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Nadine Keßler soll Oliver Bierhoff beerben – die neue starke Frau beim DFB


Nadine Keßler
Bierhoff-Nachfolge: DFB holt eine Frau als Boss

Von t-online, dpa, anb, np, RZ, akr

Aktualisiert am 18.08.2023Lesedauer: 2 Min.
imago images 1014835669Vergrößern des BildesNadine Keßler: Die ehemalige Weltklasse-Fußballerin übernimmt eine starke Rolle beim DFB. (Quelle: IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Gawlik)
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Der DFB baut seine Führung um – und hat eine Nachfolgerin für Oliver Bierhoff gefunden. Nadine Keßler wird die neue starke Frau beim DFB.

Die frühere Weltfußballerin Nadine Keßler soll beim Deutschen Fußball-Bund die Nachfolge von Oliver Bierhoff, dessen Vertrag nach dem WM-Debakel in Katar aufgelöst worden war, antreten und neue Geschäftsführerin werden. Die 35-Jährige soll die Verantwortung für die Bereiche DFB-Akademie und Nationalmannschaften übernehmen. Einen Bericht der Münchner "Abendzeitung" kann t-online bestätigen.

Die Gespräche zwischen Keßler und dem DFB seien weit fortgeschritten, schrieb die Zeitung weiter, zudem würden aktuell die Verträge ausgearbeitet. Der DFB wollte dies auf Anfrage zunächst nicht kommentieren. Die frühere Nationalspielerin Keßler arbeitet derzeit als Abteilungsleiterin bei der Europäischen Fußball-Union Uefa.

Neuer Technischer Direktor soll der aktuelle U20-Auswahltrainer Hannes Wolf werden, wie zuvor bereits die "Frankfurter Rundschau" gemeldet hatte. Außerdem soll der 42 Jahre alte Wolf einem Kompetenzteam vorstehen, zu dem unter anderem auch die ehemaligen Bundesligaprofis Hanno Balitsch und Sandro Wagner gehören.

Hohe Entscheidungsgewalt

Die 35-jährige Keßler jedenfalls wäre als erste Frau sowohl für das Frauenteam von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg als auch für die A-Nationalmannschaft der Männer von Bundestrainer Hansi Flick verantwortlich. Als neuen Sportdirektor für die A-Nationalmannschaft und die U21 hatte der DFB zu Jahresbeginn Rudi Völler verpflichtet. Der einstige Teamchef wird diese Rolle nach der EM 2024 aber wieder abgeben.

Als Kandidat für einen DFB-Posten war zuletzt auch der 2014er-Weltmeister Sami Khedira im Gespräch gewesen, die Verhandlungen mit dem 36-Jährigen scheiterten aber.

Nadine Keßler hatte in ihrer aktiven Karriere zu den besten Mittelfeldspielerinnen der Welt gehört. Mit dem VfL Wolfsburg gewann sie zweimal die Champions League, zweimal den Meistertitel und feierte drei DFB-Pokalsiege. 2016 beendete sie wegen anhaltender Knieprobleme ihre Karriere und widmete sich fortan ihrer Laufbahn als Funktionärin.

Verwendete Quellen
  • abendzeitung-muenchen.de: Nadine Keßler folgt auf Oliver Bierhoff
  • Nachrichtenagentur dpa
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