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Fußball-WM in Russland: Peinliche Flirttipps aus Argentinien

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Zur Fußball-WM in Russland  

Argentinischer Fußballverband blamiert sich mit Flirttipps

18.05.2018, 12:53 Uhr | sth, sid, t-online.de

Fußball-WM in Russland: Peinliche Flirttipps aus Argentinien. Flirttipps zur Fußball-WM (Symbolfoto): Das war eine peinliche Panne für den argentinischen Fußballverband. (Quelle: imago/Photosport)

Flirttipps zur Fußball-WM (Symbolfoto): Das war eine peinliche Panne für den argentinischen Fußballverband. (Quelle: Photosport/imago)

Vor der Fußball-WM in Russland verbreitet ein argentinischer Professor sexistische Flirttipps. Dafür hat sich der argentinische Fußballverbande AFA am Mittwoch entschuldigt. 

"Was tun, um bei einer russischen Chica zu landen?" Das sollten Journalisten, Funktionäre und Trainer aus Argentinien vor der Fußball-WM in Russland erfahren. Ein Professor verteilte Handbücher mit Verhaltensregeln im WM-Gastgeberland, das ziemlich peinliche Flirttipps enthielt. Argentiniens Fußball-Verband AFA entschuldigte sich nun dafür.

Flirttipps aus dem Internet

Das Buch hatte der Professor offenbar selbst zusammengestellt, schreibt die "Süddeutsche Zeitung". Die Passage zu den Frauen habe er aus dem Internet kopiert, um den Unterricht "ein bisschen lockerer" zu gestalten. 

Einige Teilnehmer luden den umstrittenen Absatz später auf Twitter hoch. Darin stand zum Beispiel: "Russische Frauen mögen es nicht, wie ein Objekt behandelt zu werden. Weil russische Frauen schön sind, wollen viele Männer mit ihnen ins Bett. Vielleicht wollen sie das auch, aber sie sind Menschen und wollen das Gefühl haben, dass sie wichtig und einzigartig sind."

Viele russische Frauen, wie andere Frauen auch, hätten Interesse, "wenn Du sauber bist, gut riechst und gut angezogen bist", heißt es weiter, "der erste Eindruck ist von großer Bedeutung, achte besonders auf Deine äußere Erscheinung". Außerdem warnt der Text "vor Chicas, die nur auf materielle Dinge achten".

Fußball-Verband AFA entschuldigt sich

Wie die AFA mitteilte, seien diese Anleitungen irrtümlich in dem Handbuch erschienen. Der Vorfall werde intern untersucht, hieß es am Mittwoch, die restlichen Handbücher wurden eingezogen.

In Argentinien stieß der Text auf herbe Kritik. Claudio Presman, der Chef des Nationalen Instituts gegen Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, erklärte dem Fernsehsender TN Television: "Wir haben die AFA um eine Stellungnahme gebeten, dieser Text stigmatisiert Frauen."

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