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DFB-Pokal: Diese Spiele haben Sensationspotenzial

Pokal-Überraschung  

Trifft es Schalke und Union? Diese Spiele haben Pannenpotenzial

26.10.2021, 16:12 Uhr | t-online, anb

DFB-Pokal: Diese Spiele haben Sensationspotenzial. Mit das größte Stolperpotential: Union Berlin muss bei Waldhof Mannheim ran.  (Quelle: imago images/Sportfoto Rudel)

Mit das größte Stolperpotenzial: Union Berlin muss bei Waldhof Mannheim ran. (Quelle: Sportfoto Rudel/imago images)

Keine fußballfreie Woche in Deutschland. Am Dienstag und Mittwoch steht die zweite Runde im DFB-Pokal auf dem Programm. Und in diesen Stadien lebt die Hoffnung auf eine Sensation.

Auf die meisten Bundesliga-Klubs wartet die nächste Aufgabe in dieser Woche schon am Dienstag oder Mittwoch: Dann stehen in der zweiten Runde des DFB-Pokals insgesamt 16 Partien auf dem Programm. Das Highlight: Der Klassiker zwischen Borussia Mönchengladbach und dem FC Bayern am Mittwochabend (20.45 Uhr/ARD und im Liveticker bei t-online).

Wahrscheinlich ist, dass es auch dieses Mal im Pokal zu Überraschungen kommen wird. t-online macht den Check: Hier wird es für den Favoriten brenzlig.

Preußen Münster – Hertha BSC

Nur durch die Wechselpanne des VfL Wolfsburg in Runde eins ist Regionalligist Preußen Münster weitergekommen. Und wieder geht es gegen einen Bundesligisten, weswegen Sportdirektor Peter Niemeyer, der als Spieler das Trikot der Berliner trug, auch sagt: "Wir wissen, dass auch da Ostern und Weihnachten auf einen Tag fallen müssen." Aber trotzdem: "Man sieht immer wieder, dass der Kleinere den Größeren schlagen kann. Wir werden uns sicherlich nicht schon vorher geschlagen geben."

Und Hertha? Die Berliner sind in der Vergangenheit immer wieder im Pokal über vermeintlich "kleinere" Gegner gestolpert. Das soll gegen Münster aber nicht passieren. Die Personalprobleme sollen für Trainer Pal Dardai deswegen auch "keine Ausreden" sein. Dardai erwartet einen "Pokalfight vor vielen Zuschauern" in Münster. Geschäftsführer Fredi Bobic formulierte derweil den "Wunschtraum", erstmals mit den Profis der Alten Dame ins Pokalfinale im heimischen Olympiastadion einzuziehen. Dabei sei die Art und Weise vollkommen egal: "Ich war schon bei Mannschaften, die mit drei Elfmeterschießen ins Finale gekommen sind. Davon redet heute kein Mensch mehr."

Stolperwahrscheinlichkeit für den Favoriten: 15%

1860 München – Schalke 04

Es ist eine beeindruckende Entwicklung, die Schalke 04 in den vergangenen Wochen vollzogen hat. Vier Siege in Folge, 10:0 Tore, die Aufstiegszone erreicht – die Königsblauen sind die Mannschaft der Stunde in der 2. Bundesliga. Natürlich reist das Team von Trainer Dimitrios Grammozis im Pokal als Favorit ins Grünwalder Stadion.


Die Münchner Löwen, deutscher Meister von 1966 und zweimaliger Pokalsieger, sitzen nun schon seit vier Jahren in der 3. Liga fest. Die letzten Festtage im Oberhaus des deutschen Vereinsfußballs liegen bereits 22 Jahre zurück. Da käme ein Überraschungserfolg im Pokal gerade recht, um auch in der blassen Meisterschaft die Kurve zu kriegen. "Wir wollen Pokal-Geschichte schreiben. Über unser Heimpublikum und das Stadion können wir es schaffen", sagte Trainer Michael Köllner und beschreibt den Pokal als einen Wettbewerb, "in dem wir bundesweit auf uns aufmerksam machen können. Es ist anders als in der dritten Liga."

Stolperwahrscheinlichkeit für den Favoriten: 30%

1899 Hoffenheim – Holstein Kiel

Trotz ihrer Favoritenrolle will die TSG Hoffenheim das Duell im DFB-Pokal mit dem kriselnden Zweitligisten Holstein Kiel keineswegs auf die leichte Schulter nehmen. "Der Tabellenstand spielt für einen Zweitligisten im Pokal überhaupt keine Rolle", warnte TSG-Trainer Sebastian Hoeneß: "Wir müssen extrem fokussiert sein. Wir dürfen nicht denken, dass man als Bundesligist einen Zweitligisten mal im Vorbeigehen weghaut."

Die 0:4-Ligapleite bei Rekordmeister Bayern München vom Wochenende sei "aus den Köpfen", wie Hoeneß versicherte, auch wenn die Kraichgauer Positives mitnahmen. In der zweiten Halbzeit habe sein Team "den Mut und die Haltung gezeigt, die wir auch gegen Kiel brauchen". Die Norddeutschen, die seit Anfang des Monats vom ehemaligen Hoffenheimer Jugendcoach Marcel Rapp trainiert werden, stehen in der 2. Liga nur auf Platz 15 und sind die letzten drei Pflichtspiele ohne Sieg.

Stolperwahrscheinlichkeit für den Favoriten: 5%

Waldhof Mannheim – Union Berlin

Mannheim könnte DIE Überraschung in der zweiten Pokalrunde gelingen. In der ersten Runde schaltete der Drittligist Eintracht Frankfurt aus – ist nun für Union vorzeitig Schluss? Mannheim ist seit sieben Pflichtspielen ohne Niederlage, steht auf Platz fünf in der 3. Liga.

Und Union Berlin muss auf Max Kruse und Julian Ryerson verzichten. Angreifer Kruse leide unter Fußproblemen, Verteidiger Ryerson ist erkrankt. Insgesamt steht den Eisernen ein Quartett nicht zur Verfügung. Die Verteidiger Marvin Friedrich und Rick van Drongelen hatten sich in der vergangenen Woche mit dem Coronavirus infiziert.

Stolperwahrscheinlichkeit für den Favoriten: 50%

Verwendete Quellen:
  • Mit Material der Nachrichtenagenturen dpa und SID

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