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WM 2022 | Ex-FC-Bayern-Star Lizarazu: "Aktuell ist das nicht gut genug"


"Aktuell ist das nicht gut genug"

  • Noah Platschko
Von Noah Platschko

Aktualisiert am 01.12.2022Lesedauer: 2 Min.
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Bixente Lizarazu: Der Ex-Bayern-Star holte den WM-Pokal und die Champions League. (Quelle: Philippe Ruiz via www.imago-images.de)
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Sieben Jahre lange beackerte Bixente Lizarazu die linke Abwehrseite des FC Bayern. t-online traf den Franzosen in Doha – und sprach mit ihm über das deutsche Team.

Eine Weltmeisterschaft ist ein Zusammentreffen von Kulturen und Ländern, aber auch eins ehemaliger Sportgrößen, die nun in anderer Funktion dabei sind. Die Ex-Bundesliga-Stars Jürgen Klinsmann und Du-ri Cha sind als TV-Experten unterwegs, genauso wie der einstige Weltfußballer Kaká.

Und auch Bixente Lizerazu, langjähriger Linksverteidiger des FC Bayern und Champions-League-Sieger mit den Münchnern, ist für den französischen TV-Sender TF1 als Co-Kommentator bei der WM in Katar im Einsatz.

Ein bisschen Deutsch spricht Lizarazu, der insgesamt 97 Länderspiele (zwei Treffer) für Frankreich absolvierte, auch noch, wechselt beim Plausch mit t-online dann aber doch ins Englische. Als langjähriger Bundesliga-Spieler hat er das deutsche Team in Katar genau im Blick.

Deutschland? "Müssen noch sehr viel verbessern"

"Sie sind nicht gut gestartet, aber haben noch alle Chancen, weiterzukommen", so der Weltmeister von 1998. "Im ersten Spiel gegen Japan hatten sie große Abstimmungsprobleme in der Defensive, die sie gegen Spanien abgestellt haben. Das war viel besser, weil die Organisation gestimmt hat. Aber wenn sie weit kommen wollen, müssen sie noch sehr viel verbessern."

Deutschland gehört für Bixente Lizarazu nicht zum engsten Favoritenkreise um den Titel. "Bei Deutschland tue ich mich schwer", sagt er. "Aktuell ist das nicht genug. Deutschland ist normalerweise immer einer der Top-Favoriten. Aber so ein Auftritt wie gegen Japan darf sich nicht wiederholen. Dass sie gegen Spanien so gut dagegengehalten haben, hat mich wiederum beeindruckt."

Frankreich wurde 1998 Weltmeister: Von rechts: Zinedine Zidane, Bixente Lizarazu und Robert Pires.
Frankreich wurde 1998 Weltmeister: Robert Pires, Bixente Lizarazu und Zinedine Zidane (v.l.n.r.). (Quelle: imago sportfotodienst via www.imago-images.de)

Er sieht Niklas Süle klar im Abwehrzentrum und nicht auf außen. Die Power von Goretzka sei gegen Japan ebenfalls enorm wichtig gewesen, genauso wie der Einfluss von Niclas Füllkrug nach dessen Einwechslung. "Im Ausland sind wir gute, deutsche Neuner gewohnt. Miroslav Klose, Mario Gomez – oder eben jetzt Niclas Füllkrug. Er hat gegen Spanien viel Aggressivität reingebracht und getroffen. Das war großartig."

Drei Topfavoriten – und ein Geheimtipp

Aufgrund der klaren Leistungssteigerung im zweiten Gruppenspiel geht Lizarazu von einem Weiterkommen des deutschen Teams aus. "Costa Rica darf für Deutschland kein Stolperstein sein. Darum erwarte ich die DFB-Elf auch mindestens im Achtelfinale. Dann beginnt nochmal ein eigener Wettbewerb."

Zu den Topfavoriten zählen für ihn nach den bislang gezeigten Leistungen Spanien, Frankreich und Brasilien. "Ich sehe all diese Teams auf Augenhöhe. Sie haben das meiste Potenzial, erfolgreich durch die K.o-Runde zu kommen und den Titel zu holen. Wenn ich einen Geheimfavoriten nennen soll, dann vielleicht Portugal. Sie haben eine Menge Topspieler, aber ich bezweifle, dass es für den Weltmeistertitel reicht."

Die WM in Katar hat begonnen. t-online ist mit vor Ort und berichtet über das brisanteste Turnier der Fußballgeschichte. Mit dem WM-Push verpassen Sie keine News mehr. Hier können Sie ihn abonnieren.

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Verwendete Quellen
  • Persönliches Gespräch mit Bixente Lizarazu im Lusail-Stadion
Hintergrund zum Beitrag

Am WM-Ausrichterland Katar wird viel Kritik geübt, manche Beobachter fordern einen Boykott. t-online berichtet ausführlich, aber kritisch über die Weltmeisterschaft – weil Millionen Fußballfans sich über die Spiele freuen und weil die Missstände in Katar und bei der Fifa beleuchtet werden sollten.

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