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Hakeem Al-Araibi: Inhaftierter Fußball-Profi wieder in Australien

Hakeem Al-Araibi  

Inhaftierter Fußball-Profi wieder in Australien

12.02.2019, 09:28 Uhr | sid

Hakeem Al-Araibi: Inhaftierter Fußball-Profi wieder in Australien. Erleichtert: Hakeem Al Araibi (l.) bei seinem Empfang in Melbourne. (Quelle: Reuters/Stringer)

Erleichtert: Hakeem Al Araibi (l.) bei seinem Empfang in Melbourne. (Quelle: Stringer/Reuters)

Über zwei Monate saß Hakeem Al-Araibi in Haft. Wie es weiter geht, wusste der Nationalspieler Bahrains lange nicht. Nun ist er wieder in seiner Wahlheimat.

Der bahrainische Fußballer Hakeem Al-Araibi ist nach seiner Entlassung aus der thailändischen Haft begeistert in seiner Wahlheimat Australien empfangen worden. Mehrere Gratulanten begrüßten den mehr als zwei Monate inhaftierten 25-Jährigen nach seiner Ankunft am Dienstag am Flughafen in Melbourne. Einige trugen T-Shirts mit der Aufschrift "#savehakeem" und stimmten die Fußball-Hymne "You'll never walk alone" an.

"Ich möchte mich bei Australien bedanken", sagte Al-Araibi, "ich habe zwar bisher keine Staatsbürgerschaft, aber mein Land ist Australien. Ich werde in Australien sterben und ich liebe Australien." Das Auslieferungsverfahren gegen Al-Araibi war eingestellt worden, wie ein Staatsanwaltschaft in Thailand am Montag mitgeteilt hatte.

Al-Arabi war 2014 aus Bahrain nach Australien geflohen

"Wir wurden informiert, dass Bahrain den Antrag auf eine Auslieferung zurückziehen möchte... Wenn sie ihn nicht wollen, haben wir keinen Grund, ihn hier zu behalten", hatte Chatchom Akapin, Generaldirektor der Abteilung für internationale Angelegenheiten, der Nachrichtenagentur AFP gesagt. Ende November war er mit seiner Frau in die Flitterwochen nach Thailand geflogen und dort verhaftet worden.

Al-Araibi steht beim australischen Zweitligisten Pascoe Vale FC unter Vertrag. Er war 2014 aus Bahrain nach Australien geflohen. In seiner Heimat wird ihm vorgeworfen, für den Anschlag auf eine Polizeistation mitverantwortlich zu sein, Al-Araibi beharrt darauf, zur fraglichen Zeit nicht in Bahrain gewesen zu sein. Schon 2012 wurde er laut eigener Aussage in Untersuchungshaft über Monate gefoltert.


Der Spieler gibt als Grund für die Verfolgung seine Kritik an Scheich Salman bin Ebrahim Al Khalifa an. Al Khalifa ist Präsident der asiatischen Konföderation AFC und zugleich Teil der bahrainischen Königsfamilie.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur sid

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