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WM 2018: Irres Hin und Her in Gruppe H – Japan erkämpft Punkt gegen Senegal

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WM-Gruppe H  

Irres Hin und Her: Japan erkämpft Punkt gegen Senegal

Von David Digili

25.06.2018, 08:01 Uhr
WM 2018: Irres Hin und Her in Gruppe H – Japan erkämpft Punkt gegen Senegal. Yuya Osako (l.) im Duell mit Kalidou Koulibaly: Japan und Senegal lieferten ein Duell auf Augenhöhe. (Quelle: Reuters/Marcos Brindicci)

Yuya Osako (l.) im Duell mit Kalidou Koulibaly: Japan und Senegal lieferten ein Duell auf Augenhöhe. (Quelle: Marcos Brindicci/Reuters)

Im Duell der beiden Überraschungsteams von Gruppe H können die Japaner mit einer kämpferischen Leistung einen Punkt sichern – doch auch Senegal beeindruckt.

2:1 gegen Kolumbien, 2:1 gegen Polen – Japan und Senegal sorgten gleich zum Auftakt der Gruppe H für dicke Überraschungen. Auch das direkte Duell der beiden Mannschaften bot ein mitreißendes Spiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten – und der Erkenntnis: Mit beiden Mannschaften ist in der Gruppe weiter zu rechnen.

2 : 2
Flagge Heim-Mannschaft
Japan
Flagge Auswärts-Mannschaft
Senegal

0:1 – Sadio Mané (11')

1:1 – Takashi Inui (34')

1:2 – Moussa Wagué (71')

2:2 – Keisuke Honda (78') 

Besondere Vorkommnisse:
keine

 

Denn sowohl Japan als auch Senegal zeigten starke Vorstellungen mit Überraschungsmomenten in der Offensive, verloren aber trotzdem nie über längere Zeiträume ihre Ordnung in der Defensive oder drohten gar, einzubrechen. Tragisch für die Japaner, dass Senegals erneuter Führungstreffer ausgerechnet in ihre eigene Druckphase fiel.

Doch das Spiel hatte eine weitere Wendung zu bieten – die Mannschaft um Bundesligastar Makoto Hasebe blieb dran und verdiente sich den Punkt durch eine ganze Reihe an Chancen. Die Zuschauer sahen besonders in der Schlussphase ein spektakuläres Spiel, denn beide Teams spielten in den letzten Minuten klar auf Sieg. Es blieb aber beim Unentschieden – und bei den guten Chancen auf das Achtelfinale.

So lief das Spiel:

Die erneut mit den vier Bundesliga-Profis Makoto Hasebe, Genki Haraguchi, Shinji Kagawa und Yuya Osako angetretenen Japaner setzten auf die selbe Startelf wie beim 2:1 über Kolumbien. Bei Senegal gab es im Vergleich zum 2:1 über Polen eine Veränderung zu Lasten des ehemaligen Hannoveraners Mame Diouf, der nicht von Beginn an dabei war.

Beflügelt von der lautstarken Unterstützung der wenigen hundert Fans aus Senegal, die ihr Team mit Bambustrommeln und Trompeten anfeuerten, erwischten die Afrikaner in der östlichsten WM-Stadt den besseren Start. Gleich die erste echte Chance bescherte die Führung. Mané, großer Star des Teams vom Champions-League-Finalisten aus Liverpool, hatte wenig Mühe, einen von Japans Torhüter Kawashima nur dürftig abgewehrten Schuss aus wenigen Metern über die Linie zu befördern. Dabei machte sowohl Kawashima als auch der Düsseldorfer Haraguchi, dessen Kopfball-Abwehr zuvor zu kurz geraten war, keine gute Figur.

Japan mit großen Chancen zur Führung

Diese frühe Führung schien den Löwen bei ihrer auf Konter bedachten Taktik in die Karten zu spielen. Gegen die robuste Abwehr des Gegners fiel es den körperlich unterlegenen Japanern zunächst schwer, sich in Szene zu setzen. Doch Inui brachte sein Team zurück ins Spiel. Mit einem platzierten Schuss ins lange Eck erzielte der frühere Bochumer und Frankfurter Profi den Ausgleich. Das sorgte bei Tausenden japanischen Besuchern, zu denen auch Prinzessin Hisako Takamado, für großen Jubel.

Der Ausgleich gab den Japanern merklich Auftrieb. Mit enormer Laufstärke erwiesen sie sich auch nach der Pause für die eigentlich favorisierten Senegalesen als unbequemer Gegner und hatten sogar lange Zeit mehr vom Spiel. So vergaben der Kölner Yuya Osako (60.) und Inui (65.) bei einem Lattenschuss große Chancen zur Führung. Gleichwohl schlug Senegal eiskalt zurück. Ein Zuspiel von Youssouf Sabaly nutzte Wagué mit einem harten Schuss zur glücklichen Führung.

In der Schlussphase drängte die Samurai Blue auf den neuerlichen Ausgleich. Dieser große Kampfgeist machte sich erneut bezahlt. Der kurz zuvor eingewechselte Honda traf aus wenigen Metern.

Verwendete Quellen:
  • Mit Material von dpa

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