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Unglaublich: Sven Ulreich rettet den FC Bayern in Stuttgart

Von sid
Aktualisiert am 16.12.2017Lesedauer: 2 Min.
Bärenstark: Sven Ulreich wurde gegen den VfB zum entscheidenden Mann in der Schlussphase.
Bärenstark: Sven Ulreich wurde gegen den VfB zum entscheidenden Mann in der Schlussphase. (Quelle: imago-images-bilder)
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Bayern München hat sich trotz eines wenig berauschenden Auftritts erfolgreich aus dem Bundesliga-Jahr 2017 verabschiedet – und hatte dabei großes Glück.

Der Fußball-Rekordmeister kam im Südschlager bei Aufsteiger und Lieblingsgegner VfB Stuttgart zu einem 1:0 (0:0) und führt die Tabelle nach der Hinrunde souverän an. Für den VfB war es die vierte Niederlage in Folge ohne eigenes Tor. Bayern-Keeper Sven Ulreich parierte in der Nachspielzeit einen Foulelfmeter von Chadrac Akolo.

Vier Tage vor dem Pokalkracher gegen Borussia Dortmund fehlte der Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes zumeist die nötige Präzision und Konsequenz im Abschluss, nur Thomas Müller (79.) überwand Stuttgarts herausragenden Torhüter Ron-Robert Zieler. Für den Herbstmeister war es der mittlerweile 16. Pflichtspielsieg nacheinander in einem Duell mit den Schwaben. Der VfB wartet bereits seit über elf Jahren auf einen Heimsieg gegen die Bayern.

Heynckes schont Stars zunächst

In einem temporeichen Spiel setzten die Bayern durch Torjäger Robert Lewandowski (1.) gleich den ersten Akzent, aber auch der VfB kam durch Chadrac Akolo (7.) früh zu einer guten Möglichkeit. Der langjährige VfB-Keeper Ulreich parierte dessen Schuss jedoch glänzend und ließ sich auch nicht von den ständigen Pfiffen und Schmährufen der Stuttgarter Anhänger in der Cannstatter Kurve aus der Ruhe bringen.

Neben der erwartungsgemäßen Rückkehr von Ulreich, der nach seinen Adduktorenproblemen wieder für Routinier Tom Starke ins Bayern-Tor rückte, hatte Heynckes wohl bereits das DFB-Pokalachtelfinale am nächsten Mittwoch gegen den BVB im Hinterkopf. Sowohl Thomas Müller, der nach einer guten Stunde eingewechselt wurde, als auch Franck Ribery und David Alaba blieben auf der Bank.

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Zieler hält Stuttgart im Spiel

Während der FC Bayern das Spiel gestaltete, lauerte die Mannschaft von Trainer Hannes Wolf auf schnelle Gegenstöße. Diese sollte Aufstiegsheld Simon Terodde verwerten, der für den verletzten Anastasios Donis aufgeboten worden war. Insgesamt war den Stuttgartern eine hohe Einsatzbereitschaft anzumerken.

Die Münchner hatten dennoch vor der Pause ein Chancenplus, doch der aufmerksame VfB-Schlussmann Zieler war erneut gegen Lewandowski (21.) und dann auch bei einem Alleingang von Corentin Tolisso (36.) nicht zu überwinden. Bei einer Doppelchance von James und Mats Hummels (40.) kam das nötige Glück hinzu.

Kurz nach dem Wechsel musste Terodde mit Rippenproblemen raus und wurde im VfB-Sturmzentrum überraschend vom etatmäßigen Verteidiger Marcin Kaminski ersetzt. Feldüberlegen blieb weiter die Heynckes-Elf, aber kam bis in die Schlussphase nicht an Zieler vorbei. Kingsley Coman (59.) scheiterte ebenso wie Jerome Boateng (67.).

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