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Polizeilicher Staatsschutz ermittelt gegen Union-Fans

Von dpa, MEM

Aktualisiert am 01.10.2021Lesedauer: 2 Min.
Fans von Union Berlin: AnhÀnger der Köpenicker sollen Fans von Maccabi Haifa antisemitisch beschimpft haben.
Fans von Union Berlin: AnhÀnger der Köpenicker sollen Fans von Maccabi Haifa antisemitisch beschimpft haben. (Quelle: Matthias Koch/imago-images-bilder)
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Es sollte ein friedliches Spiel in der Conference League werden. Doch nach Abpfiff beklagen sich Fans von Maccabi Haifa, dass AnhÀnger von Union Berlin sie antisemitisch beschimpft hÀtten. Nun reagierte auch die Polizei.

Am Ende konnte sich Union Berlin in der Europa League mit 3:0 gegen Maccabi Haifa durchsetzen. Eigentlich ein Grund zur Freude. Doch nach dem Spiel in der Conference League hat das Junge Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft antisemitische Aktionen von AnhÀngern des Berliner Bundesligisten beklagt. Nun ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes in drei FÀllen gegen mehrere AnhÀnger der "Eisernen". Wie die Berliner Polizei am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, wird gegen mehrere noch unbekannte Personen wegen des Verdachts der Volksverhetzung ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

"Im gemischten Block wurden wir von Union-Fans bedroht, mit Bier beworfen und unter anderem als 'scheiß Juden' beleidigt", hieß es am spĂ€ten Donnerstagabend bei Twitter des Jungen Forums der Deutsch-Israelischen Gesellschaft. Ein Union-Fan habe versucht, eine Israelfahne einer Zuschauerin anzuzĂŒnden. Dies sei durch das Einschreiten von Zivilpolizisten verhindert worden, hieß es.

Union kĂŒndigt Konsequenzen an

Zugleich hĂ€tten andere Berliner Fans sich gegen das antisemitische Verhalten ausgesprochen, hieß es beim Jungen Forum. Der 1. FC Union Berlin reagierte auf die VorfĂ€lle auf seinem Twitter-Account und forderte die Nennung von Block- und Sitzplatznummern zur Identifizierung der betreffenden Zuschauer.

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Auch Berlins Justizsenator Dirk Behrendt hat entsetzt auf die Berichte beim Europapokalspiel reagiert. Der GrĂŒnen-Politiker bezeichnete diese am Freitag als "bestĂŒrzend". "Antisemitismus darf auch im Fußball keinen Platz haben. Meine SolidaritĂ€t gilt den Fans des israelischen Meisters Maccabi Haifa", sagte der 50-JĂ€hrige.

1.000 Haifa-Fans feuerten ihr Team an

Das Gastspiel von Maccabi Haifa war der erste Auftritt einer israelischen Fußball-Mannschaft in dem von den Nationalsozialisten erbauten Berliner Olympiastadion. Union Berlin darf wegen UEFA-Regularien zu ZuschauerkapazitĂ€ten seine Heimspiele nicht im eigenen Stadion an der Alten Försterei im Stadtteil Köpenick bestreiten.

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WĂ€hrend der Partie herrschte unter den 23.324 Zuschauern eine ĂŒberwiegend euphorische AtmosphĂ€re. Rund 1.000 Haifa-Fans feuerten ihr Team ebenso leidenschaftlich an, wie die Union-Fans ihre Mannschaft. Am Spieltag hatte eine hochrangige Delegation der Eisernen die GĂ€ste aus Israel im eigenen Stadion empfangen. Am Mittwoch hatten Vertreter von Maccabi Haifa das Holocaust-Mahnmal in Berlin besucht und einen Kranz niedergelegt.

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  • Noah Platschko
Von Noah Platschko
Ein Kommentar von Andreas Becker
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