• Home
  • Sport
  • Fußball
  • Nations League
  • Nations League: Zaubertor von Gnabry rettet Punkt gegen die Schweiz


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextLindner empört mit "Gratismentalität"Symbolbild für einen TextHier gibt es die höchsten ZinsenSymbolbild für einen TextKlare Lewandowski-Aussage zum FC BayernSymbolbild für ein Video93-jährige Oma surft FlugzeugSymbolbild für einen TextWal in Fluss verirrt: Rettung möglich?Symbolbild für ein VideoBärenmama zerlegt AutoSymbolbild für einen TextLeipzig-Star: Wechsel zu Liga-KonkurrentSymbolbild für einen TextProzess gegen Fußball-Legende beginntSymbolbild für einen TextKönigin Letizia zeigt BeinSymbolbild für einen TextSonya Kraus zeigt sich im BikiniSymbolbild für einen TextPolizei erschießt bewaffneten 16-JährigenSymbolbild für einen Watson TeaserSchlagerstar stellt Gerücht richtig

DFB-Team rettet trotz mehrmaligem Rückstand Remis gegen Schweiz

Von sid, t-online
Aktualisiert am 14.10.2020Lesedauer: 3 Min.
Stellvertretend für eine intensive Partie: Kai Havertz (l.) im Luftduell mit dem Schweizer Remo Freuler.
Stellvertretend für eine intensive Partie: Kai Havertz (l.) im Luftduell mit dem Schweizer Remo Freuler. (Quelle: Wolfgang Rattay/Reuters-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Stümperhafte Abwehrfehler und zauberhafte Tore: Die deutsche Nationalmannschaft hat gegen die Schweiz eine echte Achterbahnfahrt erlebt. Lange sah es nach einer Pleite aus. Letztendlich profitierte sie aber von ihrer spielerischen Klasse.

Mit einem Handkuss für seine Familie auf der Tribüne trabte Toni Kroos enttäuscht vom Rasen. Sein Jubiläum hatte sich der 30-Jährige sicher anders vorgestellt – mit dem 3:3 (1:2) in Köln gegen die Schweiz erlitt die deutsche Nationalmannschaft am Dienstag den nächsten Rückschlag in der Nations League. Die personellen und taktischen Umstellungen von Joachim Löw griffen in Kroos' 100. Länderspiel nicht. Kai Havertz und Serge Gnabry retteten dem Löw-Team im Geisterspiel nach einem 0:2-Fehlstart zumindest noch das Remis. Der Bundestrainer wird in den drei ausstehenden Spielen des Jahres unter noch größerer öffentlicher Beobachtung stehen.


Diese Spieler absolvierten mindestens 100 Länderspiele

Im Länderspiel gegen Lettland stand Manuel Neuer im Juni zum 100. Mal für das DFB-Team auf dem Rasen.
Dixie Dörner (100 Länderspiele für die DDR, 9 Tore)
+13

"Klar, ich bin mit dem Punkt nicht zufrieden", sagte Kroos in der ARD. Es müsse der Anspruch sein, solche Spiele zu gewinnen. "Das war heute ein anderer Auftritt", befand Joshua Kimmich nach dem Spiel. Havertz sagte: "Wir haben gute Moral bewiesen, das war ein schweres Spiel für uns." Das Team müsse aber "erwachsener verteidigen".

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Gasspeicher füllen sich schneller als vermutet
Gasspeicher


Ähnlich sah es auch der Bundestrainer: "Es war heute wahnsinnig intensiv. Beide Mannschaften haben nach vorne viel riskiert, aber natürlich auch viele Fehler gemacht."

Doppelpack von Gavranovic

Mario Gavranovic (5. und 57. Minute) und Remo Freuler (26.) nach einem fatalen Fehlpass von Kroos trafen für die robusten Gäste. Fabian Schär sah Gelb-Rot (90.+3). Timo Werner verkürzte noch vor der Pause (28.), dann trafen Havertz (55.) und Gnabry (60.), der Bayern-Profi frech mit der Hacke. Wie vor knapp einer Woche gegen die Türkei reichten aber drei Tore nicht zum Sieg. Durch die 0:1-Niederlage der Spanier in der Ukraine hat Deutschland als Tabellenzweiter allerdings weiter alle Chancen auf den Gruppensieg.

"Nicht für die Kritiker", sondern für sich selbst sollte die DFB-Auswahl überzeugen, hatte Löw vor dem Anpfiff in der ARD gesagt. Nach den wenig gelungen Auftritten zuletzt spielte statt einer Dreier- wieder eine Viererkette. Infolge der wieder folgenschweren Fehler in der Abwehr schaute der Bundestrainer zwischenzeitlich aber konsterniert ins fast leere Kölner Stadion. Nach nur knapp vier Minuten tauchte der frühere Bayern-Profi Xherdan Shaqiri erstmals frei vor Manuel Neuer auf. Der Triple-Torhüter konnte zunächst stark klären, im Anschluss an die folgende Ecke stand die DFB-Abwehr aber wieder so unsortiert, dass Gavranovic ohne Mühe zur Schweizer Führung köpfte.

Robin Gosens (l.) zeigte gegen die Schweiz eine engagierte Partie.
Robin Gosens (l.) zeigte gegen die Schweiz eine engagierte Partie. (Quelle: Herbert Bucco/imago-images-bilder)

Gosens in der Startelf

Löw hatte im Vergleich zum 2:1 in der Ukraine am Samstag Robin Gosens, Werner und Havertz in die Startformation beordert. Die Offensivspieler rochierten viel, vor allem Torschütze Havertz sorgte mit gelungenen Aktionen für Bewegung. In der Abwehr hatte das Löw-Team früh Riesenglück, dass ein schwerer Patzer von Neuer nicht sofort zum zweiten Gegentor führte. Der Kapitän spielte einen Pass genau auf Haris Seferovic, der den Ball aber nicht perfekt weiterleiten konnte (15.).

Löws Taktik mit einem zusätzlichen Offensivspieler ging in der ersten Halbzeit gegen extrem aggressiv anlaufende Schweizer kaum auf. Kimmich, der sein 50. Länderspiel absolvierte, versuchte es aus der Distanz (22.), Werner scheiterte zunächst am Schweizer Torhüter Yann Sommer (25.). Der Fehlpass von Kroos leitete den nächsten Schweizer Konter ein, den Freuler mit einem überlegten Lupfer über Neuer zum 2:0 der Gäste abschloss.

Loading...
Symbolbild für eingebettete Inhalte

Embed

Starker Auftritt von Havertz

Die DFB-Elf hatte zwar Mühe, die wenigen Räume in der dichten, Bundesliga-erprobten Abwehr der Schweizer zu finden. Dann aber eroberte der starke Havertz den Ball und leitete direkt an Werner weiter, der die deutsche Mannschaft mit einem präzisen Schuss ins lange Eck im Spiel hielt. Es war das 13. DFB-Tor des Chelsea-Stürmers, das elfte in Pflichtspielen. "Das war jetzt ganz wichtig", kommentierte Ex-Weltmeister Bastian Schweinsteiger am ARD-Mikrofon.

Im Anschluss kam die DFB-Elf zu weiteren Möglichkeiten. Der Gladbacher Sommer im Schweizer Tor war beim Fernschuss von Robin Gosens (35.) und beim Abschluss von Leon Goretzka (42.) zur Stelle. Kroos traf mit einem satten Linksschuss nur das Außennetz (44.), der auffällige Havertz zunächst den Pfosten (49.) – und dann nach starker Einzelleistung ins Tor.

In der zweiten Halbzeit konnte die DFB-Elf vermehrt von der individuellen Klasse der Offensivspieler profitieren. Die fast unmittelbare Antwort der Schweizer gegen die wieder unsortierte DFB-Abwehr durch Gavranovic konterte Gnabry sehenswert. Der eingewechselte Julian Draxler verfehlte das Tor knapp (81.).

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
ARDDFBJoachim LöwJoshua KimmichManuel NeuerRasenSchweizSerge GnabryTimo WernerToni KroosUkraine
Fußball - Deutschland


t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website