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"Nicht perfekt" - Zverev nach Matchball kurz verwirrt

Von dpa
Aktualisiert am 17.01.2022Lesedauer: 3 Min.
Alexander Zverev spielt bei seinem Erstrundensieg gegen Daniel Altmaier den Ball zwischen seinen Beinen hindurch.
Alexander Zverev spielt bei seinem Erstrundensieg gegen Daniel Altmaier den Ball zwischen seinen Beinen hindurch. (Quelle: Hamish Blair/AP/dpa./dpa)
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Melbourne (dpa) - Im ersten Moment seines Auftaktsiegs bei den Australian Open war Olympiasieger Alexander Zverev verwirrt.

Mit dem fĂŒnften Matchball hatte Deutschlands bester Tennisspieler gerade sein 7:6 (7:3), 6:1, 7:6 (7:1) gegen Daniel Altmaier perfekt gemacht. Doch dass sein Auftritt in der Rod-Laver-Arena vorbei war, war ihm nicht bewusst. Zverev forderte einen Ball fĂŒr den nĂ€chsten Aufschlag, ehe er den Irrtum bemerkte und im Laufschritt zu Altmaier ans Netz eilte.

"Ich dachte, es steht 6:2 im Tiebreak. Ich dachte, ich hÀtte einen Punkt mehr verloren, als ich es getan habe", erzÀhlte der Titelkandidat lÀchelnd, als er im Olympia-Muskelshirt mit der Aufschrift "Germany" zur Pressekonferenz erschien.

"Deswegen war es ein bisschen eine komische Situation, aber ich habe dann gemerkt, dass die Zuschauer anfangen, aufzustehen. Wenn du auf dem Platz bist, hörst du den Spielstand eigentlich nicht, du hörst das Klatschen von den Zuschauern und den LĂ€rm", erklĂ€rte Zverev, nachdem er einen erfolgreichen ersten Tag fĂŒr die deutschen Tennis-Herren in Melbourne abgerundet hatte.

Zverev in Runde drei gegen Millman

Ohne Satzverlust, aber auch ohne Topform und mit schwĂ€cheren Phasen entschied der Weltranglisten-Dritte das deutsche Duell fĂŒr sich. "Es ist nicht viel nach Plan gelaufen, außer dass ich gewonnen habe", rĂ€umte der 24-JĂ€hrige ein: "Es war ein Erstrundenmatch bei einem Grand Slam im Januar - da kann ich nicht perfekt spielen. Es gibt einige Dinge, die ich besser machen kann."

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Im Kampf um den Einzug in die dritte Runde trifft er am Mittwoch auf John Millman. Wie kompliziert es gegen den Weltranglisten-89. werden kann, hat der Hamburger selbst zu spĂŒren bekommen. Zweimal hat Zverev gegen den Australier gespielt, zweimal gewonnen - bei den French Open 2019 aber kĂ€mpfte er sich erst in fĂŒnf SĂ€tzen durch. Sogleich erinnerte er auch an den irren Zittersieg des Schweizers Roger Federer gegen Millman - in Melbourne 2020.

Will Zverev seine großen Ambitionen fĂŒr Down Under jedoch RealitĂ€t werden lassen, darf ihn der australische Routinier nicht stoppen: In knapp zwei Wochen wĂŒrde der Norddeutsche nur zu gern seinen ersten Grand-Slam-Titel feiern. Nach der erzwungenen Ausreise von Melbourne-Rekordchampion Novak Djokovic aus Australien ist Zverev der am besten platzierte Profi in der oberen TableauhĂ€lfte - und könnte ein Profiteur des Gerichtsentscheids gegen Djokovic sein.

Deswegen kam der US-Open-Finalist von 2020 nach den 2:38 Stunden gegen Altmaier auch noch einmal auf den Centre Court zurĂŒck. Obwohl es in Melbourne auf Mitternacht zusteuerte, ĂŒbte er noch AufschlĂ€ge.

Altmaier ertsmals bei Australian Open dabei

Im ersten Aufeinandertreffen mit dem ein Jahr jĂŒngeren Altmaier hatte Zverev zuvor schwer ins Match gefunden. Altmaier belegt in der Weltrangliste Platz 87, hatte 2020 bei den French Open mit dem Achtelfinaleinzug ĂŒberrascht und trat nun erstmals bei den Australian Open an.

Im dritten Satz musste Zverev gegen den 23-JĂ€hrigen aus Kempen eine knifflige Situation ĂŒberstehen, als er ein Break kassierte und 2:4 zurĂŒcklag. Doch Zverev vermied den Satzverlust: Drei BreakbĂ€lle in Serie vergab er noch, glich aber dann doch zum 4:4 aus - und schĂŒttelte bezeichnenderweise dabei den Kopf. Bei 6:5 reichten ihm drei MatchbĂ€lle nacheinander noch nicht zum Erfolg.

In die zweite Runde zogen zudem Dominik Koepfer, der trotz Armproblemen weiterkam, sowie Oscar Otte und Yannick Hanfmann ein. Insbesondere Qualifikant Hanfmann freut sich dank seines ersten Siegs im Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers auf ein echtes Highlight: Das Duell mit Topstar Rafael Nadal sichert ihm ein Match auf einem der grĂ¶ĂŸten PlĂ€tze.

"Ich habe das letzte Mal gesagt, ich gehe da rein, um zu gewinnen und wurde dann ziemlich, nicht verprĂŒgelt, aber wurde ziemlich runtergeschossen", sagte der Karlsruher mit Blick auf seine Begegnung bei den French Open 2019 mit dem Spanier. Vielleicht sage er dieses Mal, er wolle "geile BĂ€lle" und "enge SĂ€tze" spielen.

Hanfmann schwÀrmt von Kulisse

Glatt mit 6:2, 6:3, 6:2 behauptete Hanfmann sich in Runde eins gegen den zuletzt formstarken Australier Thanasi Kokkinakis. "Ich habe immer noch die Bilder im Kopf", schwĂ€rmte er ĂŒber die AtmosphĂ€re: "Wir sind auf den Platz gekommen, und es war ohrenbetĂ€ubender LĂ€rm. Wir haben uns beide erst mal umgeguckt und gedacht: "Was ist hier eigentlich los?" Es hat sich wie Davis-Cup-AtmosphĂ€re angefĂŒhlt."

Bei den Herren schied neben Altmaier am ersten Turniertag nur Peter Gojowczyk noch aus. Bei den Damen droht schnelle Tristesse. Nach dem 2:6, 0:6-Chancenlos-Auftritt von Andrea Petkovic gegen die tschechische French-Open-Gewinnerin Barbora Krejcikova ("ein schrecklicher Tag") kann nur noch Angelique Kerber die komplette ErnĂŒchterung verhindern. Auch Tatjana Maria ist schon raus.

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