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Die Alpin-Krise: Pech, Hoffnung und schwere Fehler

Eine Analyse von Tobias Ruf, Pyeongchang

Aktualisiert am 17.02.2018Lesedauer: 2 Min.
Viktoria Rebensburg: Sie leistete sich in ihrer Paradedisziplin einen schweren Fehler.
Viktoria Rebensburg: Sie leistete sich in ihrer Paradedisziplin einen schweren Fehler. (Quelle: Sven Simon/imago-images-bilder)
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Den deutschen Alpinen droht die erste Nullrunde bei Olympischen Winterspielen seit 2006. Dies hat mehrere Gründe.

Während die deutsche Mannschaft bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang alle Erwartungen übertrifft, läuft es beim Alpin-Team nicht wie erhofft. Nur noch im Team-Wettbewerb bleibt eine Minimalchance auf Edelmetall, die Bilanz fällt ernüchternd aus. Das hat vielschichtige Gründe.

Schon vor den Spielen in Südkorea musste die Mannschaft um DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier zwei herbe Rückschläge verkraften. Felix Neureuther und Stefan Luitz rissen sich im Vorfeld das Kreuzband und verpassten damit die Spiele. Beide waren in bestechender Form und hätten bei Olympia zu den Medaillenkandidaten gehört. Technik-Spezialist Fritz Dopfer zog sich in der Vorsaison einen Schien- und Wadenbeinbruch zu. Er startet zwar bei Olympia, ist aber noch in der Findungsphase.

Dreßen und Rebensburg stark, aber ohne Fortune

So reiste das deutsche Team zwar dezimiert, aber nicht hoffnungslos zu Olympia. Denn Viktoria Rebensburg und die Speed-Herren um Kitzbühel-Sieger Thomas Dreßen gehörten in Pyeongchang zu den Mitfavoriten, konnten im entscheidenden Moment aber nicht liefern.

Rebensburg unterlief im Riesenslalom ein schwerer Fehler im ersten Durchgang, das kostete sie die Medaille. Dreßen ging nach eigenen Worten in der Abfahrt zu zaghaft ans Werk. Er erreichte einen starken fünften Platz und kann mit seinem Auftritt durchaus zufrieden sein.

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Eklatante Lücke hinter Rebensburg

Dreßen und auch seine Speed-Kollegen Josef Ferstl und Andreas Sander sind Lichtblicke und machen Hoffnung für die Zukunft. Neureuther und Luitz werden in den Weltcup zurückkehren und auch Rebensburg wird sicher noch ein paar Jahre auf hohem Niveau fahren können. Doch hinter ihr klafft eine eklatante Lücke.

Vor allem bei den Damen sind die Probleme offensichtlich. Marina Wallner wurde im Slalom 19., Christina Geiger und Lena Dürr schieden aus – kurz: das schlechteste Ergebnis bei Olympia überhaupt. "Es ist einfach ernüchternd", sagte Chefcoach Jürgen Graller, "da gehören klare Worte gesagt." Ein knappes Jahr ist er nun im Amt, aber "wir marschieren immer noch am Stand".

ARD-Kommentator Tobias Barnerssoi: Der ehemalige Rennläufer ist auch bei den Spielen in Pyeongchang vor Ort.
ARD-Kommentator Tobias Barnerssoi: Der ehemalige Rennläufer ist auch bei den Spielen in Pyeongchang vor Ort. (Quelle: Schiffmann/imago-images-bilder)

Tobias Barnerssoi, ehemaliger Rennfahrer und heutiger ARD-Kommentator, erklärte t-online.de, was einer der Hauptgründe für die Probleme im Alpin-Bereich ist. "Schade, dass es in Deutschland nicht immer gelingt, im Windschatten der Topstars junge Talente an die Weltspitze zu führen. Die Norweger machen das beispielsweise vorbildlich, da reiht sich eine erfolgreiche Generation an die nächste. Von Lasse Kjus und Kjetil-Andre Aamodt war der Übergang zu Aksel-Lund Svindal und Kjetil Jansrud quasi fließend. Und jetzt geht es mit Henrik Kristoffersen und Aleksander Aamodt Kilde so weiter".

Doch die Gründe für die schleppende Entwicklung im Bereich der Damen sind nicht nur im strukturellen Bereich zu suchen. Schon im Vorfeld der Saison nahm die dreifache Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch bei t-online.de auch die Athletinnen in die Pflicht.

"Das sportliche Potenzial ist vorhanden, aber die Mädels müssen es auch abrufen. Mir fehlt da an vielen Stellen einfach der letzte sportliche Biss. Die Frustrationstoleranz ist niedrig, aber Rückschläge und Kritik gehören im Leistungssport eben dazu."

Rückschläge und Kritik werden nach den wohl medaillenlosen Spielen von Pyeongchang weiter anwachsen.

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