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Real Madrid, Juventus Turin und Barcelona: Verfahren gegen Super-League-Klubs


Uefa-Verfahren gegen drei Super-League-Klubs

Von sid
Aktualisiert am 12.05.2021Lesedauer: 1 Min.
Fussball International CHL 20/21: FC Bayern Muenchen - Paris Saint-Germain FUSSBALL CHAMPIONS LEAGUE SAISON 2020/2021 Vi
Aleksander Ceferin: Der Uefa-Boss droht den Super-League-Klubs mit harten Strafen. (Quelle: Poolfoto/imago-images-bilder)
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Den drei Top-Vereinen, die sich bislang noch nicht offiziell von der Super League distanziert haben, drohen Strafen seitens der Uefa. Der Verband will mit aller juristischen Härte gegen die Klubs vorgehen.

Die Europäische Fußball-Union (Uefa) hat ein Disziplinarverfahren gegen die drei "unverbesserlichen" Super-League-Gründer Real Madrid, FC Barcelona und Juventus Turin eingeleitet. Wie die Uefa am Mittwoch mitteilte, sollen Ethik- und Disziplinarinspektoren einen möglichen Verstoß der drei Vereine gegen den Rechtsrahmen des Kontinentalverbandes im Zusammenhang mit den Planungen zur Gründung der Eliteliga untersuchen.

Gegenangriff: Trio erhebt Vorwürfe gegen die Uefa

Bereits am Freitagabend hatte die Uefa mitgeteilt, gegen die drei Klubs aus Spanien und Italien mit aller juristischen Härte vorgehen zu wollen, weil diese sich "bisher geweigert haben, der so genannten Super League abzuschwören". Dem wirtschaftlich angeschlagenen Fußball-Hochadel drohen massive Strafen." Weitere Informationen zu dieser Angelegenheit werden zu gegebener Zeit bekannt gegeben", schrieb die Uefa.

Nach der gescheiterten Gründung einer Super League wurden neun der zwölf abtrünnigen internationalen Top-Klubs unter Auferlegung von empfindlichen Sanktionen wieder eingegliedert. Diese Klubs werden jeweils 15 Millionen Euro für die Förderung des Jugend- und Breitenfußballs spenden und verpflichteten sich unter anderem zur Zahlung von 100 Millionen Euro, sollten sie in Zukunft "versuchen, an einem nicht genehmigten Wettbewerb teilzunehmen".

Die drei verbliebenen Klubs waren anschließend zum Gegenangriff übergegangen. In einer am Samstag veröffentlichten, gemeinsamen Erklärung erhebt das Trio seinerseits Vorwürfe gegen die Uefa. Man selbst habe lediglich "zum Wohle des Fußballs" gehandelt und spüre "die Verpflichtung durchzuhalten", hieß es. Der Kontinentalverband dagegen verweigere sich weiterhin jeglichen Diskussionen um die zunächst krachend gescheiterten Super-League-Pläne.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur sid
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