• Home
  • Sport
  • Fußball
  • Zweikampf der Woche
  • Die Lösung aller Probleme des FC Bayern hat einen Namen: Sadio Mané


Meinung
Was ist eine Meinung?

Die subjektive Sicht des Autors auf das Thema. Niemand muss diese Meinung übernehmen, aber sie kann zum Nachdenken anregen.

Die Lösung aller Bayern-Probleme hat einen Namen

  • Robert Hiersemann
  • Florian Wichert
Von Robert Hiersemann und Florian Wichert

30.05.2022Lesedauer: 1 Min.
Jürgen Klopp und Sadio Mané (r.): Der Spieler wird mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht.
Jürgen Klopp und Sadio Mané (r.): Der Spieler wird mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. (Quelle: Nick Potts/PA Wire/dpa/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für ein VideoRhein erreicht Pegelstand NullSymbolbild für einen TextÜbergewinnsteuer statt Gasumlage?Symbolbild für einen TextRBB-Spitze räumt Fehler einSymbolbild für einen TextLeni Klum zieht aus: Mama Heidi sprichtSymbolbild für einen TextMusik-Legende Hans R. Beierlein ist totSymbolbild für einen TextNasa baut neuen RaumfahrtcomputerSymbolbild für einen TextDürre: China dreht Fabriken den Strom abSymbolbild für einen TextBayern-Star vor Transfer nach SpanienSymbolbild für einen TextJenny Elvers heizt Fans im Bikini einSymbolbild für einen TextJetzt geht Ofarim in die OffensiveSymbolbild für einen Watson TeaserEintracht-Star schlägt Mega-Angebot ausSymbolbild für einen TextZugreise durch Deutschland – jetzt spielen

Der FC Bayern stellt sich für die kommende Saison neu auf – wahrscheinlich mit Liverpool-Star Sadio Mané. Aber ist der überhaupt der richtige Mann für den Rekordmeister?

Der FC Bayern München bemüht sich offenbar intensiv um die Verpflichtung von Fußballstar Sadio Mané (Vertrag beim FC Liverpool bis 2023). Einem Bericht der "Bild" zufolge steht beim deutschen Rekordmeister der Transfer des 30-Jährigen ganz oben auf der Prioritätenliste. Demnach sollen bereits Telefonate und auch ein Treffen mit Björn Bezemer, dem Berater des Torjägers, stattgefunden haben (Erfahren Sie hier mehr dazu). Laut Sky und "Bild" kann sich der Spieler sehr gut vorstellen, zukünftig für den FC Bayern zu spielen.


FC Bayern: Was diese ehemaligen Stars heute machen

t-online.de hat sich 20 ehemalige Spieler des deutschen Rekordmeisters herausgesucht und aufgeschrieben, was sie heute machen. Tobias Rau beispielsweise, 2003 bis 2005 im Verein, unterrichtet heute in der Nähe von Bielefeld an einer Gesamtschule Biologie und Sport.
Thomas Helmer (1992–1999): Jahrelang eine Bank in der Defensive des FC Bayern. Zuletzt moderierte der Europameister von 1996 die Sport1-Kultsendung "Doppelpass", im Sommer 2021 gab er sie jedoch an Florian König ab. Helmer ist dennoch weiterhin für Sport1 als Moderator im Einsatz, moderiert unter anderem den "Doppelpass on Tour", den Sport1-Fantalk oder auch die Spiele des DFB-Pokals.
+18

Nach Informationen von Sport1 tendiert Mané auch zu einem Wechsel nach München, weil er dort eine prominentere Rolle spielen könnte als beim anderen Interessenten Paris Saint-Germain. Sky will erfahren haben, dass die Bayern Mané einen Dreijahresvertrag bis 2025 anbieten wollen. Demnach ist eine Ablösesumme von 30 Millionen Euro nebst möglicher Zusatzzahlungen von bis zu zehn Millionen Euro im Gespräch.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Natalia und Vitali Klitschko lassen sich scheiden
Natalia und Vitali Klitschko: 1996 gaben sie sich das Jawort.


Mané selbst hatte noch vor dem Champions-League-Finale seines Teams gegen Real Madrid die eigene Zukunft offengelassen. "Ob ich bleibe oder nicht, werde ich erst nach dem Champions-League-Finale beantworten", sagte er dem britischen TV-Sender Sky Sports.

Dabei sollte doch zunächst eine ganz andere Frage beantwortet werden. Und zwar:

Wäre die Verpflichtung von Sadio Mané ein guter Transfer für den FC Bayern?

Pro
Florian Wichert
Florian Wichert

Ja, dieser Typ ist ein Geschenk für Bayern

Bayern ist in der Offensive eigentlich gut besetzt. Eigentlich. Denn Leroy Sané ist in seinen alten Trott als ewiges Talent zurückgefallen, Serge Gnabry hat eine überschaubare Rückrunde gespielt, fordert viel zu viel Geld für einen neuen Vertrag – und denkt nun an Abschied, weil er das nicht bekommt. Und mit Mittelstürmer Robert Lewandowski und dessen Berater tobt ein Streit über die Zukunft.

Die Lösung für fast alle Probleme: Sadio Mané. Dessen einziger Nachteil ist, dass er mit 30 Jahren eher alt ist für einen Königstransfer. Allerdings ist ihm das Alter nullkommanull anzumerken. Mané ist in der Form seines Lebens, Stammspieler bei Liverpool und treffsicher wie eh und je. In acht Jahren England hat er jeweils zweistellig getroffen – allein in der Premier League. Einmal holte er sich sogar die Torjägerkrone.

Dabei kommt Mané in erster Linie über die offensiven Außenpositionen, kann aber genauso gut im Zentrum spielen – oder sogar im zentralen Mittelfeld. Er kann Sané ersetzen, Gnabry oder Lewandowski. Mehr Allrounder geht nicht. Dazu ist er noch ein feiner Kerl, den die Fans lieben.

Der Marktwert von Mané? Liegt völlig zu Recht bei 80 Mio. Euro. Dass er womöglich für die Hälfte zu haben ist, liegt an seinem Vertrag, der 2023 ausläuft. Das ist ein riesiges Geschenk für Bayern.

Kontra
Robert Hiersemann
Robert Hiersemann

Nein, denn Bayern hat schon herausragende Flügelspieler

Die Diskussion um Sadio Mané kommt zur völlig falschen Zeit. Der FC Bayern sollte sich zunächst mal darauf konzentrieren, im Sturmzentrum Fakten zu schaffen. Es ist weiterhin unklar, wie lange Robert Lewandowski noch in München spielt. Geht er noch in diesem Sommer, braucht der Rekordmeister nicht etwa einen Außenspieler wie Mané, sondern in erster Linie einen Top-Knipser wie Lewandowski.

Außerdem hat Bayern mit Kingsley Coman, Serge Gnabry und Leroy Sané doch schon herausragende Flügelspieler. Auch Jamal Musiala kann auf dieser Position spielen. Anstatt sich auf Mané zu konzentrieren, sollten die Klubbosse lieber alles dafür tun, den 2023 auslaufenden Vertrag von Nationalspieler Gnabry zu verlängern.

Und wenn man unbedingt einen Mann für die Außenbahn verpflichten möchte, dann doch lieber einen mit Perspektive. Mané ist inzwischen 30 Jahre alt. Auf seinem aktuellen Level spielt er vielleicht noch drei oder vier Jahre. Natürlich ist er ein absoluter Topfußballer, aber er geht langsam in den Herbst seiner Karriere. Leipzigs Christopher Nkunku hingegen hat mit seinen 24 Jahren noch die ganz große Karriere vor sich. Er wäre die bessere Wahl für Bayern.

Was meinen Sie? Wer hat recht?

Loading...
Symbolbild für eingebettete Inhalte

Embed

Im "Zweikampf der Woche" kommentieren wöchentlich Florian Wichert (Stellvertretender Chefredakteur bei t-online) und Robert Hiersemann (Stellvertretender Redaktionsleiter Regional bei t-online) aktuelle Fußballthemen.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Robert Hiersemann
  • Florian Wichert
Von Robert Hiersemann, Florian Wichert
  • Robert Hiersemann
  • Florian Wichert
Von Robert Hiersemann und Florian Wichert
FC Bayern MünchenFC LiverpoolJürgen KloppLeroy SanéParis SGReal MadridRobert LewandowskiSerge Gnabry
Fußball - Deutschland


t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website