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Großer Preis von Ungarn: Als eine Stahlfeder die Formel 1 schockte


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Als eine Stahlfeder die Formel 1 schockte

t-online, rut

Aktualisiert am 26.07.2013Lesedauer: 2 Min.
Felipe Massa direkt nach dem Unfall in Ungarn.
Felipe Massa direkt nach dem Unfall in Ungarn. (Quelle: dpa-bilder)
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Der Große Preis von Ungarn steht bevor. Traditionell findet das Rennen, das 1986 Premiere feierte, auf dem Hungaroring statt. Es war der erste Grand Prix, der hinter dem eisernen Vorhang ausgetragen wurde, so gut wie nie regnet es dort.

Rückblick auf den 25.07.2009: Felipe Massa spielte in einer Geschichte die Hauptrolle, auf die er wohl liebend gern verzichtet hätte. t-online.de präsentiert zu jedem Rennen eine Anekdote aus der langen Historie der Formel 1.

Massa wird bei 270 km/h unvorbereitet getroffen

Es ist der zweite Durchgang des Qualifyings. Der Brasilianer rast mit Tempo 270 über die Strecke in Mogyorod. Vor ihm befindet sich der Brawn-GP-Bolide von Rubens Barrichello. Plötzlich bricht ein Teil der Hinterradaufhängung seines Konkurrenten, eine Stahlfeder löst sich und knallt gegen den Helm des Ferrari-Fahrers.


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Massa hat keine Chance, auf den heranfliegenden Gegenstand zu reagieren. Vom Aufschlagen auf Massas Helm bis zum Abprallen der Feder vergehen gerade einmal 0,014 Sekunden.

Die Ärzte versetzen Massa in ein künstliches Koma

Die etwa 800 Gramm schwere Feder drückt Massas Helm auf fünf Zentimetern Länge ein und schlägt das Visier weg. Der 28-Jährige ist wohl sofort stark benommen oder gar bewusstlos und tritt gleichzeitig auf Gas- und Bremspedal. Sein nun führerloser Rennwagen kommt von der Piste ab und schlägt mit etwa 190 Kilometern pro Stunde in einen Reifenstapel am Streckenrand ein.

Der Schock ist sofort riesengroß. Erinnerungen an tödliche Unfälle aus der Vergangenheit kommen bei den Zuschauern hoch. Die Stahlfeder hatte Massa offensichtlich am Kopf nur knapp über seinem linken Auge getroffen. Er wird sofort ins Krankenhaus gebracht und in ein künstliches Koma versetzt.

Knochensplitter hinter der Augenhöhle wird entfernt

Als Massa zwei Tage später erwacht, kann er sich an nichts erinnern. "Was ist passiert? Warum bin ich hier?“, fragt er die Ärzte.

Der Formel-1-Pilot erleidet eine Gehirnerschütterung, einen Knochenbruch am Schädel und einen Schnitt an der Stirn. Während einer zweistündigen Operation wird ihm ein Knochensplitter hinter der Augenhöhle entfernt.

Lauda: "Seit Senna hatten wir nur Glück"

Sein Arzt Dino Altmann bestätigt den verhältnismäßig glimpflichen Verlauf. "Er antwortet auf Fragen in drei Sprachen verständlich und weiß genau, wo rechts und links ist. Sein linkes Auge hat keine Beeinträchtigung, sein Augenlicht ist okay“, sagt er drei Tage nach dem Unfall.

Trotzdem, es hätte viel schlimmer ausgehen können. "Es ist ein Weckruf für uns alle, damit wir nicht glauben, der Sport ist sicher und niemand kann etwas passieren", polterte Niki Lauda hinterher. "Wenn ihn die Feder in der Mitte getroffen hätte, dann wäre er jetzt tot. In den vergangenen 15 Jahren seit Senna hatten wir einfach nur Glück.“

Massa wird wieder gesund und fährt wieder Rennen

Schon im nächsten Rennen wird das Material des Visiers, das die größte Schwachstelle des Helms darstellt, verstärkt. Statt kohlefaserverstärktem Kunststoff wird seitdem Titan verwendet.

Massa kann 2009 kein Rennen mehr absolvieren. Beim letzten Grand Prix in seiner Heimat darf er die Zielflagge schwenken. Heute ist er wieder vollkommen genesen und sitzt wieder für Ferrari am Steuer.

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