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Champions League – Start-Schock für Bayer Leverkusen: Moskau siegt!

Champions League  

Start-Schock für Bayer: Höwedes' Moskauer siegen in Leverkusen

19.09.2019, 08:28 Uhr | sid

 (Quelle: SID)
Leverkusen verpatzt Champions-League-Comeback

Bayer Leverkusen hat bei der Rückkehr auf die höchste europäische Bühne gegen den vermeintlich leichtesten Gruppengegner einen Fehlstart hingelegt. Die Werkself unterlag dem russischen Vizemeister Lokomotive Moskau mit 1:2. Dementsprechend niedergeschlagen reagierten die Spieler nach dem Spiel. (Quelle: SID)

"Schade und enttäuschend": Leverkusen patzt zum Champions-League-Auftakt. (Quelle: SID)


Leverkusen ist mit einer überraschenden Niederlage gegen Lokomotive Moskau in die Champions League gestartet. Gegen das Team von t-online.de-Kolumnist Benedikt Höwedes entschied ein Torwartfehler.

Comeback missglückt: Bayer Leverkusen hat bei der Rückkehr auf die höchste europäische Bühne gegen den vermeintlich leichtesten Gruppengegner einen krachenden Fehlstart hingelegt.


Nach 917-tägiger Abstinenz unterlag die Werkself zum Auftakt der Champions League dem russischen Vizemeister Lokomotive Moskau um t-online.de-Kolumnist und Weltmeister Benedikt Höwedes nach einer vor allem im ersten Durchgang schwachen Leistung mit 1:2 (1:2) und kassierte in Hammergruppe D gleich zum Start einen herben Rückschlag.

Eigentor von Höwedes

Grzegorz Krychowiak (16.) und Dmitri Barinow (37.) schossen den russischen Pokalsieger nach groben individuellen Fehlern von Bayer zum ersten Champions-League-Auswärtssieg seit 6168 Tagen. Der frühere Schalker Höwedes hatte per Eigentor den zwischenzeitlichen Ausgleich besorgt (25.) Die Rheinländer verpassten damit die Wiedergutmachung für die 0:4-Pleite am vergangenen Samstag bei Borussia Dortmund. Das große Ziel Achtelfinale und selbst Gruppenrang drei rücken vor den Gastspielen bei den Schwergewichten Juventus Turin und Atletico Madrid bereits in weite Ferne.

Trainer Peter Bosz hatte seine Mannschaft vor dem Duell mit dem Außenseiter in die Siegpflicht genommen und gegen den erwartet tiefstehenden Gegner in der Offensive "bessere Lösungen" als zuletzt gefordert. Der kurzfristige Ausfall von Kreativspieler Kerem Demirbay (Rückenprobleme) machte sich bei diesem Vorhaben allerdings von Beginn an bemerkbar.

Moskau mit zehn Mann in der eigenen Hälfte

Leverkusen übernahm zwar von der ersten Sekunde an die Spielkontrolle, wusste aber mit über 70 Prozent Ballbesitz zunächst nicht viel anzufangen. Einzig Kai Havertz (9.) gab bei seinem zweiten Startelfeinsatz in der Champions League in der Anfangsphase einen harmlosen Warnschuss ab.

Moskau erwartete die Gastgeber im ersten Duell beider Teams mit zehn Mann in der eigenen Hälfte und schlug dann mit der ersten Offensivaktion eiskalt zu. Nach einem Einwurf der Werkself am eigenen Strafraum nutzte Krychowiak einen katastrophalen Stockfehler des neu in die Startelf gerückten Leon Bailey zur Führung. In Folge agierte die Werkself komplett verunsichert, daran änderte auch das unglückliche Eigentor von Höwedes nichts.

Lukas Hradecky ärgert sich über den Gegentreffer zum 1:2-Endstand gegen Moskau. (Quelle: imago images)Lukas Hradecky ärgert sich über den Gegentreffer zum 1:2-Endstand gegen Moskau. (Quelle: imago images)

Fehler von Hradecky

Barinow und Krychowiak (beide 28.) ließen innerhalb weniger Sekunden Einladungen der Leverkusener Hintermannschaft kläglich liegen, neun Minuten später machte es Barinow besser. Champions-League-Debütant Lukas Hradecky spielte dem zentralen Mittelfeldspieler unbedrängt den Ball in den Fuß, dieser nutzte das mit einer gekonnten Direktabnahme aus 25 Metern ins leere Tor.

Bosz reagierte zur Pause auf den äußerst fehlerhaften Auftritt seines Teams und brachte Lucas Alario für den schwachen Bailey. Dies sorgte auch gleich für mehr Tempo und Gefahr im Offensivspiel. Havertz (50.) zielte per Kopf aus fünf Metern Zentimeter zu hoch, Alario (52.) scheiterte aus kurzer Distanz an Gäste-Schlussmann Guilherme.


Die Rheinländer hielten den dreimaligen russischen Meister fortan unter Dauerdruck. Die Konter von Lokomotive wurden immer seltener, das Team von Juri Sjomin konnte sich kaum noch aus der Umklammerung am eigenen Strafraum lösen. Entweder fehlte der Werkself allerdings der letzte Pass oder die Abschlüsse von Volland (60., 64.) und Havertz (72.) waren zu ungenau.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur sid

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