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Novak Djokovic unter Druck: Spanien prüft Einreise des Tennisstars | Bericht

Tennisstar unter Druck  

Bericht: Auch Spanien überprüft Djokovic-Einreise

13.01.2022, 14:13 Uhr | aj, t-online

Wut in Australien auf Djokovic: "Alles manipuliert"

Die Posse um die Nummer eins der Tennis-Welt geht weiter. Djokovic steht schon wieder auf dem Platz, seine Aussagen sorgen für Empörung – nur wenige haben da eine andere Meinung.

Deutliche Aussagen: So wettern die Australier gegen Novak Djokovic. (Quelle: t-online)


Für den Tennisstar bahnen sich offenbar weitere Probleme an. Medienberichten zufolge überprüft nun auch Madrid, ob seine Einreise nach Spanien um den Jahreswechsel herum legal gewesen ist.

Die Kontroverse um Novak Djokovic geht weiter: Neuen Berichten zufolge ermitteln nun auch die spanische Behörden gegen den Tennisstar. Wie die spanische Zeitung "Cope" berichtete, werde untersucht, ob der ungeimpfte Tennisstar Ende Dezember illegal ins Land eingereist ist.

"Seit dem 20. September benötigen Bürger aus Serbien ein Impfzertifikat oder eine Sondergenehmigung, um in das spanische Hoheitsgebiet einzureisen, aber bisher haben die Behörden nach eigenen Angaben noch keinen Antrag von Djokovic erhalten", schrieb der Tennis-Journalist Gaspar Ribeiro Lança dazu auf Twitter. Auch "Cope" berichtet, dass der Sportler keine Sondergenehmigung beantragt habe. 

Djokovic' Spanien-Aufenthalt war zuerst dadurch in den Mittelpunkt gerückt, weil es bei seiner Einreise nach Australien im Januar einen Fehler auf dem offiziellen Formular gegeben hatte. Sein Agent habe auf die Frage, ob er in den 14 Tagen vor seiner Abreise nach Australien verreist sei, fälschlicherweise "nein" angekreuzt, hatte Djokovic später dazu erklärt.

Novak Djokovic mit einem Pokal: Der Tennisstar gerät zunehmend unter Druck.  (Quelle: James Ross/imago images)Novak Djokovic mit einem Pokal: Der Tennisstar gerät zunehmend unter Druck. (Quelle: James Ross/imago images)

Auch Serbien und Australien ermitteln

Tatsächlich war er in dieser Zeit von Serbien nach Spanien gereist, wo er vor dem ersten Grand Slam des Jahres trainierte. Die "Soto Tennis Academy" im spanischen Marbella hatte ein Video mit Djokovic und seinem Sohn auf einem Trainingsplatz gepostet – obwohl dieser sich zu dem Zeitpunkt eigentlich noch immer in Quarantäne in Belgrad gewesen sein müsste (hier lesen Sie die Chronik zur Einreise-Posse um Novak Djokovic).

Sollten die Berichte sich bestätigen, würde nun gegen Djokovic in drei Ländern ermittelt: Australien, Serbien und Spanien. Serbien untersucht, ob er gegen die Corona-Quarantäne verstoßen hat. Der 38-Jährige hatte zugegeben, an einem Interview teilgenommen zu haben, nachdem er positiv getestet wurde.

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