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Wegen Cristiano Ronaldos Wechsel zu Juve: Fiat-Mitarbeiter wollen streiken

Proteste gegen Mega-Wechsel  

Wegen Ronaldo-Wechsel: Fiat-Mitarbeiter wollen streiken

13.07.2018, 10:45 Uhr | AFP

Wegen Cristiano Ronaldos Wechsel zu Juve: Fiat-Mitarbeiter wollen streiken. Neuer Verkaufsschlager: Das Trikot von Cristiano Ronaldo im Fanshop von Juventus Turin. (Quelle: imago images)

Neuer Verkaufsschlager: Das Trikot von Cristiano Ronaldo im Fanshop von Juventus Turin. (Quelle: imago images)

Der Millionentransfer von Fußballstar Cristiano Ronaldo zum italienischen Verein Juventus Turin sorgt für Unruhe beim Fiat-Chrysler-Konzern – und für vehemente Proteste.

Der Gewerkschaftsbund USB bestätigte am Donnerstag, die Arbeiter des Werks im süditalienischen Melfi zum Streik aufgerufen zu haben – wegen der nach Klubangaben 112 Millionen Euro Ablösesumme. Es sei nicht hinnehmbar, dass die Konzernleitung "riesige Opfer von den Arbeitern verlangt" und gleichzeitig so viel Geld für einen Fußballspieler ausgebe, erklärte die Gewerkschaft. 

Der Streik soll demnach am Sonntag beginnen und drei Tage dauern. Fiat-Chrysler hat seinen Hauptsitz in Turin und gehört ebenso wie Juventus zu großen Teilen der Industriellenfamilie Agnelli.

Ehemalige Fiat-Mitarbeiter protestieren gegen die Ronaldo-Verpflichtung. (Quelle: imago images)Ehemalige Fiat-Mitarbeiter protestieren gegen die Ronaldo-Verpflichtung. (Quelle: imago images)

Die Gewerkschaft drängte die Besitzer, das Geld in "tausend Menschen statt nur einen zu investieren". Ronaldo wechselt zur neuen Saison von Real Madrid zum italienischen Rekordmeister. Sein jährliches Gehalt soll 30 Millionen Euro betragen. Insgesamt könnte der Transfer mit Steuern und weiteren Abgaben dann sogar bis zu 300 Millionen Euro umfassen.

Während die Gewerkschaft über die Ausgaben verärgert ist, geht die Bank Banca IMI davon aus, dass Ronaldos Wechsel die Marke des Vereins weltweit stärken und Millionen an Ticketverkäufen und Merchandising generieren sowie weitere Sponsoren anlocken wird.

Verwendete Quellen:
  • afp

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