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Champions League: Erling Haaland gegen den BVB im Protokoll


Einfach unmöglich

  • David Digili
Von David Digili

Aktualisiert am 15.09.2022Lesedauer: 3 Min.
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Lange ohne Fortune: Erling Haaland zwischen seinen früheren Teamkollegen Jude Bellingham (li.) und Niklas Süle.
Lange ohne Fortune: Erling Haaland zwischen seinen früheren Teamkollegen Jude Bellingham (li.) und Niklas Süle. (Quelle: IMAGO/Tim Goode)
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Erling Haaland macht gegen seinen Ex-Klub mal wieder Erling-Haaland-Sachen. Dabei tut er sich lange schwer. t-online hat genau hingeschaut. Das Protokoll.

Jetzt kennt es auch der BVB. Dieses Gefühl, es kommen zu sehen, und doch nichts dagegen machen zu können. Diese Machtlosigkeit, wenn in der anderen Mannschaft ein 1,94 Meter großer Norweger spielt; mit Fähigkeiten, die so gar nicht zum vorherrschenden Bild eines 1,94 Meter großen Norwegers passen. Borussia Dortmund weiß jetzt Bescheid.

Denn Erling Haaland hat auch im ersten Spiel gegen seinen Ex-Klub das gemacht, was er aktuell so gut kann wie vielleicht kein anderer Fußballer der Welt. Das, was er zuvor eben auch für den Revierklub in einer unerhörten Regelmäßigkeit getan hat: Tore schießen, Tore erzwingen, Tore einfach machen. Und: den Gegner verzweifeln lassen an der Unmöglichkeit, ihn über die komplette Spieldauer zu neutralisieren. In der 84. Minute traf der 22-Jährige zum knappen 2:1-Sieg von Manchester City gegen die Schwarz-Gelben am zweiten Gruppenspieltag der Champions League.

"Es war schön, es war ein emotionales Spiel für mich", sagte Haaland nach der Partie. "Dortmund ist ein beeindruckender Klub. Ich hatte eine gute Zeit da." Für den Auftritt des Angreifers gab es nach dem Spiel nur Bewunderung, und es spricht für Haaland, dass diese Bewunderung sowohl vom eigenen Team als auch vom Gegner kam (der ja bis vor Kurzem noch sein Team war). "Unglaublich", sagte City-Trainer Pep Guardiola danach, und Mats Hummels konstatierte teils schwärmend, teils resignierend: "Erling Haaland ist halt Erling Haaland."

Doch leicht war es eben nicht gegen den Klub, dessen Trikot er noch vor wenigen Monaten getragen hatte. t-online hat genau hingeschaut. Der Arbeitsnachweis von Erling Haaland gegen Borussia Dortmund:

15. Minute: City-Mittelfeldspieler Riyad Mahrez zieht rechts bis zur Grundlinie, flankt in den Dortmunder Strafraum, Haaland schraubt sich schon in die Luft, aber Niklas Süle kann am Fünfmeterraum gerade noch in letzter Sekunde wegköpfen.

37. Minute: Dieses Mal setzt sich Kevin De Bruyne bis in den gegnerischen Strafraum durch, spielt von links in die Mitte in den Rücken des freistehenden Haaland. Aber selbst der raumgreifende Stürmer kann den scharfen Ball seines Teamkollegen nicht mehr unter Kontrolle bringen.

41. Minute: Am City-Strafraum verliert Dortmunds Jude Bellingham den Ball, City schaltet blitzschnell um. Über Ilkay Gündogan landet der Ball weit in der BVB-Hälfte bei De Bruyne, der will den startenden Haaland steil schicken – aber Mats Hummels und Süle fangen den Pass in Gemeinschaftsarbeit ab, klatschen sich danach ab.

48. Minute: Wieder setzt sich De Bruyne in den BVB-Sechzehner durch, zieht bis an die Grundlinie, Haaland wartet in der Mitte – aber Dortmunds Torwart Alexander Meyer fängt die für ihn gedachte Flanke sicher ab.

52. Minute: Haaland kommt am BVB-Strafraum im Getümmel an den Ball, zieht sofort ab – erneut ist Hummels da, blockt gemeinsam mit Emre Can den Schuss des Norwegers.

66. Minute: Und erneut De Bruyne: Der Belgier schickt Haaland mit einem Lob-Pass, der stürmt auf rechts in den BVB-Strafraum, Süle kommt kaum hinterher – aber der Winkel ist zu spitz, der Schuss des 22-Jährigen geht nur ans Außennetz.

69. Minute: Niklas Süle wird zur Gummiwand für die Versuche von Man City, Haaland einzusetzen. Dieses Mal grätscht er eine Flanke des eingewechselten Julian Álvarez aus dem BVB-Strafraum, bevor sie den freistehenden Haaland erreicht.

71. Minute: Oder eben doch Mats Hummels. Phil Foden spielt flach von der linken Strafraumgrenze in die Mitte, Haaland grätscht schon rein – aber der Weltmeister klärt wieder einmal vor seinem früheren Teamkollegen. Hummels klatscht danach erneut mit seinen Teamkollegen ab, wird für seine Aktion gefeiert, brüllt seine Energie heraus.

84. Minute: Da ist es dann doch passiert. Und was für ein Tor. Eigentlich einfach unmöglich. Ein Geniestreich. Eine Frechheit. Aber eben auch: Ein Haaland-Tor. João Cancelo flankt aus dem Halbfeld per Außenrist (!) in den BVB-Strafraum, der eingewechselte Nico Schlotterbeck kommt mit Haaland nicht mit – und der verwandelt den Ball mit dem linken Fuß volley in der Luft, im Stil von Zlatan Ibrahimovic. Unhaltbar für Meyer.

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90.+2: Haaland bekommt seinen gebührenden Abschied: Guardiola wechselt den Siegtorschützen aus, für ihn kommt Kalvin Phillips. Der Matchwinner wird mit berauschendem Applaus gefeiert.

Nach der Partie herzten sich Haaland und seine früheren Mit-Borussen dann innig. Die Dortmunder waren schließlich um eine Erkenntnis reicher: So fühlt es sich an, gegen Erling Haaland zu spielen.

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  • Eigene Beobachtungen
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