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Skandal in NRW: Nach Hitlergruß – SC Myhl schmeißt sieben Spieler raus


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Nach Hitlergruß: Klub schmeißt sieben Spieler raus

Von t-online
Aktualisiert am 12.09.2018Lesedauer: 2 Min.
Symbolbild: Im Amateurfußball sorgte ein Hitlergruß für Aufregung.
Symbolbild: Im Amateurfußball sorgte ein Hitlergruß für Aufregung. (Quelle: imago-images-bilder)
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Skandal in Nordrhein-Westfalen. Beim obligatorischen Mannschaftsfoto der zweiten Mannschaft des SC Myhl zeigten mehrere Spieler sowie der Hauptsponsor den Hitlergruß – mit klaren Folgen.

Im Nachhinein versucht es Engin Arslan, der Hauptsponsor des SC Myhl, als schlechten Scherz zu verkaufen. Vor seinem Kiosk im nordrhein-westfälischen Wassenberg entstand ein Bild, das für große Aufregung sorgte. Die zweite Mannschaft des SC Myhl stellte sich für das Mannschaftsfoto auf. Doch die Mannschaft lächelte nicht einfach nur, bis der Fotograf zufrieden war. Sieben Spieler plus Arslan zeigten den Hitlergruß. Das Foto postete Arslan auf seiner Facebook-Seite. Zwar löschte er es auf Wunsch der Spieler schnell, doch zu dem Zeitpunkt hatten es schon mehrere Menschen entdeckt.

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"Ich bin ein Typ, der gerne Späße macht, gerade mit so etwas", zitiert die "Aachener Zeitung" den 38-Jährigen. Im Internet unterzeichnet er Texte oftmals mit "Sieg Heil", erzählte Arslan. Das Foto sei nicht ernst gemeint gewesen, sondern Satire. "Ich wollte zeigen, dass wir das auch anders können", ergänzte er. Mit anders meint Arslan, dass unter den Hitlergruß-zeigenden Spielern, auch welche mit Migrationshintergrund seien.

Kein Weg zurück

Doch die Erklärung reichte natürlich nicht aus. Der Verein zog sofort Konsequenzen, die Spieler wurden rausgeworfen, Arslan als Sponsor abgesetzt. Der Vereinsvorsitzende Marc Winkens sagte der "Bild"-Zeitung: "Als wir davon erfuhren, haben wir direkt eine Vorstandssitzung einberufen. Nach unserer Vereinssatzung konnten wir nur zu dem Schluss kommen, die Mitglieder auszuschließen."

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Nicht nur der Verein reagierte, auch die Kriminalinspektion Staatsschutz im Polizeipräsidium Aachen prüft, ob eine strafbare Handlung vorliegt, berichtet die "Aachener Zeitung". Die Spieler versuchten mit einer öffentlichen Entschuldigung, das Geschehene wiedergutzumachen. Mit einem Plakat, auf dem sich die sieben Akteure gegen Rechtsextremismus und Rassismus aussprachen, wollten sie sich bei allen Betroffenen entschuldigen. Vom Verein gab es dafür Anerkennung, jedoch keinen Weg zurück.

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Verwendete Quellen
  • Bericht in der "Aachener Zeitung"
  • Bericht in der "Bild"-Zeitung
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