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Davis Cup im September? Alexander Zverev "vielleicht dabei"

Von dpa
Aktualisiert am 24.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Alexander Zverev in Aktion bei den Australian Open in Melbourne.
Alexander Zverev in Aktion bei den Australian Open in Melbourne. (Quelle: Dean Lewins/AAP/dpa./dpa)
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Melbourne (dpa) - F├╝r den Fall eines verschobenen Endrunden-Termins ist ein Einsatz des besten deutschen Tennisspielers Alexander Zverev im Davis Cup nicht ausgeschlossen.

"Sascha m├Âchte den Davis Cup mal gewinnen", sagte sein Bruder Mischa Zverev am Rande der Australian Open in Melbourne: "Sollten sich die Jungs qualifizieren und die Gruppen im September spielen, w├Ąre er vielleicht dabei." Sascha ist der Spitzname von Alexander Zverev.

Am 4./5. M├Ąrz treten die deutschen Tennis-Herren zun├Ąchst in Rio de Janeiro an, um sich erneut f├╝r die Gruppenspiele in der Endrunde des Nationen-Wettbewerbs zu qualifizieren. "Rio liegt sowas von ungl├╝cklich nach Acapulco vor Indian Wells", sagte Mischa Zverev.

Im vergangenen Jahr hatte das Team ohne Spitzenspieler Zverev ├╝berraschend das Halbfinale erreicht. Der Weltranglisten-Dritte lehnt das neue Format im Davis Cup bisher ab, auch weil die Endrunde mit Gruppenspielen und folgender K.o.-Runde am Ende der Saison im November ausgetragen wird. Laut Davis-Cup-Teamchef Michael Kohlmann wird ├╝berlegt, die Gruppenphase in den September zu verlegen und nur die K.o.-Spiele ab dem Viertelfinale am Saisonende auszutragen.

Mischa Zverev will weiter Turniere spielen

Trotz seiner Manager-Aufgaben f├╝r seinen hat Mischa Zverev ├╝brigens noch keinen Zeitpunkt f├╝r das Ende seiner Tennis-Karriere im Blick und will weiter kleinere Turniere spielen. "Ich habe ja nicht so viel Zeit, aber ich spiele ja immer noch, weil ich mit Sascha spielen muss. Solange ich mich fit halte - warum nicht?", sagte der 34 Jahre alte Familienvater am Rande der Australian Open in Melbourne. Sascha ist der Spitzname von Alexander Zverev.

Mischa Zverev z├Ąhlte vor einigen Jahren zu den Top 30 der Welt. Bei den Australian Open hatte der Hamburger 2017 das Viertelfinale erreicht und dabei mit einem Sieg gegen den damaligen britischen Weltranglisten-Ersten Andy Murray beeindruckt. Mittlerweile belegt der Linksh├Ąnder nur noch Weltranglistenplatz 347. Er habe f├╝r ein paar kleinere Turniere in Frankreich und Italien gemeldet, sagte Mischa Zverev: "Wenn ich reinkomme, cool, wenn nicht, nicht."

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