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Joachim Löw schließt eigene Bundesliga-Rückkehr weiterhin aus


Wie Klinsmann?  

Was Löw über ein eigenes Bundesliga-Comeback denkt

02.12.2019, 10:40 Uhr | t-online, dpa

Joachim Löw schließt eigene Bundesliga-Rückkehr weiterhin aus. Joachim Löw: Der DFB-Bundestrainer wird auch immer wieder mit Vereinen in Verbindung gebracht. (Quelle: imago images/Buzzi)

Joachim Löw: Der DFB-Bundestrainer wird auch immer wieder mit Vereinen in Verbindung gebracht. (Quelle: Buzzi/imago images)

Die sensationelle Bundesliga-Rückkehr von Jürgen Klinsmann war das Thema der letzten Tage. Doch was denkt sein früherer Co-Trainer Joachim Löw über das Comeback?

Joachim Löw schließt nach dem Comeback von Jürgen Klinsmann im deutschen Vereinsfußball eine eigene Bundesliga-Rückkehr nach seiner Zeit als Bundestrainer weiterhin kategorisch aus. "Dabei bleibt es. Auf jeden Fall!", sagte der 59-jährige der Deutschen Presse-Agentur nach der EM-Auslosung am Wochenende in Bukarest.

Nervosität vor dem Liveticker

Löw weicht auch nach dem Einstieg seiner früheren Weggefährten Klinsmann bei Hertha BSC und der Beförderung von Hansi Flick zum Übergangs-Chefcoach beim FC Bayern nicht von seiner Aussage ab, dass ein Bundesliga-Engagement für ihn selbst nicht mehr infrage komme. Der 59-Jährige war von 1996 bis 1998 erfolgreich beim VfB Stuttgart tätig. Höhepunkt seiner Amtszeit war der DFB-Pokalsieg 1997.

Die Bundesliga-Rückkehr von Ex-Bundestrainer Klinsmann, dessen DFB-Assistent er bei der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland war, verfolgt Löw mit großer Aufmerksamkeit. Über Klinsmanns Einstand beim 1:2 von Hertha BSC gegen Borussia Dortmund informierte er sich am Samstag auf dem Weg zur EM-Auslosung in Rumäniens Hauptstadt. "Ich habe so viel wie selten zuvor, wenn ich nicht im Stadion war, auf den Liveticker geschaut, wie es steht", verriet Löw.

"Hansi Flick hat absolut das Zeug, um diese Mannschaft zu trainieren"

"Natürlich hätte ich mich gefreut, wenn meine Freunde Jürgen und Andy zumindest einen Punkt in ihrem ersten Spiel geholt hätten", sagte der Bundestrainer. Seinen Assistenten Andreas Köpke hat der DFB zunächst bis zum Jahresende als Torwarttrainer an die Hertha abgetreten.
   

   
Löw verfolgt ebenso intensiv das Wirken seines Weltmeister-Assistenten Hansi Flick in München. Er traut dem 54-Jährigen den Chef-Posten auch längerfristig zu. "Ich weiß nicht, was Bayern München plant und kenne auch nicht die Gedanken über die Winterpause und die gesamte Saison hinaus. Was man so liest und mitbekommt, ist großes Vertrauen in Hansi von Seiten der Entscheidungsträger und der Spieler da. Besser hätte er ja kaum starten können, daran ändert auch die Niederlage gegen Leverkusen nichts. Das freut mich sehr für ihn. Hansi Flick hat absolut das Zeug, um diese Mannschaft zu trainieren", sagte Löw.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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