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Bundestrainer Löw tritt nach der EM zurĂŒck

Von t-online, np

Aktualisiert am 09.03.2021Lesedauer: 2 Min.
Joachim Löw: Der Bundestrainer ist seit 2006 im Amt gewesen.
Joachim Löw: Der Bundestrainer ist seit 2006 im Amt gewesen. (Quelle: SchĂŒler/imago-images-bilder)
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Joachim Löw tritt nach der EM als Bundestrainer zurĂŒck. Das bestĂ€tigte der DFB am Dienstag auf seiner Homepage. Löw ist seit Sommer 2006 Chefcoach der Nationalmannschaft.

Joachim Löw wird seine TĂ€tigkeit als Bundestrainer nach der Europameisterschaft im Sommer 2021 beenden. Das verkĂŒndete der DFB auf seiner Webseite. Löw habe darum gebeten, seinen "ursprĂŒnglich bis zur WM 2022 laufenden Vertrag unmittelbar mit Abschluss des EM-Turniers zu beenden." Dem stimmte der DFB zu.


Diese Spieler absolvierten mindestens 100 LĂ€nderspiele

Im LĂ€nderspiel gegen Lettland stand Manuel Neuer im Juni zum 100. Mal fĂŒr das DFB-Team auf dem Rasen.
Dixie Dörner (100 LĂ€nderspiele fĂŒr die DDR, 9 Tore)
+13

Löw: "Bin dankbar dem DFB gegenĂŒber"

"Ich gehe diesen Schritt ganz bewusst, voller Stolz und mit riesiger Dankbarkeit, gleichzeitig aber weiterhin mit einer ungebrochen großen Motivation, was das bevorstehende EM-Turnier angeht", wird Joachim Löw auf der Webseite zitiert.

Löw weiter: "Ich bin stolz, weil es fĂŒr mich etwas ganz Besonderes und eine Ehre ist, mich fĂŒr mein Land zu engagieren. Und weil ich insgesamt fast 17 Jahre mit den besten Fußballern des Landes arbeiten und sie in ihrer Entwicklung begleiten durfte. Mit ihnen verbinden mich große Triumphe und schmerzliche Niederlagen, vor allem aber viele wunderbare und magische Momente – nicht nur der Gewinn der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Dankbar bin und bleibe ich gegenĂŒber dem DFB, der mir und der Mannschaft immer ein optimales Arbeitsumfeld bereitet hat."

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Trotz seiner Entscheidung geht Löw voller Vorfreude in das Turnier im Sommer: "FĂŒr die bevorstehende Europameisterschaft verspĂŒre ich weiterhin den unbedingten Willen sowie große Energie und Ehrgeiz. Ich werde mein Bestes geben, unseren Fans bei diesem Turnier große Freude zu bereiten und erfolgreich zu sein. Ich weiß auch, dass dies fĂŒr die gesamte Mannschaft gilt."

BIerhoff: "Bedaure, dass sich die Wege trennen"

Auch DFB-PrĂ€sident Fritz Keller und Oliver Bierhoff, Direktor Nationalmannschaften und DFB-Akademie, Ă€ußerten sich zum angekĂŒndigten RĂŒcktritt Löws. "Ich habe großen Respekt vor der Entscheidung von Joachim Löw. Der DFB weiß, was er an Jogi hat, er ist einer der grĂ¶ĂŸten Trainer im Weltfußball. Jogi Löw hat den deutschen Fußball wie kaum ein anderer ĂŒber Jahre hinweg geprĂ€gt und international zu höchstem Ansehen verholfen. Nicht nur aufgrund seiner sportlichen Errungenschaften, sondern auch wegen seiner Empathie und Menschlichkeit", so Keller. "Dass er uns frĂŒhzeitig ĂŒber seine Entscheidung informiert hat, ist hoch anstĂ€ndig. Er lĂ€sst uns als DFB somit die nötige Zeit, mit Ruhe und Augenmaß seinen Nachfolger zu benennen."

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Oliver Bierhoff erinnert sich an die gemeinsame Zeit zurĂŒck: "Joachim Löw und ich haben fast 17 Jahre lang eng zusammengearbeitet. Wir durften gemeinsam so viel erleben und auch zusammen durchstehen. Es ist schon ein besonderes VerhĂ€ltnis, das vor allem von absolutem Vertrauen geprĂ€gt ist. Unter Jogi stand die Nationalmannschaft wieder fĂŒr Spielfreude und attraktiven Offensivfußball, diese Mannschaft und ihre Spieler haben sich unglaublich mit ihm entwickelt. Ich bedauere, dass sich nach der EURO unsere Wege beruflich voneinander trennen."

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Löw war seit 2006 im Amt. Als Nachfolger von JĂŒrgen Klinsmann machte er Deutschland 2008 zum Vize-Europameister und 2014 zum Weltmeister. Mit 189 Spielen ist er vor Sepp Herberger und Helmut Schön der Rekordtrainer des DFB.

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