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Randale und TrÀnen in Afrika: Salah als tragische Figur

Von dpa
Aktualisiert am 30.03.2022Lesedauer: 3 Min.
Ägypten-Star Mohamed Salah (l) im Zweikampf mit Sadio Mane.
Ägypten-Star Mohamed Salah (l) im Zweikampf mit Sadio Mane. (Quelle: Stefan Kleinowitz/AP/dpa./dpa)
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Berlin (dpa) - JĂŒrgen Klopp ist nicht zu beneiden. Wenn seine beiden Superstars Sadio ManĂ© und Mohamed Salah vom hitzigen Showdown in der WM-Qualifikation zurĂŒckkehren, besteht sicher noch großer Redebedarf an der Anfield Road.

Insbesondere bei Salah dĂŒrften die Wunden nach dem K.o. von Ägypten im Elfmeterkrimi gegen den Senegal noch grĂ¶ĂŸer sein als bei der Final-Niederlage beim Afrika-Cup gegen den gleichen Gegner 51 Tage zuvor. Geblendet von Laserpointern und ĂŒbel beschimpft von den RĂ€ngen war der Superstar die tragische Figur. Salah schoss im Elfmeterschießen ĂŒber das Tor, es war der Anfang vom Ende.

Doch nicht nur im Senegal kochten die Emotionen ĂŒber, auch in den weiteren Playoff-Spielen um die fĂŒnf WM-StartplĂ€tze aus Afrika ĂŒberschlugen sich die Ereignisse. In Nigeria stĂŒrmten die Fans nach dem Aus gegen Nachbar Ghana den Rasen. In Algerien flossen nach dem spĂ€ten Schock gegen Kamerun TrĂ€nen. Dagegen ging es in Marokko und Tunesien nach der WM-Qualifikation vergleichsweise moderat zu.

Vergiftete AtmosphÀre

In Senegals Hauptstadt Dakar herrschte dagegen eine vergiftete AtmosphĂ€re, was den Ă€gyptischen Verband zu einer Beschwerde veranlasste. Auf den TribĂŒnen seien SchmĂ€hplakate insbesondere gegen Salah zu sehen gewesen, teilte der Verband am Mittwoch in einer ErklĂ€rung ĂŒber die sozialen Medien mit. Das Team sei zudem beim AufwĂ€rmen durch WĂŒrfe von Steinen und Flaschen "terrorisiert" worden.

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Auch die Busse der Ă€gyptischen Delegation seien angegriffen worden. Auf Instagram veröffentlichte der Verband Fotos von beschĂ€digten und zerstörten Scheiben. Diesen Angaben zufolge gab es auch Verletzte. Der Weltverband FIFA kĂŒndigte bereits eine Untersuchung an. Der Spielbericht werde nun von den zustĂ€ndigen Disziplinargremien ausgewertet, teilte die FIFA am Mittwoch auf Anfrage mit.

Im Elfmeterschießen, das der Senegal 3:1 gewann, wurden Ă€gyptische Spieler mit Laserpointern gestört, wie auch auf TV-Aufnahmen zu sehen ist. Salah wurde auch beworfen, als er nach dem Spiel das Feld verließ. Den entscheidenden Elfmeter verwandelte ausgerechnet sein Liverpooler Kollege Sadio ManĂ©. Laut der "L'Equipe" habe es Aufrufe an die Fans gegeben, sich mit Laserpointern auszustatten, nachdem es beim Hinspiel in Kairo Ă€hnliche VorfĂ€lle gegen ManĂ© und Co. gegeben hatte. Auch dort war die Hymne des Gegners ausgebuht worden.

Tragischer Vorfall

Tumulte gab es auch in Nigerias Hauptstadt Abuja. Dazu sorgte ein tragischer Vorfall fĂŒr BestĂŒrzung. Der FIFA-Arzt Joseph Kabungo starb bei dem Spiel. Der Mediziner sei als Doping-Beauftragter im Einsatz gewesen, teilte der Fußballverband von Sambia (FAZ) am Mittwoch mit. Als Todesursache Kabungos gab der nigerianische Fußballverband einen Herzinfarkt an. In einer am Abend verbreiteten ErklĂ€rung hieß es: "Es ist ein sehr trauriger Zwischenfall und man ist schockiert, dass einige Personen das Ganze schrecklich entstellen und behaupten, er sei von Fans erschlagen worden; das ist eine LĂŒge: Er starb nach einem plötzlichen Herzinfarkt." Medien hatten zunĂ€chst spekuliert, ob Kabunga von randalierenden Fans getötet wurde oder aus natĂŒrlichen GrĂŒnden gestorben sei.

Nach dem Aus der Super Eagles gegen Nachbar Ghana kam es zur Gewalt. Auf TV-Bildern und Videos in sozialen Netzwerken ist zu sehen, wie wĂŒtende Fans nach dem 1:1 am Dienstagabend das Spielfeld des Stadions in Abuja stĂŒrmten. Die Randalierer warfen GegenstĂ€nde, zerstörten SitzbĂ€nke und zerrissen Tornetze sowie Werbebanner. Die SicherheitskrĂ€fte versuchten die Lage mit TrĂ€nengas unter Kontrolle zu bringen.

Nach dem 0:0 im Hinspiel schaffte Ghana mit St. Paulis Star Daniel-Kofi Kyereh aufgrund der AuswĂ€rtstorregel die Qualifikation fĂŒr die Weltmeisterschaft in Katar (21. November bis 18. Dezember). Die Super Eagles sind dagegen erstmals seit 2006 nicht dabei.

Nichts fĂŒr schwache Nerven war das Spiel in Algerien. Nachdem Ahmed Touba in der 118. Minute den Ausgleich fĂŒr die Gastgeber erzielt hatte, geriet das Stadion in Blida zum Tollhaus. Die Algerier versuchten mit allen Mitteln, das Ergebnis ĂŒber die Zeit zu bringen und wurden durch Karl Toko Ekambi in der dritten Minute der Nachspielzeit bitter bestraft. Algeriens Trainer Djamel Belmadi sank zu Boden und weinte bittere TrĂ€nen.

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