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Europa League - Remis gegen Donezk: Frankfurt darf auf Achtelfinale hoffen

Europa League  

Remis gegen Donezk: Frankfurt darf auf Achtelfinale hoffen

14.02.2019, 23:14 Uhr | dpa

Europa League - Remis gegen Donezk: Frankfurt darf auf Achtelfinale hoffen. Frankfurts Danny da Costa (l) beim Luftduell mit Alan Patrick.

Frankfurts Danny da Costa (l) beim Luftduell mit Alan Patrick. Foto: Uwe Anspach. (Quelle: dpa)

Charkiw (dpa) - Pokalsieger Eintracht Frankfurt hat seinen Siegeszug durch die Europa League nicht fortsetzen können, darf aber weiter auf den Einzug ins Achtelfinale hoffen.

Trotz 80-minütiger Überzahl mussten sich die Hessen im Zwischenrunden-Hinspiel beim ukrainischen Meister Schachtjor Donezk mit einem 2:2 (1:1) begnügen. Martin Hinteregger in der 7. Minute und Filip Kostic (50.) trafen vor rund 15.000 Zuschauern in Charkiw für den Fußball-Bundesligisten, der zuvor alle sechs Gruppenspiele siegreich gestaltet hatte. Marlos (10.) per Foulelfmeter und Taison (67.) erzielten die Tore für die Ukrainer, die nach einem frühen Feldverweis gegen Taras Stepanenko (11.) fast die gesamte Partie in Unterzahl bestreiten mussten.

"Natürlich wollten wir gewinnen, aber zwei Auswärtstore sind auch nicht schlecht", sagte Gelson Fernandes. "Wir standen heute in einigen Szenen nicht kompakt genug", räumte der Schweizer Mittelfeldspieler ein. "Wenn man 80 Minuten in Überzahl spielt, muss man heute cleverer reagieren müssen", fügte Torschütze Hinteregger hinzu. "Das wir ein sehr interessantes Rückspiel."

Die Eintracht versteckte sich nicht und setzte die Hausherren mit aggressivem Pressing sofort unter Druck. Der Mut wurde schnell belohnt, denn gleich die erste Chance saß. Sebastian Rode schlug einen Freistoß auf den langen Pfosten, wo der in der Winterpause vom FC Augsburg gekommene Hinteregger unter Mithilfe von Donezk-Keeper Andrej Pjatow per Kopf vollendete.

Die Freude über die frühe Führung währte jedoch nur kurz. Fast im Gegenzug zeigte Schiedsrichter Anthony Taylor nach einem Zweikampf zwischen Eintracht-Verteidiger Evan N'Dicka und Junior Moraes auf den Elfmeterpunkt. Marlos verwandelte sicher. Nur 60 Sekunden später folgte der nächste Aufreger. Nach einem Foul an Rode sah der kurz vorher verwarnte Stepanenko Gelb-Rot.

Mit der numerischen Überlegenheit konnten die Hessen trotz deutlicher Feldvorteile erst einmal nicht viel anfangen, auch wenn Luka Jovic (24.) mit einem Schlenzer knapp über das Tor und Ante Rebic (26.) mit einem Schuss ans Außennetz den zweiten Treffer auf dem Fuß hatten. Donezk blieb bei seinen überfallartigen Angriffen stets gefährlich.

Erst fünf Minuten vor der Pause bot sich den Hessen mal wieder eine Möglichkeit. Mijat Gacinovic, der anstelle von Sebastien Haller in der Startformation stand, scheiterte mit einem Distanzschuss an Pjatow.

Nach dem Wechsel blieb Dortmund-Leihgabe Rode mit Wadenproblemen in der Kabine, für ihn kam Jetro Willems. Und wieder erwischte die Eintracht den besseren Start. Nach einer weiten Flanke von Jovic stand Kostic am langen Pfosten völlig frei und schob den Ball zum 2:1 ins Netz.

Frankfurt kontrollierte nun die Partie und kam zu weiteren Möglichkeiten. Rebic (60.) scheiterte mit einem direkten Freistoß an Pjatow, Jovic (61.) köpfte den Ball freistehend vorbei. Doch auch Donezk hatte sich längst noch nicht aufgegeben. Eintracht-Torwart Kevin Trapp vereitelte mit einer Glanzparade gegen Abwehrspieler Ismaily (62.) den Ausgleich, der wenig später dann aber Taison gelang.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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