bei den Hauptstädtern.

"Das ist Wahnsinn", gab Bobic zu, genau in so einer brenzligen Situation passierten dann "Sachen, die du überhaupt nicht brauchst". Die Hertha habe gegen Freiburg gut mithalten können. "Wenn man gestern das 3:0 sieht, denkt man, das war ein klares Spiel, so war es aber bei Weitem nicht. Nach dem 0:1 sind die Jungs nicht auseinandergefallen, haben gut dagegengehalten, haben die Chance zum 1:1, spielen in der 2. Halbzeit extrem dominant, sind eigentlich mehr in der Hälfte der Freiburger, und die letzten Minuten bekommst du dann noch zwei Gurken rein."

"Es sind immer Egoismen da"

"Abmelden aus der Liga werden wir uns jetzt nicht." Er sei überzeugt davon, dass der Kader die Qualität habe, im Abstiegskampf zu bestehen, "wenn die Jungs das annehmen und wissen, was Abstiegskampf bedeutet. Dieser Prozess hat vielleicht bei dem einen oder anderen auch zu lange gedauert". Bobic gab zu: "Wir haben viel zu wenig Punkte geholt, wir haben es auch nicht verdient am Ende des Tages."

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Das Gefühl, dass alle Spieler die Situation so annehmen, "habe ich nicht zu tausend Prozent, weil natürlich auch immer Egoismen da sind, und diese Egoismen müssen wir beseitigen. Aber gerade wenn wir die letzten zwei Wochen sehen, die natürlich Wahnsinn waren, mit wie vielen Leuten wir nur trainieren konnten, da hat es uns das andere Thema (die Corona-Pandemie, Anm. d. Red.) natürlich zusätzlich schwer gemacht. Trotz allem sind sie aber auf den Platz gegangen und haben es zu großen Teilen auch gut gemacht – aber eben nicht über 90 Minuten."

Man müsse bei den Spielern die passende Reaktion hervorrufen, meint Bobic. Es ginge jetzt darum, "herauszufiltern, wer für diese Situation auch der Richtige ist". Man sei nun seit Langem wieder in einer Lage, "wo alle wieder an Bord sind. Und da werden wir die Spieler rausfiltern müssen. Wir haben viel Vertrauen gegeben, aber jetzt ist die Zeit, dass die Jungs marschieren. Wenn sie nicht marschieren, werden sie ein Problem haben".

"Hätte nicht gedacht, dass wir in dieser Situation sind"

Der These von "Doppelpass"-Gast und t-online-Kolumnist Stefan Effenberg stimmte Bobic zu. "Der Abstieg wäre der Super-GAU für Hertha – aber vielleicht auch die logische Konsequenz darauf, dass man immer mehr wollte, als der Kader hergegeben hat", erklärte Effenberg. "Die Aussage ist korrekt. Es wäre ein Super-GAU, ganz klar. Fakt ist aber auch eins: Die Ansprüche an den Kader waren immer viel zu groß. Das haben wir vom ersten Tag an versucht zu vermitteln. Für mich war es immer das gleiche Ziel wie bei Eintracht Frankfurt: Ein einstelliger Tabellenplatz muss das erste Ziel sein. Das ist der erste Schritt."

Der ehemalige Macher von Eintracht Frankfurt zeigte sich auch selbstkritisch: "Ich hätte nicht gedacht, dass wir so in dieser Situation sind, dass wir so wenig Punkte haben. Das war so natürlich nicht geplant." Man müsse "hart daran arbeiten, dass wir diesen Turnaround schaffen". In den letzten drei Jahren sei bei der Hertha "unheimlich viel passiert, es waren sehr viele Nebengeräusche da. Das tut keinem Verein gut. Die Vereine, die Ruhe in der Spitze haben, die kommen gut durch die Liga". Daran werde man arbeiten müssen. Das durch Transfererlöse erwirtschaftete Geld aus dem Sommer "ist weg", habe auch Verluste aus der Corona-Pandemie ausgleichen müssen. Der Job bei der Hertha sei "die schwerste Aufgabe, die ich je gehabt habe".

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Von Julian Buhl
Fredi BobicHertha BSCSC FreiburgStefan Effenberg
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