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  • Gegen die Schweiz: Was aus Startelf der DFB-Frauen für die EM zu lesen ist


Darum sind die DFB-Frauen für die EM gerüstet

  • Melanie Muschong
Von Melanie Muschong, Erfurt

25.06.2022Lesedauer: 4 Min.
Martina Voss-Tecklenburg: Die Bundestrainerin erlebte eine gelungene EM-Generalprobe.
Martina Voss-Tecklenburg: Die Bundestrainerin erlebte eine gelungene EM-Generalprobe. (Quelle: HMB-Media/imago-images-bilder)
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Gegen die Schweiz holte Deutschland einen klaren Sieg. Doch neben der starken Leistung, verriet das Spiel noch mehr über das DFB-Team.

Gute Stimmung auf den Rängen, Fans, die ihre Deutschland-Flaggen schwenken und ein überzeugender 7:0-Sieg gegen die Schweiz auf dem Platz: Das letzte Testspiel der Nationalmannschaft vor der Europameisterschaft in England, die am 6. Juli startet, verlief für Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg wie gewünscht.


Dass ihre Mannschaft zum erweiterten Favoritenkreis gezählt wird, stört Voss-Tecklenburg nicht. Sie sagte nach dem Spiel: "Es ist unser Anspruch dazuzugehören. Fakt ist: Wir wollen um Titel mitspielen können – und dieses Potenzial sehen wir."

Von Beginn an trat die Mannschaft in Erfurt selbstsicher auf, auch, weil viele erfahrene Spielerinnen wie beispielsweise die Abwehr-Asse Marina Hegering (32 Jahre) oder auch Kathrin Hendrich (30) auf dem Platz standen. Die Startaufstellung von Martina Voss-Tecklenburg gegen die Schweiz verriet aber noch mehr für den Plan zum kommenden Turnier in England.

Alexandra Popp "braucht Zeit"

Im Auftaktspiel der EM gegen Dänemark am 8. Juli könnte die Aufstellung der des Testspiels in Erfurt sehr ähneln. Wo ein Wechsel wahrscheinlich ist: im Sturm. Kapitänin Alexandra Popp, die aufgrund ihrer Corona-Infektion zunächst auf der Bank Platz nahm, wurde später gegen Lea Schüller unter Applaus der Zuschauer eingewechselt.

"Es war klar, dass wir Poppi nicht hoch belasten wollen und können" sagte die Bundestrainerin und ergänzte: "Sie hat ein Abschlusstraining richtig mitgemacht und das braucht jetzt den Aufbau und Zeit. Es nützt nicht, etwas erzwingen zu wollen oder eine Verletzung zu riskieren."

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Alexandra Popp: Die Kapitänin des DFB-Teams kam gegen die Schweiz für Lea Schüller von der Bank.
Alexandra Popp: Die Kapitänin des DFB-Teams kam gegen die Schweiz für Lea Schüller von der Bank. (Quelle: HMB-Media/imago-images-bilder)

Der Sieg gegen die Schweiz war zwar erwartbar, hat jedoch auch gezeigt, in welcher Verfassung sich das Team befindet. Dabei stachen auch einige Spielerinnen heraus. So unterstrich Klara Bühl ihr Formhoch mit gleich drei Toren.

"Mannschaft hat gezeigt, was für Potenzial sie hat"

Die Torschützin freute sich über ihre Leistung, sagte mit einem Strahlen im Gesicht: "Ich freue mich, dass ich so der Mannschaft helfen kann. Die Mannschaft hat durch dieses Spiel gezeigt, was sie für Potenzial hat. Die Trainerin weiß, was für Stärken und Schwächen ich habe. Ich freue mich so gezeigt zu haben, was für Qualitäten ich habe."

Das Zusammenspiel mit Sturmpartnerin Lea Schüller und Mittelfeldspielerin Lina Magull, die selbst auch einen Treffer erzielte, funktionierten sehr gut. Und auch die Defensive, zu Beginn bestehend aus Felicitas Rauch, Marina Hegering, Kathy Hendrich und Giulia Gwinn, spielte stark, auch wenn es nur wenige Aktionen gegen die Schweiz gab. "Die Momente, die wir hatten, haben wir gut wegverteidigt", sagte Voss-Tecklenburg nach dem Spiel auf der Pressekonferenz dazu.

Klara Bühl: Gegen die Schweiz machte sie drei Tore.
Klara Bühl: Gegen die Schweiz machte sie drei Tore. (Quelle: HMB-Media/imago-images-bilder)

Ersatzspielerinnen haben "Niveau gehalten"

Auch Hegering bestätigte das: "Mit dem Spiel können wir sehr zufrieden sein. Ich glaube, wir haben sehr deutlich gezeigt, was in der Mannschaft steckt." Bezogen auf ihre eigene Situation und ihr erstes Länderspiel seit November ergänzte sie: "Ich bin auf einem ordentlichen Weg. Grundsätzlich bin ich mit dem Stand, wo ich sein kann, zufrieden."

Voss-Tecklenburg sagte jedoch in Bezug auf die Abwehr und das erste EM-Spiel auch: "Wir wissen, dass mit Dänemark ein anderer Gegner auf uns zukommt."

Dass nicht nur die Startelf überzeugte, sondern auch die Einwechselspielerinnen zum hohen Sieg gegen die Schweiz beitrugen, ist für die Bundestrainerin ein wichtiges Signal für die kommende EM. "Eine Startelf allein wird nicht weit im Turnier kommen. Wir haben gesehen, und das möchte ich herausheben, dass alle Spielerinnen, die reinkamen, mindestens das Niveau gehalten haben", so Voss-Tecklenburg.

Voss-Tecklenburg: "Sind sehr gut aufgestellt"

Jule Brand von der TSG Hoffenheim sowie die Joker Linda Dallmann und Sydney Lohmann (beide FC Bayern) erzielten jeweils einen Treffer und sorgten für frischen Wind mit ihren Einwechslungen. Brand sieht genau hier eine Stärke des Teams: "Man will, dass das Niveau auf dem Platz bleibt. Es freut mich, dass wir Einwechselspielerinnen unsere Szenen hatten."

Voss-Tecklenburg betonte daher noch einmal die Qualität ihres Kaders: "Unser Spiel hat keinen Bruch bekommen. Wir waren auf allen Positionen sofort wach und haben weiter unser Spiel gemacht. Wir haben immer gesagt, wenn alle Spielerinnen die Prinzipien verstehen, wenn sie sich untereinander vertrauen, wenn sie wissen, was sie zu tun und lassen haben in bestimmten Situationen, dann wird uns das helfen. Wir haben einen sehr ausgeglichenen Kader. Das zeigt, dass wir sehr sehr gut aufgestellt sind."

Jule Brand: Sie kam von der Bank und schoss ein Tor gegen die Schweiz.
Jule Brand: Sie kam von der Bank und schoss ein Tor gegen die Schweiz. (Quelle: HMB-Media/imago-images-bilder)

Vor EM-Abflug haben Spielerinnen drei Tage frei

Bis zum Abflug nach England absolvieren die DFB-Frauen noch bis zum kommenden Mittwoch ein Trainingslager in Herzogenaurach. "Wir werden die wichtigen Spielerinnen mitnehmen und fragen: 'Habt ihr vielleicht noch ein taktisches Thema, wo wir arbeiten wollen?'. Zudem geht es noch um physische Elemente und dann werden wir gut gerüstet sein und den Spielerinnen drei Tage frei geben", so Voss-Tecklenburg über die kommenden Tage.

Sonntag geht es dann mit "ganz viel Freude" ins Flugzeug auf die Insel, so die Bundestrainerin. Fünf Tage später startet die deutsche Nationalmannschaft dann ins Turnier.

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Von Benjamin Zurmühl
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