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Trotz Ukraine-Krieg: Russland bleibt Fifa-Mitglied

Von sid, t-online
31.03.2022Lesedauer: 2 Min.
PrÀsident Gianni Infantino spricht auf dem Fifa-Kongress am Donnerstag in Doha.
PrÀsident Gianni Infantino spricht auf dem Fifa-Kongress am Donnerstag in Doha. (Quelle: PA Images/imago-images-bilder)
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Russische Teams dĂŒrfen zwar nicht mehr an Wettbewerben des Weltverbandes teilnehmen, eine Suspendierung des russischen Verbandes sprach die Fifa jedoch nicht aus. PrĂ€sident Infantino rief stattdessen zu Frieden auf.

Die Suspendierung des russischen Verbandes ist auf dem 72. Kongress des Fußball-Weltverbandes Fifa in Doha ausgeblieben. Obwohl PrĂ€sident Gianni Infantino in seiner Rede eindringlich zu Frieden und Dialog aufrief, gab es keine Abstimmung ĂŒber einen Ausschluss Russlands.

Unter Tagesordnungspunkt vier ("Suspendierung oder Ausschluss eines Mitgliedsverbands") wurden stattdessen nur die bestehenden Suspendierungen der VerbÀnde von Pakistan, Simbabwe und Kenia verlÀngert.

"Bitte, bitte beenden Sie die Konflikte, die Kriege, fĂŒr unsere Zukunft und unsere Kinder", sagte Infantino in seiner Ansprache: "Suchen Sie den Dialog selbst mit Ihrem schlimmsten Feind. Der Fußball wird fĂŒr Sie da sein, um gemeinsam fĂŒr den Frieden zu arbeiten." Der russische Verband war in der katarischen Hauptstadt angefĂŒhrt von GeneralsekretĂ€r Alexander Alajew mit einer mehrköpfigen Delegation vor Ort, auch die Flagge wurde mit denen anderer Nationen normal gehisst.

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Russische Teams bleiben gesperrt

Bereits am Mittwoch hatte das Council den im Februar wegen des Angriffskriegs auf die Ukraine beschlossenen Ausschluss russischer Mannschaften von ihren Wettbewerben bestÀtigt. Die russische Auswahl fehlte deshalb in den WM-Play-offs und wird auch bei der Weltmeisterschaft vom 21. November bis 18. Dezember nicht dabei sein. Der Internationale Sportgerichtshof CAS hatte einen Einspruch Russlands gegen die Entscheidung abgelehnt.

"Der russische Verband hat gegen nichts verstoßen. Es gibt klare Voraussetzungen fĂŒr die Suspendierung oder den Entzug der Mitgliedschaft", hatte Alexej Sorokin, frĂŒheres Mitglied des Fifa-Councils und Organisationschef der WM 2018 in Russland, bereits vor dem Kongress gesagt. Man solle ohnehin "nicht so naiv sein", zu glauben, der Fußball könne alle Probleme lösen, sagte Infantino, der den russischen Angriffskrieg nicht klar als solchen benannte.

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