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Andreas Herzog: Ausraster bei EM-Quali! Trainer bringt Spieler zum Weinen

Israel-Nationaltrainer sauer  

Herzog soll Spieler zum Weinen gebracht haben

10.09.2019, 12:45 Uhr | dpa, dd

Andreas Herzog: Ausraster bei EM-Quali! Trainer bringt Spieler zum Weinen. Ausgerastet: Israel-Trainer Andreas Herzog. (Quelle: imago images)

Ausgerastet: Israel-Trainer Andreas Herzog. (Quelle: imago images)

Der frühere Bundesliga-Star ist nach der Niederlage in der EM-Quali gegen Slowenien stinksauer – und greift seine eigene Mannschaft hart an.

Andreas Herzog verlor nach der so gut wie verpassten EM-Qualifikation der israelischen Fußball-Nationalmannschaft die Beherrschung. Nach Medienberichten soll der frühere Bundesliga-Profi am Montagabend nach der 2:3 (0:1)-Auswärtsniederlage gegen Slowenien in der Kabine sein Team derart angegangen sein, dass gestandene Spieler sogar geweint hätten. Wie israelische Medien am Dienstag berichteten, soll Herzog aus Wut gegen Flaschen und einen Tisch getreten haben. Seine Spieler seien naiv, würden dumme Fehler machen und würden nie was erreichen, soll Herzog gebrüllt haben.



"Wir sind nicht professionell genug. Wenn ich das dritte Gegentor sehe, das ist der Horror. Wir reden immer darüber, wovon wir träumen. Aber wir müssen die entscheidenden Dinge auf dem Platz machen. Und dann machen wir solch dumme Fehler und verlieren. Das ist nicht mehr lustig", echauffierte sich Herzog im israelischen Fernsehen.

Israel zeigte gegen Slowenien ein gutes Spiel und führte 2:1. Aber in der 90. Minute sorgte Benjamin Verbic für den Siegtreffer der Gastgeber, was den 103-maligen österreichischen Nationalspieler wohl zur Weißglut trieb. Herzog, der in der Bundesliga mit Werder Bremen deutscher Meister sowie Pokalsieger wurde und mit dem FC Bayern München 1996 den UEFA-Pokalsieg gewann, ist seit 1. August 2018 Nationaltrainer Israels.

Die Israelis, die auf das erste große Turnier seit 1970 hoffen, sind in der Gruppe G Vorletzter. Nur die beiden Gruppen-Ersten holen sich ein EM-Ticket. Nach Angaben israelischer Medien will der Verband trotz der Slowenien-Pleite mit Herzog weiterarbeiten.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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