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Antoine Griezmann geht nach Barcelona – aber Atlético protestiert

Für 120 Millionen Euro  

Griezmann geht nach Barcelona – Atlético protestiert

12.07.2019, 17:13 Uhr | t-online.de

 (Quelle: t-online.de)
Die internationalen Top-Transfers zur neuen Saison 2019/2020

Für die Saison 2019/2020 haben einige Vereine bereits tief in die Tasche gegriffen. Diese Spielerwechsel zur neuen Spielzeit sind bestätigt. (Quelle: t-online.de)

Teuerster Verteidiger der Welt, Real greift tief in die Tasche, BVB-Verteidiger zu PSG: Diese internationalen Top-Transfers zur neuen Saison sind bestätigt. (Quelle: t-online.de)


Lange wurde spekuliert, jetzt ist es offiziell. Antoine Griezmann wechselt innerhalb der spanischen Liga von Atlético Madrid zum FC Barcelona. Die Madrilenen aber wehren sich nun.

Es ist die Meldung des Tages: Antoine Griezmann wechselt von Atlético Madrid zum FC Barcelona. Das gaben die Katalanen am Freitag auf ihrer Website bekannt. Barça zahlt für den 28-jährigen Offensivspieler die Ausstiegsklausel von 120 Millionen Euro. Der Weltmeister erhält einen Vertrag über fünf Jahre bei den "Blaugrana". Und: Er hat eine neue Ausstiegsklausel – für satte 800 Millionen Euro.

Allerdings: Atlético wehrt sich: Denn aus Sicht der "Colchoneros" ist der Transfer noch nicht endgültig abgewickelt. Der Klub teilte nach Barças Bekanntgabe in einer Mitteilung mit, dass die Ablöse in Höhe von 120 Millionen Euro "unzureichend" für Griezmanns Transfer sei. Nach Angaben des Hauptstadt-Klubs habe Barça mit Griezmann bereits eine Einigung erzielt, bevor Anfang Juli die festgeschriebene Ablösesumme von 200 auf 120 Millionen Euro gesunken ist.

Griezmann-Streik sorgt für Ärger

Reibungslos über die Bühne ging der Transfer ohnehin nicht. Zündstoff lieferte vor allem die Uneinigkeit der beiden spanischen Topklubs über die Zahlungsmodalitäten. Während die Katalanen eine Zahlung in mehreren Raten präferierten, forderten die Colchoneros angeblich, dass die Summe auf einen Schlag eingehen müsse. Griezmann soll daraufhin erwogen haben, die Ablöse in Höhe von 120 Millionen Euro selbst zu hinterlegen, ließ seinen Worten aber keine Taten folgen.

In der nächsten Saison Teamkollegen: Antoine Griezmann (v.) und Gerard Piqué. (Quelle: imago images/ZUMA Press)In der nächsten Saison Teamkollegen: Antoine Griezmann (v.) und Gerard Piqué. (Quelle: ZUMA Press/imago images)

Vielmehr unterstrich er seinen Wechselwunsch zuletzt demonstrativ durch das Fehlen beim Auftakttraining der Madrilenen. Auch reiste er nicht mit der Mannschaft von Trainer Diego Simeone in das Trainingslager in die USA. Stattdessen soll er bereits am Montag zum Trainingsstart bei den Katalanen auf dem Platz stehen.


Möglich wurde der Deal nach Angaben der spanischen Sport-Tageszeitung Marca schließlich nur, weil es Barça gelungen war, das Geld bei diversen Banken zu beschaffen. Griezmann scheint jeden Cent wert zu sein: Der EM-Torschützenkönig von 2016 war in den vergangenen fünf Jahren bei Atletico mit 133 Toren in 257 Pflichtspielen der prägende Offensivspieler.

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