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Champions-League-Achtelfinale: Bayer redet sich Pleite gegen Barca schön


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Dutt: "Ich bin sehr stolz auf diese Mannschaft"

Von t-online
Aktualisiert am 15.02.2012Lesedauer: 3 Min.
Rudi Völler zeigte sich wenig taktvoll vor den TV-Kameras.
Rudi Völler zeigte sich wenig taktvoll vor den TV-Kameras. (Quelle: imago-images-bilder)
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Aus Leverkusen berichtet Michael Glang

Zufrieden gingen die Spieler von Bayer Leverkusen nach dem Abpfiff in die Kurve, um sich von den Fans zu verabschieden. Trainer Robin Dutt war "sehr stolz auf die Mannschaft". Alles schien irgendwie positiv, wie nach einem glorreich errungenen Sieg. Dabei hatten die Leverkusener der Übermannschaft des FC Barcelona im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League alles andere als ein Schnippchen geschlagen, sie hatten - hochverdient - mit 1:3 (0:1) den Kürzeren gezogen.

Da muteten die Aussagen der Verantwortlichen und die Empfindlichkeit des Sportdirektors Rudi Völler doch etwas eigenartig an. Letzterer hatte schon in der Halbzeit wenig Verständnis dafür, dass Sky-Reporter Ecki Heuser ihn fragte, ob Bayer nicht etwas mutiger spielen dürfe. Völler murmelte nur etwas von "ein bisschen zu viel Respekt". Doch den Dank des Journalisten für das Interview wollte Völler dann doch nicht annehmen und pampte zurück: "Ich danke ihnen nicht."

Verwundbares Barcelona ohne Xavi

Als das Spiel dann vorbei war und die Niederlage feststand, werteten sowohl Spieler als auch Trainer die Niederlage mit Nachdruck als Achtungserfolg. Das mag auch den vergangenen Wochen geschuldet sein, die von Enttäuschungen geprägt waren. Mit Platz sechs in der Liga hinkt der Klub den Erwartungen hinterher, der Wirbel um Michael Ballack hält Bayer weiter auf Trab. Da kommt jeder Lichtblick recht.

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Dennoch verlor Leverkusen gegen kein unschlagbares Team. CA Osasuna hatte es am vergangenen Wochenende in der Primera Division vorgemacht und die Katalanen mit 3:2 nach Hause geschickt. Zugegeben, Barca-Coach Pep Guardiola hatte einige Hochkaräter geschont. Doch auch in Leverkusen lief das Star-Ensemble nicht komplett auf. Gerard Pique saß ebenso draußen wie der kurzfristig ausgefallene Xavi. David Villa fehlt ohnehin langfristig verletzt.


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Vorhang auf für ein echtes Fußball-Highlight in der BayArena: Leverkusen empfängt den FC Barcelona, die beste Klubmannschaft der Welt.
Leverkusen träumt von der großen Überraschung im Achtelfinale der Champions League. Allerdings muss Bayer im Spiel des Jahres ohne den verletzten Michael Ballack auskommen.
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Castro: "Das ärgert mich riesig"

Trotzdem konnte Leverkusen nur in Teilen der zweiten Hälfte mit dem Gegner mithalten. An der Einstellung lag es allerdings nicht. Tapfer versuchte die Bayer-Elf der spanischen Ballbesitz-Maschine die Stirn zu bieten. Außer Gonzalo Castros Pfostenschuss und einem Kopfball des eingewechselten Stefan Kießling kamen aber kaum gefährliche Situationen zustande. "Das ärgert mich riesig. Ein 2:2 wäre verdient gewesen", sagte Castro nach dem Spiel.

Etwas anders wertete Michal Kadlec das Spiel, der in der 52. Minute das 0:1 durch Alexis Sanchez (41.) egalisiert hatte. "Wenn man gegen einen solchen Spieler wie Messi spielt, ist das ein Traum. Aber die ganze Mannschaft ist überragend. Das geht alles wahnsinnig schnell", sagte Bayers Linksverteidiger ehrfürchtig. Passenderweise war es Lionel Messi, der in der 88. Minute den Schlusspunkt setzte, nachdem Sanchez schon Kadlec' Ausgleich postwendend gekontert hatte (55.).

Dutt: "Ich bin sehr stolz auf diese Mannschaft"

Besonders im ersten Abschnitt vermochte Bayer es nicht, Barcelona Paroli zu bieten. Auf satte 78 Prozent Ballbesitz brachte es der Titelverteidiger im wichtigsten europäischen Wettbewerb - als Gastmannschaft. Das erkannte auch Dutt an. Vor der Pause habe seine Mannschaft "defensiv ordentlich" und "mit guter Raumaufteilung" gespielt. Nach Balleroberung habe man diesen aber "zu schnell und mit zu viel Respekt" wieder verloren. Das Umschalten sei vor allem deshalb schwer gewesen, weil Barca Ball und Gegner laufen ließ. "Dann hast du schon einen Puls von 200 bei Balleroberung, dann wird es natürlich schwer, umzuschalten", so der Trainer.

Von der Leistung seiner Mannschaft im zweiten Abschnitt war Dutt dagegen angetan. "Insgesamt bin ich sehr stolz auf diese Mannschaft. Wie sie aufgetreten ist und dagegengehalten hat, zeigt, dass wir die richtigen Mosaiksteinchen zusammensetzen", so der Coach. Die richtige Balance zu finden, das sei das Schwierigste an diesen Spielen gegen scheinbar unschlagbare Gegner. "Spielst du defensiv, sieht es langweilig aus und man lässt kaum Chancen zu. Riskiert man mehr, haben alle im Stadion mehr Spaß, ich auch. Allerdings hat auch Barcelona mehr Spaß, weil sie mehr Torchancen bekommen", so Dutt.

Breitere Brust nötig: Es war mehr drin

Mutiger zu spielen gegen die ganz Großen als jetzt gegen Barca, das kann Bayer durchaus. Nicht zuletzt wurden in der Vorrunde der Champions League alle drei Heimspiele gewonnen, auch das gegen die Millionen-Truppe des FC Chelsea. Deshalb mutet die allgemeine Zufriedenheit nach der Heimpleite etwas merkwürdig an. Schließlich wäre mehr drin gewesen.

Nun muss also im Rückspiel im Camp Nou (7. März) etwas passieren: Bayer muss mit breiterer Brust antreten, ohne dabei ins offene Messer zu laufen. Denn auch nach einem 1:3 ist ein Weiterkommen durchaus noch möglich. Fakt ist aber: Leverkusen steht nach der 1:3-Niederlage vor dem Aus in der Königsklasse. Und für diesen Umstand herrschte in der BayArena nach Abpfiff etwas zu viel Zufriedenheit - auch wenn der Gegner FC Barcelona hieß.

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