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FC Liverpool bekommt Meisterpokal – Klopp: "Es bedeutet die Welt für mich"

Nach Triumph über Chelsea  

"Es bedeutet die Welt für mich" – Klopp hat den Titel

23.07.2020, 14:09 Uhr | t-online, sid

FC Liverpool bekommt Meisterpokal – Klopp: "Es bedeutet die Welt für mich". Premier League: Jürgen Klopp durfte endlich die Premier-League-Trophäe in die Hände nehmen.  (Quelle: imago images/PA Images)

Premier League: Jürgen Klopp durfte endlich die Premier-League-Trophäe in die Hände nehmen. (Quelle: PA Images/imago images)

Liverpool hat nach zuletzt zwei sieglosen Partien im letzten Heimspiel der Saison wieder einen Sieg eingefahren. Nach dem Spiel gab es endlich das lang ersehnte Objekt der Begierde. Trainer Klopp zeigte sich überwältigt. 

Der neue englische Fußballmeister FC Liverpool hat unmittelbar vor seiner Krönung eine fast makellose Saison an der Anfield Road perfekt gemacht. Die Reds von Teammanager Jürgen Klopp feierten mit dem spektakulären 5:3 (3:1) gegen den FC Chelsea am vorletzten Spieltag der Premier League ihren 18. Heimsieg im 19. Spiel.

Liverpool stellt Bestmarke ein

Damit stellte Liverpool die gemeinsame Bestmarke von Manchester United und Manchester City sowie Chelsea ein. Lediglich beim 1:1 gegen den FC Burnley ließ der LFC am 35. Spieltag zwei Punkte in seiner Festung liegen. Gewinnt das Klopp-Team auch am letzten Spieltag bei Newcastle United, würde es zudem Man Citys Rekord von 32 Siegen in einer Saison egalisieren.


Im Anschluss an die Partie gegen Chelsea überreichte Kenny Dalglish, Liverpools Meistercoach von 1990, die begehrte Silverware an Kapitän Jordan Henderson. Schon während der Partie waren vereinzelte Feuerwerke vor dem Stadion zu hören. Klopp und die Polizei hatten die Fans dazu aufgerufen, sich nicht in Anfield zu versammeln.

"Es bedeutet die Welt für mich", zeigte sich Trainer Jürgen Klopp nach der Titelübergabe überwältigt. "Meine Mannschaft ist heute von Team 'Weiße Weste' zu Team 'Circus Roncalli' gewechselt", bilanzierte Klopp nach dem spektakulären 5:3 mit einem Lächeln. Für den gebürtigen Schwaben ist es die erste englische Meisterschaft mit dem FC Liverpool, für die Reds der erste Ligatitel seit 30 Jahren. 

Der frühere Leipziger Naby Keïta (23.) mit einem sehenswerten Distanzschuss, Trent Alexander-Arnold (38.), Georginio Wijnaldum (44.), der Ex-Hoffenheimer Roberto Firmino (55.) per Kopf sowie Alex Oxlade-Chamberlain (84.) erzielten die Tore für die Gastgeber.

Premier League: Liverpools Roberto Firmino feiert mit Andrew Robertson seinen ersten Heimtreffer in der Saison 2019/2020.  (Quelle: imago images/Paul Ellis)Premier League: Liverpools Roberto Firmino feiert mit Andrew Robertson seinen ersten Heimtreffer in der Saison 2019/2020. (Quelle: Paul Ellis/imago images)

Olivier Giroud (45.+3) verkürzte, dann machten es Tammy Abraham (61.) und der bärenstarke ehemalige Dortmunder Christian Pulisic (73.) kurzzeitig noch einmal spannend. Chelsea, wo neben Antonio Rüdiger künftig auch Nationalmannschaftskollege Timo Werner spielen wird, muss damit bis zum Saisonfinale um das Champions-League-Ticket bangen.

United verspielt gute Ausgangsposition

Rekordmeister Manchester United hatte sich im Kampf um die zwei noch zu vergebenden Königsklassen-Tickets zuvor die beste Ausgangssituation erspielt. Die Red Devils trennten sich von West Ham United 1:1 (0:1) und schoben sich nach den Niederlagen ihrer Konkurrenten auf den dritten Platz vor. Die besten vier Teams lösen das Ticket für die Champions League.

Das Team von Ole Solskjaer hat sein Schicksal vor dem Saisonfinale ohnehin in der eigenen Hand. Am 38. Spieltag am Sonntag tritt es bei Leicester City an, ein Unentschieden würde dem Rekordchampion für das CL-Ticket genügen. Leicester steht mit 62 Zählern hinter dem drittplatzierten United (63) auf dem fünften Rang. Der FC Chelsea rangiert dazwischen auf Platz vier (63).

Mason Greenwood (52.) glich vier Tage nach dem Halbfinal-Aus im FA-Cup beim FC Chelsea (1:3) für Man United aus, Michail Antonio hatte die Gäste mit einem verwandelten Handelfmeter (45.+2) zunächst in Führung gebracht. Zuvor hatte der französische Superstar Paul Pogba den Ball nach einem strammen Schuss mit den Händen vor seinem Gesicht abgewehrt, der Schiedsrichter entschied nach Begutachtung des Videoassistenten auf Strafstoß.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur SID

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