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Nach Hopp-Statements: Andreas Rettig kritisiert DFB-Präsident Fritz Keller

Nach Schmähungen in der Bundesliga  

Wegen Hopp: Ex-Liga-Boss kritisiert DFB-Präsident

03.03.2020, 13:28 Uhr | dpa

Nach Hopp-Statements: Andreas Rettig kritisiert DFB-Präsident Fritz Keller. Ex-St.Pauli-Geschäftsführer Andreas Rettig: Der 56-Jährige ist mit Fritz Keller nicht immer einer Meinung. (Quelle: imago images/Philipp Szyza)

Ex-St.Pauli-Geschäftsführer Andreas Rettig: Der 56-Jährige ist mit Fritz Keller nicht immer einer Meinung. (Quelle: Philipp Szyza/imago images)

Die Schmähungen von Dietmar Hopp ziehen auch drei Tage später noch ihre Kreise. Neben Beistand für den Hoffenheim-Mäzen gibt es aber auch Kritik am Umgang mit der Situation. Auch der DFB wird dabei beäugt.

Er war von 2013 bis 2015 Geschäftsführer der DFL und im Anschluss Geschäftsführer beim heutigen Zweitligisten FC St. Pauli. Auch jetzt beobachtet Andreas Rettig noch das Fußball-Geschehen und hat auch die Aussagen von DFB-Präsident Fritz Keller im "Sportstudio" zur Kenntnis genommen. Allerdings findet er diese "nicht zielführend", schrieb er einem Gastbeitrag für mehrere deutsche Tageszeitungen. Er merkte die "fehlende Tiefe im Umgang mit diesem Problem" an.

Keller sagte im "Sportstudio" zu den Schmähplakaten, die Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp beleidigten: "Wir sind am Tiefpunkt angekommen. So geht es nicht mehr weiter. Herr Rummenigge hat Recht, es geht nur mit Solidarität weiter." Eine Meinung, die Rettig so nicht vertritt, auch, wenn er Hopp schätzt. Er erklärt: "Die Ereignisse sind der (vorläufige) Höhepunkt sich immer weiter voneinander entfernenden Protagonisten, hier die Fanszene, dort die Verbände."

"Ergebnis eines fehlenden Dialogs" 

"Sie sind das Ergebnis eines fehlenden Dialoges, einer ungeklärten Verbandsstrategie, der es an tauglichen Argumenten, Formen der Ansprache und Empathie für die Fanszene fehlt", so der Ex-Funktionär weiter.

Die Fluktuation an der DFB-Spitze mit vier Präsidenten seit 2006 habe eine kontinuierliche Sportpolitik laut Rettig erschwert. Auf der anderen Seite werde beispielsweise der Börsengang von Borussia Dortmund "in schwarz-gelben Gedanken oft romantisch verklärt", sagte der 56-Jährige. Beide Seiten sollten nun schleunigst den Gesprächsfaden wieder aufnehmen.

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