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DFB-Team: Joshua Kimmich wehrt sich deutlich gegen Ego-Vorwürfe | EM 24


Vor EM-Spiel gegen Ungarn
Kimmich wehrt sich deutlich gegen Ego-Vorwürfe

Von t-online, ak

Aktualisiert am 19.06.2024Lesedauer: 2 Min.
Voll fokussiert: Joshua Kimmich im EM-Eröffnungsspiel gegen Schottland.Vergrößern des BildesVoll fokussiert: Joshua Kimmich im EM-Eröffnungsspiel gegen Schottland. (Quelle: IMAGO/philippe ruiz/imago-images-bilder)
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Joshua Kimmich ist wieder in Topform. Seit seiner Versetzung in die Abwehrkette überzeugt er im DFB-Team. Nun sah er Erklärungsbedarf.

Joshua Kimmich stellt sich derzeit voll in den Dienst der Mannschaft. Bei der Europameisterschaft beackert der 29-Jährige in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft die rechte Außenbahn und versucht dem Team von dort offensive Impulse, aber vor allem defensive Stabilität zu verleihen.

Und das mit Erfolg: beim 5:1 zum EM-Auftakt gegen Schottland überzeugte Kimmich und bereitete sogar einen Treffer vor. In der t-online-Einzelkritik erhielt er dafür die Note 2. So mannschaftsdienlich hatten die Fans Kimmich selten in der jüngeren Vergangenheit erlebt.

Mehrfach hatte der flexibel einsetzbare Akteur vom FC Bayern München eine Führungsrolle im Klub und in der Nationalmannschaft beansprucht – und damit auch seine Versetzung ins zentrale Mittelfeld gefordert. Das brachte ihm mitunter den Vorwurf ein, egoistisch zu sein.

Diesen konterte er nun offensiv – sowohl in Bezug auf sich selbst als auch auf ähnlich alte Mitspieler wie Leon Goretzka (29), Leroy Sané (28) und Serge Gnabry (28). Diese sahen sich in den vergangenen Monaten ähnlichen Vorwürfen ausgesetzt. "Ich glaube nicht, dass wir eine Generation von Egoisten sind. Sogar ganz im Gegenteil, wie ich es aktuell erlebe!", erklärte Kimmich im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung".

Die "großen Egos" beim FC Bayern

"Als ich bei Bayern vor neun Jahren angefangen habe, saßen viel mehr große Egos in der Kabine als jetzt, auch bei der Nationalmannschaft nach der WM 2014", führte Kimmich ferner aus.

Der gebürtige Schwabe war 2015 für 8,5 Millionen Euro zum FC Bayern gewechselt und spielte in seiner ersten Spielzeit unter andere mit Stars wie Jérôme Boateng, Arturo Vidal und Robert Lewandowski zusammen.

Kimmich und die "künstlich" erzeugte Unruhe

Obwohl Kimmich sein aktuelles Haupteinsatzgebiet im Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann klaglos akzeptiert, hat er dennoch eine klare Meinung dazu. "Wenn mich jemand nach meiner Lieblingsposition fragt, dann sage ich: das zentrale Mittelfeld. Aber diese ganze Diskussion um die Rolle als Rechtsverteidiger kam von außen, und sie hat für mich oft so ausgesehen, als ob da künstlich Unruhe erzeugt werden sollte", so Kimmich.

Er sehe die Rolle "überhaupt nicht als Degradierung". Auf seine "Mentalität, Leidenschaft und Herangehensweise" habe der Wechsel auf die Rechtsverteidigerposition gar keinen Einfluss.

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