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Copa America: Mumpsalarm bei Brasiliens Nationalelf

Aufregung bei Copa America  

Brasilien-Star mit Mumps infiziert

28.06.2019, 07:29 Uhr | sid

Copa America: Mumpsalarm bei Brasiliens Nationalelf. Richarlison: Der brasilianische Stürmer hat sich mit Mumps angesteckt. (Quelle: imago images/Fotoarena)

Richarlison: Der brasilianische Stürmer hat sich mit Mumps angesteckt. (Quelle: Fotoarena/imago images)

In einem dramatischen Elfmeterschießen hat sich Brasilien gegen Paraguay durchgesetzt und ist ins Halbfinale der Südamerika-Meisterschaft eingezogen. Doch für Schlagzeilen sorgte ein Krankheitsfall.

Ein Mumpsfall verursacht im Copa-America-Kader der brasilianischen Fußball-Nationalmannschaft große Aufregung. Nur wenige Stunden vor dem 4:3 im Elfmeter-Drama beim Viertelfinale gegen Paraguay war bei Stürmer Richarlison die ansteckende Virusinfektion diagnostiziert worden. Um einen Ausbreitung der Kinderkrankheit im Selecao-Kader zu verhindern, werden nun vor dem Halbfinale am Dienstag alle Spieler zur Sicherheit nachgeimpft.

Richarlison hatte noch bis vergangenen Mittwoch alle Trainingseinheiten beschwerdefrei mitgemacht, wurde nach der Diagnose am Donnerstag jedoch umgehend in seinem Einzelzimmer isoliert. Der 22-Jährige vom englischen Premier-League-Klub FC Everton stand in den ersten beiden Gruppenspielen des Rekordweltmeisters gegen Bolivien (3:0) und Venezuela (0:0) in der Anfangsformation, verlor danach aber seinen Stammplatz.

Rote Karte hilft Brasilien nicht

Im Viertelfinal-Duell tat sich der fünffache Weltmeister Brasilien während der regulären Spielzeit gegen Paraguay schwer, obwohl der Außenseiter ab der 58. Minute nach einer roten Karte in Unterzahl spielte. Der Schiedsrichter hatte den paraguayischen Innenverteidiger Fabián Balbuena vom Platz gestellt, nachdem dieser den brasilianischen Stürmer Firmino im Lauf auf das Tor auf der Strafraumlinie umgestoßen hatte. Den Freistoß nach dem Foul vergab Dani Alves allerdings.

Zwar hatten die Brasilianer eine ganze Reihe von guten Torchancen, allerdings vergaben sie alle. Everton, Arthur, Philippe Coutinho, Firmino und Willian scheiterten jeweils am paraguayischen Torwart Gatito Fernández oder an der Latte.


So blieb es nach 90 Minuten beim 0:0, das Elfmeterschießen musste entscheiden – eine Verlängerung gibt es bei dem Turnier nicht. Torwart Alisson Becker parierte gleich den ersten Schuss der Paraguayer. Danach wurde es aber noch einmal spannend, als auch Roberto Firmino nicht traf. Allerdings verpasste der Paraguayer Derlis González ebenfalls das Tor. Gabriel Jesus schoss die Brasilianer dann ins Halbfinale.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa, sid

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