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Werder Bremen verzweifelt nach Pleite: "Ganze Brutalität des Sports"

Last-Minute-Pleite gegen Mainz  

Werder verzweifelt: "Ganze Brutalität des Sports"

22.09.2016, 19:17 Uhr | dpa, sid, t-online.de

Werder Bremen verzweifelt nach Pleite: "Ganze Brutalität des Sports". Enttäuschung pur: Werders Interimstrainer Alexander Nouri (links) tröstet nach dem Abpfiff Kapitän Clemens Fritz. (Quelle: imago images/Nordphoto)

Enttäuschung pur: Werders Interimstrainer Alexander Nouri (links) tröstet nach dem Abpfiff Kapitän Clemens Fritz. (Quelle: Nordphoto/imago images)

Alexander Nouri konnte es nicht fassen. Seine Mannschaft war mutig, kampfstark, sie spielte zeitweise wie verwandelt - doch am Ende schlichen die Profis von Werder Bremen auch nach der Premiere ihres Interimstrainers wieder als entsetzte Verlierer vom Platz.

Fünf schwarze Minuten hatten Werder um den ersten Saisonsieg in der Bundesliga gebracht. "Es fühlt sich extrem bitter an. Was nach der 86. Minute kam, war die ganze Brutalität des Sports", sagte der Trainer nach dem 1:2 Heimpleite gegen Mainz 05

Den späten Ausgleich der Gäste nach Werders Führung durch Izet Hajrovic in der 12. Minute erzielte Yunus Malli (87.) , dann versetzte Pablo De Blasis (90.+2) Bremen den Knockout. Die Hanseaten sind nach vier Spielen weiter punktlos Tabellenletzter, im Stadion war es beim Abpfiff totenstill.

"Es geht immer weiter"

Trotz der bitteren Pleite versuchte Nouri, den Blick gleich wieder nach vorne zu richten. "Ich will nicht jammern, es geht immer weiter", sagte der Coach, der aller Voraussicht nach auch im Duell mit dem VfL Wolfsburg am Samstag auf der Bank von Werder Bremen sitzen wird. "Davon können Sie ausgehen. Es ist sehr, sehr wahrscheinlich", sagte Sportchef Frank Baumann.

Baumann lobte Nouri für seine Arbeit seit der Entlassung von Cheftrainer Viktor Skripnik am Sonntag. "Er ist sehr emotional und versucht, seine Mannschaft mitzureißen", sagte der frühere Nationalspieler. Nouri hatte in seiner kurzen Vorbereitungsphase auf das Duell Einzelgespräche gesucht, um seinen Spielern die Verunsicherung zu nehmen. "Ich muss ihr Herz erreichen", hatte der 37-Jährige gesagt.

Baumann hofft auf früheres Pizarro-Comeback

Das hat er geschafft, die Mannschaft präsentierte sich deutlich verbessert. Doch zaubern kann Nouri eben auch nicht. Ein Torjäger wie Claudio Pizarro fehlt an allen Ecken und Enden. Der Peruaner, der in der neuen Saison noch kein Spiel für Bremen absolviert hat, leidet unter muskulären Problemen im Rücken und in der Hüfte. Sein Zustand soll sich kaum verbessert haben.

Die Hoffnung, dass der 37-Jährige früher als erwartet zurückkommt, haben die Klubbosse noch nicht aufgegeben. "Es ist schwer zu sagen, wann er wieder dabei ist", erklärte Baumann- "Aber ich rechne auf alle Fälle damit, dass es vor dem November sein wird." Bis dahin muss Werder aber die Kurve gekriegt haben - ob mit oder ohne Nouri.

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