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Champions League: Nagelsmanns Hochachtung für PSG-Spieler Neymar und Mbappé

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Nagelsmanns Hochachtung für PSG-Spieler Neymar und Mbappé

23.11.2020, 18:19 Uhr | dpa

Champions League: Nagelsmanns Hochachtung für PSG-Spieler Neymar und Mbappé. Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann trifft mit seinem Team in der Champions League auf Paris Saint-Germain.

Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann trifft mit seinem Team in der Champions League auf Paris Saint-Germain. Foto: Arne Dedert/dpa. (Quelle: dpa)

Leipzig (dpa) - Euphorisiert von der Rückkehr seiner Stars Neymar und Kylian Mbappé sprach Thomas Tuchel forsch von einem "Finale in der Gruppe", Julian Nagelsmann will dieses Endspiel gegen seinen früheren Lehrmeister unbedingt gewinnen und für den nächsten Coup sorgen.

Der Druck in dem Gruppenspiel der Fußball-Champions-League liegt am Dienstag (21.00 Uhr/Sky) bei den angeknockten Franzosen, während Leipzig bei einem weiteren Sieg gegen PSG die eigenen Planungen für das Achtelfinale intensivieren kann.

"Wenn Thomas Tuchel und die Spieler von einem Finale sprechen, erwarte ich, dass sie auch so auftreten und Druck machen. Ich erwarte ein relativ offenes Visier beim Gegner, und wir wollen dem Final-Charakter gerecht werden", sagte Nagelsmann, der zuvor bereits betont hatte: "Wir würden gern dort gewinnen, um einen guten Vorsprung zu haben und das direkte Duell für uns zu entscheiden. Das wäre ein großer Schritt in Richtung K.o.-Runde." Grundsätzlich sei man in einer besseren Ausgangsposition. Diese könne man aber nur halten, wenn man den direkten Vergleich mit PSG gewinne.

Leipzigs Chancen auf einen ähnlich großen Abend wie beim 2:1 im Hinspiel vor knapp drei Wochen sind vom Papier her allerdings bescheiden. Denn PSG-Trainer Thomas Tuchel kann in Mbappé und Neymar wieder auf seine zwei besten Spieler zurückgreifen. "Wir brauchen Kylians Tore. Ich hoffe auf eine gute Leistung. Er und Neymar werden entscheidende Spieler sein", sagte Tuchel und betonte die Bedeutung des Spiels: "Wir müssen gewinnen, wir wollen gewinnen. Das ist für uns ein Finale in der Gruppe."

Der brasilianische Nationalspieler Neymar war schon beim 3:0 im Königsklassen-Halbfinale der Vorsaison der entscheidende Faktor gegen Leipzig. Sein Fehlen in der Red Bull Arena Anfang November hatte sich spätestens in der zweiten Halbzeit massiv bemerkbar gemacht. "Wir brauchen wegen der Rückkehr von Neymar und Mbappé eine besonders gute Leistung. Man hat gesehen, dass sie dem Spiel von Paris eine besondere Note geben können", betonte Nagelsmann voller Respekt.

Gewinnt Leipzig am Dienstag und setzt sich Manchester United im parallelen Spiel gegen Istanbul Basaksehir durch, genügt beiden Mannschaften im direkten Aufeinandertreffen am letzten Spieltag bereits ein Punkt zum Erreichen des Achtelfinals. Verlockende Aussichten, weshalb Nagelsmann beim 1:1 in Frankfurt in der Bundesliga bewusst rotierte. Man wolle frisch sein für das große Spiel im Prinzenpark, sagte er.

Beide Teams gehen mit mäßigen Liga-Erlebnissen in das dritte Aufeinandertreffen in diesem Jahr. Dass Leipzig es verpasste, zu Bayern München aufzuschließen, war für RB ärgerlich. Doch PSG trägt durch das 2:3 bei der AS Monaco - immerhin nach einer 2:0-Führung - den bedeutend größeren Rucksack mit sich herum. Tuchel spielte das allerdings herunter: "Leipzig wird sehr schwierig. Und hätten wir in Monaco gewonnen, hätte dies auch nichts geändert."

Tuchel setzte die klare Priorität auf die Champions League, ließ seinen angeschlagenen Führungsspieler Marquinhos 90 Minuten auf der Bank. "Wir wollten kein Risiko eingehen", sagte der einstige Lehrmeister von Nagelsmann. Zumal PSG auf die gesperrten Defensivspieler Presnel Kimpembe und Idrissa Gueye verzichten muss.

In der Leipziger Defensive sieht es personell nicht viel besser aus. Die Nationalspieler Marcel Halstenberg und Lukas Klostermann fehlen weiterhin, auch Nordi Mukiele wird wohl nicht rechtzeitig fit. Hinzu kommt, dass Abwehrchef Dayot Upamecano gerade in einem Formtief steckt. In Paris dürfte der französische Nationalspieler allerdings aufgrund seiner Schnelligkeit nicht zu ersetzen sein.

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