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Jetzt wird es ernst

Von Benjamin ZurmĂŒhl

Aktualisiert am 29.12.2021Lesedauer: 3 Min.
Hansi Flick: Der Bundestrainer kann mit seinem Start bei der Nationalmannschaft zufrieden sein.
Hansi Flick: Der Bundestrainer kann mit seinem Start bei der Nationalmannschaft zufrieden sein. (Quelle: MIS/imago-images-bilder)
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Die Nationalspieler zauberten in den ersten Spielen unter Hansi Flick, feierten Kantersiege und eine makellose Statistik. Doch in den kommenden Monaten wird das womöglich anders aussehen.

Der Schein trĂŒgt: Offiziell hat Hansi Flick zwar noch elf Monate Zeit bis zum Start der WM, viele Tage mit den Nationalspielern hat er aber nicht. Denn der Terminkalender ist voll mit Vereinsfußball. Lediglich drei LĂ€nderspielpausen bleiben ihm: eine im MĂ€rz, eine im Juni und eine im September. Danach muss bei der DFB-Elf alles sitzen, damit der Traum vom WM-Halbfinale in Katar Wirklichkeit wird.


Diese Nationen sind bereits fĂŒr die WM 2022 in Katar qualifiziert

Katar: Als Gastgeber brauchte die Nationalmannschaft Katars keine Qualifikation zu bestreiten. Die Mannschaft von Trainer Felix Sanchez ist gesetzt und damit zum ersten Mal bei einer Endrunde dabei. t-online stellt die weiteren 28 Teams vor, die bereits als WM-Teilnehmer feststehen.
Deutschland: Nach dem Trainerwechsel von Jogi Löw zu Hansi Flick ist die DFB-Elf wieder erfolgreich. 31:2 Tore, 24 Punkte aus sieben Quali-Spielen – das ist die Bilanz des neuen Trainers. Außerdem war Deutschland die erste Nation, die sich neben Gastgeber Katar fĂŒr die WM qualifiziert hat.
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Bisher zweifelt kaum ein Fan daran, dass die Nationalmannschaft sich wieder mit der Weltspitze messen kann. Dynamisch, offensiv und torreich prÀsentierte sich das Flick-Team in der WM-Qualifikation. Doch der Gradmesser fehlt, da die schwersten Gegner RumÀnien und Nordmazedonien waren. Im MÀrz will der DFB in Testspielen einige Topnationen herausfordern. Ein Duell gegen die Niederlande ist im GesprÀch.

Im Juni folgen dann die ersten vier Partien in der neuen Nations-League-Gruppe, im September die letzten beiden. Dann werden die Fans sehen, wie weit die Mannschaft unter Hansi Flick tatsÀchlich ist. Denn auch die EM-Finalisten Italien und England lauern in der deutschen Gruppe.

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Noch gibt es Luft nach oben

Der Bundestrainer selbst vermied im November eine klare Aussage dazu, wie weit seine Mannschaft schon sei. "Es ist schwierig, das in Prozenten auszudrĂŒcken. Wir sind auf einem guten Weg, aber es ist noch weit bis dahin, wie wir uns das vorstellen. Es gab einige Sachen, die uns sehr gut gefallen haben und einige, die wir besser machen mĂŒssen. Das werden die Spiele zeigen, wenn wir auf die wichtigen Mannschaften mit einer höheren QualitĂ€t treffen", so Flick bei einer Medienrunde.

Dann muss seine Elf zeigen, dass sie auch die bisherigen SchwÀchen in den Griff bekommen hat. Trotz der Siegquote bleiben auch zwei schwÀchere Spiele im Kopf. Der knappe AuswÀrtssieg gegen Liechtenstein und der spÀte Heimdreier gegen RumÀnien. In beiden Partien tat sich Deutschland schwer mit einem tief stehenden Gegner, schlug ineffektive Flanken und schob sich den Ball vor dem Strafraum hin und her. RumÀnien konnte die offensive und riskante Formation sogar ausnutzen, ehe die DFB-Auswahl im zweiten Durchgang das Spiel drehte.

Wenn der Gegner aber England oder Frankreich heißt und die Konter gefĂ€hrlicher werden, muss die Restverteidigung sitzen. Ein Aspekt, an dem auch Flick und sein Team arbeiten. Der 56-JĂ€hrige ist sich aber sicher, dass seine Spieler von diesen Top-Duellen sogar profitieren werden: "Ich bin der Meinung, dass unsere Mannschaft dann noch motivierter und konzentrierter auftreten wird und sich auf diese Spiele freut."

Jungspieler oder alte Bekannte?

Entscheidend wird am Ende auch sein, wie eingespielt die Nationalmannschaft ist. Einen festen Stamm in seinem Kader hat Flick schon gefunden, Überraschungen bei den kommenden Nominierungen wollte er aber nicht ausschließen: "Jeder hat die Chance, ins Team zu kommen. Vielleicht kriegen wir noch den ein oder anderen Jugendspieler (...) bei uns in die Mannschaft rein. Aber es ist auch so, dass wir einen guten Stamm haben."

Mit Karim Adeyemi, Nico Schlotterbeck oder Florian Wirtz hat Flick bereits einige Jungspieler ausprobiert. Mit Lukas Nmecha kam zuletzt im November ein weiterer hinzu. Damit muss zwar noch nicht Schluss sein, doch auch routinierte Spieler klopfen an seine TĂŒr. Mats Hummels von Borussia Dortmund oder Lyons JĂ©rĂŽme Boateng haben noch Hoffnung auf einen Platz im WM-Kader. Beide wĂŒrden sich wohl schnell zurechtfinden. Hummels bringt eine hohe Spielintelligenz mit und Boateng spielte bereits erfolgreich in MĂŒnchen unter Flick.

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Die Frage wird nur sein, ob Flick mit der Heim-EM 2024 im Hinterkopf nicht auch bei der WM in Katar in erster Linie auf Spieler setzen will, die ihm auch zwei Jahre spĂ€ter garantiert noch zur VerfĂŒgung stehen werden.

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