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Wegen Luxus-Uhr: Reinhard Grindel droht neuer Ärger

Staatsanwalt eingeschaltet  

Wegen Luxusuhr: Grindel droht neuer Ärger

05.04.2019, 11:11 Uhr | dpa

 (Quelle: t-online.de)
Nach DFB-Rücktritt: Grindel legt auch Ämter bei UEFA und FIFA nieder

Schlechter Führungsstil, unbekannte Zusatzeinkünfte und eine Luxusuhr - die anhaltende Kritik zwang Reinhard Grindel zum Rücktritt als DFB-Präsident. Jetzt hat Grindel auch seine Ämter bei UEFA und FIFA niedergelegt. (Quelle: t-online.de)

Reinhard Grindel: Nach dem Rücktritt als DFB-Präsident hat er jetzt auch seine Ämter bei der UEFA und der FIFA niedergelegt. (Quelle: t-online.de)


Reinhard Grindel kommt nicht zur Ruhe. Der ehemalige DFB-Präsident könnte sich schon bald mit der Staatsanwaltschaft konfrontiert sehen. Wieder einmal geht es um die an ihn geschenkte Luxusuhr.

Dem zurückgetretenen DFB-Präsidenten Reinhard Grindel droht wegen der beim Zoll nicht deklarierten Einfuhr einer Luxusuhr juristischer Ärger. Gegen den 57-Jährigen läuft bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt eine Verdachtsprüfung, teilte Pressesprecherin Nadja Niesen am Freitag auf dpa-Anfrage mit. Sollte sich der Verdacht erhärten, würde die Staatsanwaltschaft Ermittlungen einleiten.

Grindel hatte bei seiner Demission als Chef des Deutschen Fußball-Bundes am vergangenen Dienstag erklärt, dass ihm der ukrainische Verbandschef Grigori Surkis in Genf eine 6.000 Euro teure Uhr geschenkt habe. Grindel versäumte es jedoch offenkundig, diese bei der Einreise nach Deutschland beim Zoll anzumelden.


Auf Flugreisen mitgebrachte Waren sind ab einem Wert von 430 Euro zu versteuern. Bei Verstößen kann es zu einem Bußgeld- oder Strafverfahren kommen, dem die betroffene Person nur durch eine rechtzeitige Selbstanzeige entgehen kann. Ob Grindel dies getan hat, teilte die Staatsanwaltschaft nicht mit.

Der gefallene DFB-Boss hatte bei seinem Rücktritt lediglich verkündet, dass er den Vorgang der Zollverwaltung melden werde. Mit dem Fall wird sich am kommenden Mittwoch auch die DFB-Ethikkommission beschäftigen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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