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EM-Qualifikation: Ramos hätte "Rekord gegen Sieg" getauscht - Italien feiert

EM-Qualifikation  

Ramos hätte "Rekord gegen Sieg" getauscht - Italien feiert

13.10.2019, 12:06 Uhr | dpa

EM-Qualifikation: Ramos hätte "Rekord gegen Sieg" getauscht - Italien feiert. Der Norweger Omar Elabdellaoui (l) ist mit dem Spanier Sergio Ramos im Zweikampf.

Der Norweger Omar Elabdellaoui (l) ist mit dem Spanier Sergio Ramos im Zweikampf. Foto: Tore Meek/NTB scanpix/dpa. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Die noch deutlich längeren Haare wirbeln herum, im Milchgesicht blitzt kein Bartstoppel. Sergio Ramos dürfte 18, 19, vielleicht 20 Jahre alt sein auf dem Foto, das er am Tag nach seinem Rekordeinsatz für die spanische Fußball-Nationalmannschaft in die Welt schickt.

"Träume werden wahr", kommentiert der inzwischen 33-Jährige und meint seinen eigenen von der großen Karriere. Das Ergebnis im 168. Spiel des Abwehrspielers von Real Madrid im spanischen Trikot am Samstagabend war aber "eine Schande", sagt Ramos selbst.

Im Gegensatz zu den jubelnden Italienern, die das EM-Ticket durch ein 2:0 (0:0) gegen Griechenland vorzeitig lösten, verpasste Spanien beim 1:1 (0:0) in Norwegen, die große Chance, in der EM-Qualifikation schon alles klar zu machen. Ein Foulelfmeter in der vierten Minute der Nachspielzeit verhinderte die ganz große Ramos-Party nach dem Abpfiff - auch wenn die Spanier weiterhin nur noch theoretisch scheitern können.

"Ich hätte den Rekord gegen einen Sieg getauscht", sagte Ramos, der vor allem das Abwehrverhalten in den letzten Minuten bemängelte. "Aber es ist eine Auszeichnung für all die Jahre der Aufopferung. Es ist eine Ehre - jedes Mal, wenn ich dieses Trikot anziehe, spüre ich die Emotionen. Das wird sich auch nicht ändern, und ich hoffe, noch viele Jahre so weiterzumachen."

Sein erstes Länderspiel hatte der Real-Kapitän im Oktober 2005 absolviert, seitdem gewann er mit La Furia Roja - der "roten Furie" - zwei EM- und einen WM-Titel. Eine im Raum stehende Berufung in den Kader der spanischen U23-Mannschaft für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio (24. Juli bis 9. August) bezeichnete er als "schöne Idee". Es sei aber "zu früh", um darüber zu sprechen.

Und vorher, bei der EM? "Spanien wird bei der EM 2020 dabei sein, aber zu gewinnen, ist eine andere Frage", kommentierte die Sportzeitung "Marca" auf ihrer Internetseite und titelte: "Die neue und harte Realität." Offenbar bestehen Zweifel, ob Nationaltrainer Robert Moreno, der nach dem Rücktritt von Luis Enrique aus familiären Gründen erst seit Sommer im Amt ist, aus der großen Auswahl an Top-Spielern und jungen Talenten die richtige Mannschaft zusammenstellen kann. Am Dienstag (20.45 Uhr/DAZN) in Schweden soll zunächst die Qualifikation auch rechnerisch perfekt gemacht werden - wenn auch ohne den gesperrten Ramos.

Für Italien wird der zeitgleiche Auftritt beim Außenseiter Liechtenstein dagegen zum Schaulaufen. "Ich bin sehr stolz auf diese vorzeitige Qualifikation", sagte Nationaltrainer Roberto Mancini und erinnerte an die verpasste WM 2018: "Wir dürfen nicht vergessen, wo wir vor 15 Monaten waren. Die Fans können den Moment genießen. Aber wir haben noch eine Menge Arbeit vor uns - wir sind noch weit weg von den besten Teams in Europa."

Der viermalige Weltmeister qualifizierte sich am Wochenende als zweites Team nach Belgien und durfte sich als erste Mannschaft auf die "Heim"-Endrunde freuen. In Rom werden im kommenden Jahr drei Gruppenspiele und ein Viertelfinale des paneuropäischen Turniers ausgetragen. "Wie genießen es, zusammenzuarbeiten, und das wird auch in Zukunft den Unterschied ausmachen", sagte Torwart Gianluigi Donnarumma. "Roberto Mancini ist ein großartiger Trainer, wir folgen ihm und seinen Anweisungen - und das werden wir auch bei der EM tun. Er führt uns auf den richtigen Weg."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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