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WM 2022: Portugal-Gala gegen die Schweiz – Sensations-Team wartet.


Portugal-Gala gegen die Schweiz – Sensationsteam wartet

  • Noah Platschko
Noah Platschko, Doha

Aktualisiert am 06.12.2022Lesedauer: 3 Min.
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Der Mann des Spiels: Portugals Goncalo Ramos erzielte drei Treffer. (Quelle: IMAGO/Moritz Mueller)
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Ohne Superstar Ronaldo in der Startelf hat sich Portugal in einen Rausch gespielt und für das Viertelfinale der WM qualifiziert. Die Schweiz zeigte sich an diesem Tag zu schwach.

Portugal hat sich mit einem Gala-Auftritt gegen die Schweiz durchgesetzt und das Viertelfinale der WM erreicht. Die Portugiesen gewannen dank der Treffer von Dreierpacker Gonçalo Ramos (17., 51., 67.), Pepe (33.), Raphael Guerreiro (56.) und Rafael Leão (90.+2) deutlich mit 6:1 (2:0), den Ehrentreffer für die Schweiz erzielte Manuel Akanji (58.). Damit ist nun auch das vierte Viertelfinale komplett. Das Team von Trainer Fernando Santos bekommt es in der nächsten Runde mit Marokko zu tun, das Spanien zuvor sensationell im Elfmeterschießen aus dem Turnier warf.

So lief das Spiel

Santos wartete mit einer Überraschung auf und setzte Superstar Cristiano Ronaldo zunächst auf die Bank. Die Eidgenossen starteten im Vergleich zum dritten Gruppenspiel gegen Serbien (3:2) auf zwei Positionen verändert. Gladbachs Keeper Yann Sommer begann wieder an Stelle von Dortmunds Gregor Kobel, Edimilson Fernandez rückte für seinen erkrankten Mainzer Vereinskollegen Silvan Widmer in die erste Elf.

In einer schleppenden Anfangsphase nahmen sich beide Mannschaften nicht viel. Die Portugiesen ließen den Ball in ihren Reihen laufen und versuchten, zumindest über Ballbesitz die Kontrolle zu übernehmen, ohne aber echte Torgefahr auszustrahlen.

Das änderte sich in der 17. Minute, als der für Ronaldo von Anfang an spielende Ramos im Schweizer Strafraum zu viel Platz bekam und mit einem satten Linksschuss unter die Latte das 1:0 für Portugal besorgte. Der schuldlose Sommer konnte dem humorlosen Abschluss nur noch hinterher gucken. Und die Portugiesen blieben weiter am Drücker, die weiteren Abschlüsse (21., 22.) gerieten aber zu zentral und stellten den Schweizer Keeper nicht vor weitere Probleme.

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Jubel auf den Rängen: Portugal darf sich über den Viertelfinaleinzug freuen. (Quelle: IMAGO/Alexandre Brum/Ag. Enquadrar / S)

Die Schweiz stand nun unter Zugzwang, mehr fürs Spiel zu tun, und kam auch selbst zu einer ersten Gelegenheit. Xherdan Shaqiris Freistoß aus gut 25 Metern lenkte Torwart Diogo Costa aber zur Ecke (30.). Gerade als man das Gefühl hatte, die Elf von Trainer Murat Yakin würde besser ins Spiel finden, klingelte es wieder auf der Gegenseite. Ex-Real-Star Pepe stieg nach einer Ecke von Bruno Fernandes am höchsten und stellte für die Iberer auf 2:0 (33.). Und die Schweizer konnten sich bei Schlussmann Sommer bedanken, der kurz vor dem Halbzeitpfiff mit einem starken Reflex im Eins-gegen-Eins mit Ramos einen höheren Rückstand verhinderte (43.).

Ronaldo schmort zunächst weiter – und kommt dann doch

Während die Schweiz Eray Cömert für den angeschlagenen und mit Gelb vorbelasteten Fabian Schär brachte, blieb die Santos-Elf unverändert. Ronaldo blieb also weiterhin nur der Platz auf der Bank, er durfte sich aber an der Seitenlinie warmmachen. Aber auch ohne den aktuell vereinslosen 37-Jährigen behielt Portugal die Kontrolle und sorgte früh im zweiten Durchgang für die Vorentscheidung. Ruben Vargas ließ Diogo Dalot auf der rechten Offensivseite zu viel Platz, sodass dieser mit Schnitt flach hereinflanken konnte, wo Ramos vor Cömert an den Ball kam und durch die Beine von Sommer das 3:0 erzielte (51.).

Die Eidgenossen mussten nun früh all-in gehen, Trainer Yakin reagierte mit einem Doppelwechsel. Doch ehe sich die eingewechselten Denis Zakaria und Haris Seferovic einfinden konnten, klingelte es erneut im Kasten der Weiß-Roten. Dortmunds Raphael Guerreiro veredelte einen über Ramos eingeleiteten Konter zur 4:0-Führung (56.). Der Spielverlauf im Lusail-Stadion glich nun sehr dem des Spiels vom Vortag, als Brasilien ebenfalls schnell mit 4:0 gegen Südkorea führte.

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Raphael Guerreiro: Der Dortmunder jubelt über sein 4:0 gegen die Schweiz. (Quelle: IMAGO/Portugal v Switzerland: Round of 16)

Und wie die Südkoreaner trug sich auch die Schweiz in die Torschützenliste ein. Eine unfreiwillig verlängerte Ecke bugsierte Verteidiger Manuel Akanji aus kurzer Distanz in die Maschen (58.). Der Beginn einer Aufholjagd? Mitnichten. Einen über den überragenden Joao Felix blitzsauber ausgespielten Angriff nutzte Ramos zu seinem dritten Treffer – und stellte mit dem 5:1 den alten Abstand wieder her.

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Sechs Minuten später war dann auch für den Mann des Tages Schluss. Für ihn kam schließlich doch noch Ronaldo, der bis auf einen schwachen Freistoß in die Mauer blass blieb (76.). Der kurz vor Abpfiff eingewechselte Rafael Leão sorgte in der Nachspielzeit für den Schlusspunkt (90.+2). Die Schweiz war lange geschlagen und verabschiedet sich wie 2006, 2014 und 2018 im Achtelfinale.

In Portugal kennt der Jubel dagegen keine Grenzen mehr. Am Samstag geht es um 16 Uhr nun gegen Marokko. Der Sieger dieses Duells trifft im Halbfinale auf England oder Frankreich,

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Verwendete Quellen
  • Eigene Beobachtungen des Spiels
Hintergrund zum Beitrag

Am WM-Ausrichterland Katar wird viel Kritik geübt, manche Beobachter fordern einen Boykott. t-online berichtet ausführlich, aber kritisch über die Weltmeisterschaft – weil Millionen Fußballfans sich über die Spiele freuen und weil die Missstände in Katar und bei der Fifa beleuchtet werden sollten.

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