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Talente-Produzent Benfica: Die Akademie als Goldgrube

Von dpa
Aktualisiert am 17.09.2019Lesedauer: 3 Min.
Joao Felix wurde bei Benfica ausgebildet und wechselte fĂŒr 150 Millionen Euro zu AtlĂ©tico Madrid.
Joao Felix wurde bei Benfica ausgebildet und wechselte fĂŒr 150 Millionen Euro zu AtlĂ©tico Madrid. (Quelle: Arne Dedert./dpa)
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Lissabon (dpa) - Die Goldgrube liegt etwas versteckt und eher unscheinbar am SĂŒdufer des mĂ€chtigen Tejo. Fernab vom Trubel der Metropole Lissabon hat sich Benfica das Fundament der eigenen Zukunft und UnabhĂ€ngigkeit gebaut.

Im Vorort Seixal findet sich direkt am Wasser der Futebol Campus ein 19 Hektar großes Areal, auf dem seit 2006 Fußball-Stars produziert werden. Joao Felix, Ederson, Andre Gomes oder Bernardo Silva - sie alle haben mal auf einem der neun PlĂ€tze gekickt und wurden fĂŒr viel Geld an die reichsten Clubs Europas verkauft.

"Der Campus hat eine gewaltige Bedeutung fĂŒr den Club", sagte Benfica-Trainer Bruno Lage im GesprĂ€ch mit der Deutschen Presse-Agentur vor dem Champions-League-Spiel gegen RB Leipzig. Der 43-JĂ€hrige, seit Januar im Amt, weiß, wovon er redet. Er hat einst selbst als Jugendtrainer bei Benfica angefangen.

15 Millionen Euro hat sich der portugiesische Rekordmeister den Campus vor 13 Jahren kosten lassen. Allein der 19 Jahre alte Joao Felix hat in diesem Jahr mit seinem Transfer zu AtlĂ©tico Madrid ĂŒber 120 Millionen Euro in die Kasse gespĂŒlt. "Die Preise macht natĂŒrlich der Markt. Und irgendwann werden Summen geboten, die man einfach nicht mehr ablehnen kann", sagte Pedro Marques. Der Technische Direktor ist fĂŒr den Campus verantwortlich.

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Die Akademie ermöglicht es Benfica mittlerweile, gute Spieler nicht beim erstbesten Angebot abgeben zu mĂŒssen. "Wir können wirtschaftlich ein bisschen mitbieten und schaffen es, die Spieler zwei oder drei Jahre lĂ€nger bei uns zu behalten", sagt Marques. Das mache den Campus zu einer der SĂ€ulen des Clubs.

Wie bei RB Leipzig trainieren Profis und Talente unter einem Dach. Man lĂ€uft sich tĂ€glich ĂŒber den Weg, grĂŒĂŸt sich, motiviert sich gegenseitig. Neben neun PlĂ€tzen bieten auch zwei Sporthallen, 28 Umkleidekabinen, fĂŒnf BehandlungsrĂ€ume und diverse UnterrichtsrĂ€ume alles, was der moderne Fußballer braucht. 350 Mahlzeiten werden pro Tag serviert, 19 Tonnen WĂ€sche pro Monat gewaschen. Seit 2006 hat Benfica ĂŒber 400 U-Nationalspieler hervorgebracht.

Benfica ist bereits dort, wo Leipzig mit seinem 30 Millionen Euro teurem Trainingszentrum eines Tages sein möchte. Es gibt durchaus Parallelen zwischen den Clubs. Auch in Leipzig sind Profis und Talente unter einem Dach, bei beiden Vereinen werden Schule und Training kombiniert, und es gibt fĂŒr den Nachwuchs strenge Regeln. "Ohne einen Verhaltenskodex funktioniert es nicht", betont Marques.

Den Durchbruch schafft letztlich wie in jedem Club auch bei Benfica nur die Minderheit. "Doch selbst, wenn ein Spieler irgendwann bei einem kleineren Club in der portugiesischen Liga spielt, ist das fĂŒr uns ein Erfolg", sagt Marques. Damit das funktioniert und fĂŒr Nachschub gesorgt ist, hat Benfica ein engmaschiges Scouting-Netzwerk in Portugal aufgebaut.

Allein in der Saison 2017/18 wurden ĂŒber 10 000 Spiele beobachtet und Berichte ĂŒber fast 7000 Spieler erstellt. "Es ist ein großer Unterschied, ob man Jugendliche oder Erwachsene scoutet. Deshalb haben wir Spezialisten. Sie achten weniger auf die Leistung, sondern mĂŒssen ein GespĂŒr fĂŒr das Potenzial eines Spielers haben", erklĂ€rt Marques.

Auf ganz Portugal verteilt hat Benfica fĂŒnf Trainingszentren eröffnet. So mĂŒssen Talente nicht in jungen Jahren nach Lissabon auf den Campus ziehen, sondern können sich im familiĂ€ren Umfeld entwickeln. Und irgendwann, da ist sich Marques sicher, wird es den nĂ€chsten Joao Felix geben.

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